Irgendwann muss jeder gehen. Wer kurz davorsteht, sollte einige Ratschläge beherzigen, um sich mit Würde aus dem Berufsleben zu verabschieden.
1. Vorher etwas runterschalten. Für wen der Job „Ein und Alles“ ist, der riskiert den Absturz danach. „Bis zum letzten Tag Vollgas geben und sich erst danach um den Ruhestand zu kümmern, das ist ein Extrem, von dem ich abrate“, sagt Psychologe Georg Henning.
2. Langfristig planen. Spätestens zwei Jahre vor dem Abschied sollte man sich grundlegende Fragen stellen wie: Was bedeutet Arbeit für mich, was möchte ich weitergeben? Ein Jahr vor dem letzten Arbeitstag sollte der Wissenstransfer an Nachfolger beginnen.
3. Die Verabschiedung feiern. Statt heimlich zu verschwinden, sollte die Verabschiedung als bewusstes Ritual gesehen werden, rät Gerontologin Sabine Schröder-Kunz. Der Ruheständler selbst darf und sollte das Fest mitgestalten.
Dass uns digitale Inhalte anziehen, ist bekannt – Clips, Likes, Posts, Storys. Wer das alles nicht benutzt, ist vom digitalen Konsum frei? Von wegen. Auch das Gerät selbst zieht an. Wie man sich trotzdem lösen kann.
Das monatelang geplante und akribisch vorbereitete Teamtreffen hat sicher einen Wert. Manchmal trägt aber ein mit deutlich geringerem Aufwand gepflegtes Ritual viel mehr zum Zusammenhalt bei.
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