Wie werde ich als Jüngster im Team ernst genommen?
Für Berufsanfänger ist es nicht leicht, im Job Arbeit eigene Perspektiven einzubringen. Vor allem, wenn viele Kollegen älter und erfahrener sind. Wie sich Einsteiger trotzdem sichtbar machen und ihre Ideen durchsetzen können.
1. Die Frage der Kleidung. Einen Dresscode, der für jedes Unternehmen gilt, gibt es nicht. Aus diesem Grund sind bestimmte Kleidungsstücke auch nicht per se verboten, sagt Berufscoachin Britta Cornelißen. Berufsanfänger sollten sich aber grundsätzlich fragen, wie andere sie in der Kleidung wahrnehmen, und ob das zum Unternehmen passt. Kommen die anderen Mitarbeiter in Stoffhose oder Bluse zur Arbeit, oder sind T-Shirts üblich?
2. Richtige Ansprache finden. Über Wissen zu verfügen, ist das eine. Es richtig zu kommunizieren, das andere. Annika Schach, Professorin für Public Relations an der Hochschule Hannover, empfiehlt, klare Ich-Botschaften zu verwenden und nicht problemzentriert zu kommunizieren. Statt: „So solltet ihr das auf keinen Fall machen!“ lieber: „Ich habe einen Vorschlag. Darf ich aus meiner Perspektive etwas ergänzen?“ So vermeiden Berufsanfänger ein vermeintlich anmaßendes Auftreten.
3. Subtil Präsenz zeigen. Auch Mimik und Gestik beeinflussen, wie präsent jemand in einem Gespräch wirkt. „Die Hände sollten nicht hektisch agieren“, sagt der Kommunikationscoach Stefan Klager. Stattdessen können Berufsanfänger sie gezielt einsetzen, um einen Sachverhalt zu unterstreichen. Klager rät außerdem, in Meetings aufrecht zu sitzen, die Schultern nach hinten zu drücken und Körperspannung zu halten: „Dadurch wirkt man aktiver und präsenter.“
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