Viele Unternehmen erwarten, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mobil sind. Was aber können Arbeitnehmer tun, die das nicht möchten? Und was sollten Menschen wissen, die für den Job umziehen wollen?
1. Ein Umzug hat Vorteile und Nachteile. Für SAP-Personalmanagerin Diana Gajic zählt, dass vor allem junge Menschen sich durch einen Wohnortwechsel beruflich wie auch privat in einem ganz neuen Umfeld bewegen. Auch wenn das eine doppelte Belastung sei, trainiere es die „Networking-Skills“. Gleichzeitig hat auch jeder Umzug Kosten.
2. Die Lebenssituation kann immobiler machen. Wer nicht mehr so mobil sein kann, weil er sich zum Beispiel um einen erkrankten Angehörigen kümmern muss, sollte dies möglichst transparent kommunizieren. Nur so hat der Arbeitgeber die Chance, zu reagieren und gemeinsam mit dem Arbeitnehmer Optionen zu überlegen.
3. Gelassen bleiben. Wer überlegt, für den Job umzuziehen, sollte den Entschluss nicht als unumkehrbar ansehen. „Das sind keine Entscheidungen, die ich für den Rest meines Lebens treffe“, sagt Simone Kauffeld, Professorin für Arbeitspsychologie an der TU Braunschweig.
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