In jedem Unternehmen bilden sich Gruppen von Menschen, die sich besser miteinander verstehen als mit anderen. Wenn zwischen einzelnen Zirkeln Gräben aufreißen, sollten Führungskräfte reagieren.
1. Gruppenbildung ist normal und nützlich. „Gruppen sind wichtige Voraussetzungen dafür, dass ich mich mit dem Unternehmen identifizieren kann“, sagt Psychologe und Coach Christoph Schalk. Problematisch würde es aber, wenn sich eine Gruppe abkapsele.
2. Mit Wortführern reden. Bildet sich eine solche Gruppe, sollten Führungskräfte gezielt jene Personen ansprechen, die darin den Ton angeben, und fragen, was aus ihrer Sicht schieflaufe, rät Kommunikationspsychologe Jürgen Heidig. Am Ende des Gesprächs sollte die Bitte stehen, das Verhalten zu überdenken.
3. Präventiv handeln. Führungskräfte haben laut Heidig mehrere Möglichkeiten, Cliquenbildung vorzubeugen: Sie können Projektbesetzungen ändern, Schichten neu zusammenstellen oder Teams immer wieder durchmischen
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