Die Mehrheit der Studenten braucht länger für das Studium als vorgesehen. Doch wer deutlich überzieht, dem drohen im Bewerbungsgespräch kritische Fragen. Eine Personalerin und ein Coach erklären, wie man sich dafür wappnen kann.
1. Sich vorbereiten: Damit Bewerber mit langer Studiendauer in Vorstellungsgesprächen nicht unter Druck geraten, ist die Vorbereitung entscheidend. Die Antworten auf unangenehme Fragen sollten dabei „plausibel, erklärbar und authentisch“ sein, sagt Vanessa Mayer, Teamleiterin Rekrutierung beim Chemiekonzern BASF.
2. Die Verzögerung erklären: Karrierecoach Jürgen Hesse empfiehlt Bewerbern, dem Arbeitgeber zu vermitteln, dass sie trotz langer Studienzeit nicht auf der faulen Haut gelegen haben. Gerade praktische Erfahrungen durch Nebenjobs, in Praktika oder in Universitätsgruppen werden geschätzt, sagt BASF-Mitarbeiterin Mayer.
3. Offen, aber dennoch vorsichtig sein: Hat sich die Studiendauer wegen einer Krankheit verlängert, muss das nicht unbedingt nachteilig für Bewerber sein. Allein im Falle von psychischen Erkrankungen rät Bewerbungscoach Hesse eher zur Zurückhaltung: Bewerber müssten potentiell nachteilige Informationen nicht von sich aus offenlegen.
Die Kleidung eines Büromenschen ist zahlreichen Gefahren ausgesetzt. Doch selbst wer fleckenlos durch den Arbeitstag kommt, muss immer noch mit seinen Kollegen rechnen. Die F.A.Z.-Bürokolumne „Nine To Five“
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