stellen Sie sich manchmal Fragen zu ganz gewöhnlichen Dingen des Alltags? Zum Beispiel: Kann ich Leitungswasser wirklich bedenkenlos trinken – oder sollte ich mir einen Aktivkohlefilter zulegen? Wie schlimm ist es, wenn die Teflonpfanne zerkratzt ist? Und sollte ich mir die Hände nicht nur waschen, sondern auch desinfizieren? Über all diese Fragen habe ich tatsächlich schon einmal nachgedacht – und bei der Lektüre eines Interviews aus unserem Ressort „Besser leben“ in dieser Woche viel gelernt.
Felix Hooß
Verantwortlicher Redakteur für die Paywall FAZ.NET.
Meine Kollegin Katrin Hummel hat das Gespräch mit Julia Hurraß geführt. Sie leitet den Bereich Wohnmedizin der Gesellschaft für Hygiene, Umweltmedizin und Präventivmedizin (GHUP) sowie die Innenraumhygiene am Zentrum für Hygiene und Umweltmedizin (HYGIUM) in Köln. Man könnte auch sagen: Hurraß ist Expertin für Schadstoffe im Haushalt. Eines ihrer Hauptanliegen lautet: „Bitte, bitte niemals Desinfektionsmittel ohne triftigen Grund im Haushalt verwenden!“ Die erhoffte Wirkung trete normalerweise gar nicht ein – unter anderem, weil in privaten Haushalten oft das Wissen über den korrekten Einsatz der Mittel fehlt. Zum Thema Händedesinfektion sagt sie: „Sie kriegen alles gut mit einer ordentlichen Händewaschung mit Seife weg.“
Ihre Zuschriften auf unseren Newsletter über Sehnsucht und Liebe in der vergangenen Woche haben uns tief bewegt.
Wir haben von Paaren gelesen, die sich schon als Jugendliche begegnet sind oder inzwischen ihre goldene Hochzeit gefeiert haben. Das erste Knistern entstand hier dank einer Zeitungsannonce, dort über eine zu verkaufende Reitkappe – dann wieder spielte eine Fußverletzung eine romantische Schlüsselrolle. Wir haben aber auch von großem Schmerz gelesen: von Silvesterabenden, an denen das Single-Dasein zur Hölle wird, wenn sich die anderen um Mitternacht in den Armen liegen. Und von dem Verlust des geliebten Partners, was sich nach gemeinsamen Jahrzehnten anfühlen kann wie eine Amputation. Vielen Dank für Ihr Vertrauen. Für alle, die im Dating-Dschungel unterwegs sind, hat Ralf K. diesen Tipp mitgeschickt:
„Keine Kompromisse machen! Es passt, oder es passt nicht. Man kann nur einen Menschen ändern – sich selbst. Einen Partner oder eine Partnerin kann man sich nicht passend ,erziehen‘.“
Diese Woche würde mich interessieren: Wie geht es Ihnen, wenn Sie beim Blick nach draußen feststellen, dass es nun doch wirklich Herbst wird? Werden Sie wehmütig und trauern dem Sommer hinterher – oder sind Sie schon bereit für Kastanien sammeln und eine wärmende Tasse Tee? Schreiben Sie uns an besserleben@faz.de.
Ich wünsche Ihnen einen schönen Sonntag!
Ihr Felix Hooß
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„Wir arbeiten noch an der Beziehung. Es wird leichter. Andere trennen sich nach 50 Jahren.“
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