Digitalwirtschaft
                                                           
Mittwoch, 07.01.2026 | Zur Online Ansicht
 
 Frankfurter Allgemeine Pro
DIGITALWIRTSCHAFT
Alles Wichtige zur Entwicklung der digitalen Transformation.
Der große Showdown auf der Straße
Früher lieferten sich GM und Ford oder Mercedes und BMW die großen Duelle auf der Straße. In der Formel 1 wetteiferte Ayrton Senna mit Alain Prost um den Titel. In der Welt des autonomen Fahrens heißen die Duellanten seit Montag Tesla und Nvidia.
In diesem digitalen Wettkampf zählen aber weder PS noch Drehmoment, sondern Künstliche Intelligenz, Plattformstrategie und Sicherheit. Was Jensen Huang und Elon Musk hier spielen, ist 3D-Schach auf allerhöchstem Niveau.
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Holger Schmidt
Verantwortlicher Redakteur für Newsletter und Verticals.
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Ein Vergleich zum Smartphone-Markt könnte helfen, die Ausgangslage zu erklären: Apple war 2007 mit seinem geschlossenen System zuerst am Markt, bevor Google das offene Android als Konkurrenzmodell vorstellte. Der Unterschied war substanziell: Jeder Gerätehersteller konnte das Android-System für seine Smartphones nutzen und nach seinen Vorstellungen anpassen, während Apple exklusiv geblieben ist. Im Ergebnis laufen heute etwa 80 Prozent der Geräte mit einem Android-System, 20 Prozent sind Apple-Nutzer.
Im Markt für autonome Autos verfolgt Tesla den Apple-Ansatz, während Nvidia den Google-Weg gewählt hat. Mit einem Unterschied: Tesla versucht auch, sein Full-Self-Driving-System (FSD) an andere Hersteller zu lizenzieren, aber diese müssten sich sehr eng an Teslas Vorgaben halten. Quasi ein Auto um die Software herum bauen. Aber das wollen die Hersteller auf keinen Fall, was Elon Musk so gar nicht verstehen mag. „Ich habe sie gewarnt und sogar angeboten, Tesla FSD zu lizenzieren, aber sie wollen es nicht! Verrückt…“ kommentierte der reichste Mann der Welt auf seiner Plattform X das Bild eines Friedhofs mit Gräbern der klassischen Autohersteller.
 
Seitdem Jensen Huang am Montag seinen „Android-Moment“ hatte und das offene System Alpamayo vorgestellt hat, sind Teslas Chancen sicher nicht besser geworden. Denn nun haben die Autohersteller eine Möglichkeit, doch noch autonomes Fahren für vergleichsweise kleines Geld und zu ihren Vorstellungen in ihre Autos einbauen zu können. Mercedes als Referenzkunde passt perfekt, denn welcher Hersteller kann jetzt noch argumentieren, die Nvidia-Lösung entspreche nicht den Ansprüchen an Qualität und Sicherheit?
Nun ist Nvidia nicht allein auf der Welt und andere Anbieter wie die Google-Tochtergesellschaft Waymo, Amazon Zoox oder der VW-Partner Mobileye mischen natürlich weiterhin mit. Zudem wird es Jahre dauern, die KI von Nvidia in ein Auto einzubauen. Ob der Montag also wirklich der „ChatGPT-Moment der physischen KI“ war, also der Zeitpunkt, an dem KI neben den Autos auch gleich noch die Maschinen und Roboter intelligent gemacht hat, wissen wir erst in einigen Jahren. Doch die Akteure im spannendsten Digitalmarkt der Welt arbeiten schon seit zehn Jahren auf diesen Moment hin und werden nicht ruhen, diesen Markt zu erschließen. Autonomes Fahren ist gekommen, um zu bleiben.
Wir wünschen eine spannende Lektüre und ein erfolgreiches neues Jahr!
Holger Schmidt
P.S.: Wie Nvidia mit diesem Modell Geld verdienen will, können Sie in unserer Berichterstattung zur CES lesen.
 
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CES 2026
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Nvidia will im kommenden Jahr Robotaxis auf die Straße bringen
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KI löst eine Speicherkrise aus, die den Preis für Laptops und Smartphones hochtreibt
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Die neue Ordnung in Las Vegas
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Was sonst noch wichtig ist
Künstliche Intelligenz
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Lehre im Umbruch: „Um gegen KI zu bestehen, müssen wir Menschen uns sehr schnell weiterentwickeln“
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Die besten KI-Suiten für Bilder und Videos im Vergleich
Prompt der Woche
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Der Prompt, der jede KI-Recherche besser macht
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Jensen Huang
CES 2026
 
Nvidia will im kommenden Jahr Robotaxis auf die Straße bringen
 
Mit dem Mercedes CLA läutet Nvidia das Zeitalter des autonomen Fahrens ein. Mit der offenen KI-Plattform „Alpamayo“ will das Unternehmen offenbar zum „Android der autonomen Mobilität“ werden.
Von Holger Schmidt
Nach vielen Jahren der Investition und Forschung bringt Nvidia seine KI nun auf die Straße: Ihr Debüt feiert die Technologie im neuen Mercedes CLA, der in diesem Jahr autonomes Fahren nach dem „Level 2+“ ermöglicht. Doch das soll erst der Anfang sein.
 
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KI löst eine Speicherkrise aus, die den Preis für Laptops und Smartphones hochtreibt
 
Der Halbleitermarkt erlebt eine Zeitenwende. Die drei größten Hersteller für Arbeitsspeicher richten ihre Fabriken auf die Bedürfnisse der Künstlichen Intelligenz aus. Für Verbraucher bedeutet das: Knappheit und höhere Preise.
Von Marcus Schuler, Las Vegas
In den Besprechungsräumen des Venetian-Hotels, abseits der grellen Messestände der CES, treffen sich Anfang Januar Einkäufer großer Elektronikhersteller mit Vertretern der Speicherchip-Industrie. Die Atmosphäre ist angespannt. Dell-Manager berichten von Lieferengpässen, die sie seit Jahrzehnten nicht erlebt haben. Lenovo-Vertreter rechnen vor, wie stark ihre Gewinnmargen schrumpfen. Und mittendrin sitzen die Abgesandten von Samsung, SK Hynix und Micron – jenen drei Unternehmen, die zusammen mehr als neunzig Prozent des weltweiten DRAM-Marktes kontrollieren – und erklären mit bedauerndem Tonfall, dass sie beim besten Willen nicht mehr liefern könnten.
Während die Chips glänzen, schmilzt der Abstand zwischen technologischem Fortschritt und Speicherknappheit dahin. Bloomberg
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Die neue Ordnung in Las Vegas
 
Auf der weltgrößten Technikmesse besetzen chinesische Konzerne die prominentesten Flächen – buchstäblich. Europa bleibt vor allem im Gründerbereich präsent. Die CES 2026 zeigt, wie sich die Gewichte in der Branche verschieben.
Von Marcus Schuler, Las Vegas
Wer die Central Hall des Messegeländes in Las Vegas betritt, merkt die Veränderung sofort. Dort, wo mehr als zwei Jahrzehnte lang Samsung seinen Ankerplatz hatte, steht nun ein Pavillon von TCL – rund 3400 Quadratmeter, an jener Stelle, die als bester Standort der Halle gilt. Samsung, lange das Gesicht asiatischer Elektronik auf amerikanischem Boden, hat sich in einen privaten Präsentationsbereich im Hotel Wynn zurückgezogen.
Während LG in Las Vegas seine Nachhaltigkeitsstrategie erklärt, übernehmen chinesische Techkonzerne die zentralen Bühnen der CES. Picture Alliance
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Was sonst noch wichtig ist
  • Boston Dynamics kündigte auf der CES 2026 eine Partnerschaft mit Google Deepmind an, um die Entwicklung seines humanoiden Roboters Atlas mit KI-Grundlagenmodellen zu beschleunigen. Die nächste Generation soll natürlicher mit Menschen interagieren und aus wenigen Beispielen lernen und generalisieren können.
  • Nvidia und AMD haben auf der CES ihre neuen KI-Chip-Generationen vorgestellt. Nvidia-Chef Jensen Huang kündigte an, dass die Produktion der nächsten Chiparchitektur „Vera Rubin“ bereits angelaufen sei. Die soll deutlich leistungsfähiger und günstiger im Betrieb sein als die aktuelle Blackwell-Reihe.
  • Das Joint Venture Sony Honda Mobility (SHM) will Ende 2026 mit der Auslieferung des Afeela 1 in den USA beginnen – einem Elektrofahrzeug, das über Bildschirme über die gesamte Armaturenbrett-Breite und 40 Sensoren und Kameras für teilautonomes Fahren verfügt. Preispunkt: 90.000 Dollar. Zudem stellte SHM auf der CES ein SUV-Konzept vor, das bereits 2028 in Serienproduktion gehen soll.
 
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Künstliche Intelligenz
 
Lehre im Umbruch: „Um gegen KI zu bestehen, müssen wir Menschen uns sehr schnell weiterentwickeln“
Von Peter Buxmann, Holger Schmidt
Lehre im Umbruch: „Um gegen KI zu bestehen, müssen wir Menschen uns sehr schnell weiterentwickeln“

 
Keiner nutzt KI so intensiv wie die Studenten. Das erfordert neue Kompetenzen, während andere Fähigkeiten nicht mehr gebraucht werden. Das folge dem normalen Muster der Technikgeschichte, sagt Doris Weßels im F.A.Z. KI-Podcast.
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Wettlauf um die nächste Gerätegeneration
 
Open AI schmiedet mit Ex-Apple-Designer Jony Ive Pläne für einen KI-Stift  ohne Display. Auch Google, Meta, Apple und Amazon arbeiten an sprach- und KI-basierten Hardwarekonzepten jenseits des Smartphones.
Von Holger Schmidt
Der ChatGPT-Entwickler Open AI wagt erstmals den Schritt in den Hardware-Markt. Gemeinsam mit Apples früherer Design-Ikone Jony Ive arbeitet Open AI an einem KI-Gerät, das ohne klassischen Bildschirm auskommt. Gerüchte über einen Prototyp kursierten bereits länger, aber nun verdichten sich die Hinweise auf eine neue Geräteklasse, die Nutzer von ständigen Touchscreens befreien und KI nahtlos in den Alltag integrieren soll. Besonderes Aufsehen erregt die Idee eines stiftförmigen „AI Pen“.
Mark Zuckerberg schaut durch neue Gläser in eine Zukunft, in der das Smartphone nur noch Beiwerk ist. Reuters
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Was sonst noch wichtig ist
  • xAI, Elon Musks KI-Unternehmen hinter dem Chatbot Grok und Eigentümer von X, hat in einer Finanzierungsrunde 20 Milliarden Dollar eingesammelt. Beteiligt waren unter anderem Valor Equity Partners, Fidelity, Qatar Investment Authority sowie Nvidia und Cisco. Mithilfe des frischen Kapitals will xAI seine Rechenzentren und Grok-Modelle weiter ausbauen.
  • Das französische KI-Unternehmen Mistral arbeitet an einer neuen „Workflow-Builder“-Funktion, mit der Nutzer Arbeitsschritte verketten und projektübergreifend wiederverwenden können. Die Funktion ist Teil von Mistrals strategischer Neuausrichtung vom Modellanbieter zu einer umfassenden AI-Produktionsplattform.
  • KI könnte künftig helfen, regionale Unterschiede in der deutschen Rechtsprechung sichtbar zu machen , erklärte der Präsident des OLG Karlsruhe, Jörg Müller. Voraussetzung sei, dass deutlich mehr als die derzeit geschätzten ein bis drei Prozent aller Urteile veröffentlicht werden, um etwa Freispruchquoten zwischen Nord- und Süddeutschland zu vergleichen oder Prognosen zu Verfahrensausgängen zu treffen.
  • Laut Open AI nutzen täglich mehr als 40 Millionen Menschen weltweit ChatGPT für Gesundheitsinformationen. Mehr als 5 Prozent aller ChatGPT-Nachrichten global seien gesundheitsbezogen. Die KI wird etwa genutzt, um Arztrechnungen zu entschlüsseln, Überberechnungen zu erkennen, Versicherungsablehnungen anzufechten, aber auch zur Selbstdiagnose.
 
Zukunft der Arbeit
 
Die Berufe, in denen KI den größten Effekt hat
 
Microsoft hat 200.000 Copilot-Dialoge ausgewertet, um herauszufinden, in welchen Berufen die KI wirklich schon hilft. Ergebnis: Journalisten, Vertriebler, IT und Führungskräfte, Professoren und Berater liegen in der Rangliste ganz oben.
Von Holger Schmidt
Generative KI hält in rasantem Tempo Einzug in den Arbeitsalltag. Knapp 40 Prozent der Bevölkerung der Vereinigten Staaten nutzen solche KI-Tools bereits beruflich oder privat. Damit verbreitet sich diese Technologie schneller als die Personalcomputer oder das Internet.
 
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KI-Produktivität kennt kein Alter
 
Eine neue Studie zeigt deutliche Unterschiede zwischen den Generationen bei der Nutzung Künstlicher Intelligenz im Job – aber auch, dass mit gezielter Schulung alle Altersgruppen ähnlich stark von KI profitieren können. Entscheidend ist der Wille, nicht das Alter.
Von Holger Schmidt
Dass jüngere Menschen Künstliche Intelligenz intensiver als ältere Generationen nutzen, ist bekannt. Dass ein gezieltes Training die Nutzung und die erzielbaren Produktivitätszuwächse merklich erhöht, ist ebenfalls nicht neu. 20 Prozent schneller und besser zu werden, ist kein Hexenwerk. Aber nun hat eine groß angelegte Studie erstmals herausgefunden, dass ältere Menschen mit dem richtigen Training ihre Produktivität mit KI genauso kräftig steigern wie die jüngeren. Ein Detail ist dabei besonders interessant: Die Babyboomer erreichten die größten monetären Vorteile.
 
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Was sonst noch wichtig ist
  • Nur jeder fünfte Beschäftigte in Deutschland nutzt regelmäßig KI am Arbeitsplatz. Das zeigt eine Befragung des Ifo-Instituts. Rund 64 Prozent haben KI bereits gelegentlich genutzt, wobei nur bei einem Drittel der Nutzenden die KI-Hauptanwendung vom Unternehmen eingeführt wurde – zwei Drittel nutzen KI eigeninitiativ.
  • Laut einer Umfrage des VDMA wollen Maschinenbauer vor allem Ingenieure mit KI-Kompetenz einstellen. 86 Prozent der befragten Unternehmen halten KI-Kenntnisse bei angehenden Ingenieuren für wichtig, doch nur 23 Prozent sind mit der Vorbereitung an Hochschulen zufrieden.
 
Mobility
 
BYD wird zum größten Elektroautohersteller der Welt
 
Rund ein Viertel aller neu verkauften Autos weltweit war 2025 elektrisch. Der globale Markt für Elektroautos erlebt einen Boom, vor allem in China. Erstmals hat der chinesische Hersteller BYD mehr Elektroautos verkauft als Tesla.
Von Johannes Winkelhage
Die Elektromobilität hat 2025 weltweit einen neuen Meilenstein erreicht. Etwa jedes vierte neu zugelassene Auto war vollelektrisch. Nach Analysen des Energie-Thinktanks Ember stieg der globale Absatz von Elektro-Pkw gegenüber dem Vorjahr um fast 28 Prozent, wobei rund 20 Millionen E-Autos verkauft wurden. Zwar mussten einige Hersteller ihre Erwartungen korrigieren und teils mit Preisnachlässen um Käufer kämpfen. Dennoch zeigt der Trend klar nach oben.
 
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Was sonst noch wichtig ist
  • Der deutsche Automobilzulieferer Bosch will bis Ende 2027 mehr als 2,5 Milliarden Euro in die Anwendung und Entwicklung von KI investieren. Das Unternehmen kündigte neue KI-basierte Fahrassistenzsysteme an, mit deren Hilfe Fahrzeuge etwa automatisch einen Parkplatz suchen. Mithilfe von KI-Agenten sollen zudem Produktion, Wartung und Lieferketten optimiert werden.
  • Uber, Lucid Motors und Nuro haben auf der CES 2026 die Serienversion ihres gemeinsamen Robotaxis vorgestellt, das auf dem Lucid Gravity SUV basiert und bereits auf öffentlichen Straßen getestet wird. Uber investierte 300 Millionen Dollar in Lucid und verpflichtete sich zum Kauf von 20.000 Elektrofahrzeugen.
  • Das Unternehmen Kodiak AI, das autonome Lkw für Autobahn-, Industrie- und Verteidigungseinsätze entwickelt, beabsichtigt, künftig mit Bosch zusammenzuarbeiten, um schneller zu skalieren. Bosch wird Kodiak mit Hardware-Komponenten wie Sensoren und Lenktechnologien beliefern, die entweder in der Fahrzeugproduktion oder nachträglich integriert werden können.
 
Gadget
 
Die besten KI-Suiten für Bilder und Videos im Vergleich
 
Den Bilder-KIs wurde oft eine mindere Ästhetik nachgesagt. Das hat sich geändert. Wir vergleichen Freepik, Firefly, Canva und Co. – inklusive Preise und Fallstricke.
Von Marcus Schwarze
Herausragende Fertigkeiten hat in den vergangenen zwei Jahren der Dienst Freepik entwickelt. Die KI-Suite bindet diverse Modelle an, sei es Flux.2 Pro aus Freiburg, Seedream aus China oder Google Nano Banana Pro aus den USA. Auf die Schnelle bekommt der Nutzer so einen guten Vergleich.
Freepik hat mit dem Modell Flux.2 ein Set für den nächsten Stromausfall bebildert. Screenshot: Marcus Schwarze, Freepik, KI-generiert
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Prompt der Woche
 
Der Prompt, der jede KI-Recherche besser macht
 
Recherchieren hieß früher googeln, in Bibliotheken stöbern und Fachleute befragen. Heute übernimmt die Künstliche Intelligenz. Wir testen ChatGPT, Gemini und NotebookLM und liefern einen Prompt für seriöse Recherchen.
Von Marcus Schwarze
Nehmen wir die nicht mehr abschraubbaren Deckel bei Pfandflaschen. Wer ist für die hakelige Handhabung eigentlich verantwortlich? Eine simple Frage an ChatGPT, Google Gemini und Google führt zur EU-Einwegkunststoffrichtlinie 2019/904. Sie wurde in Deutschland mit einer fast unaussprechlichen Einwegkunststoffkennzeichnungsverordnung in nationales Recht überführt. „Welche Politiker haben diese Richtlinien auf den Weg gebracht?“ ChatGPT-5.2 nimmt sich in der Thinking-Variante gut vier Minuten Zeit und benennt Frans Timmermans (damals Erster Vizepräsident), Vizepräsident Jyrki Katainen und Umweltkommissar Karmenu Vella.
NotebookLM veranschaulicht die Erkenntnisse zum Thwaites-Gletscher mit einer Infografik. Screenshot: Marcus Schwarze/NotebookLM
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Zitat der Woche
 
„Der ChatGPT-Moment für physische KI ist da – der Moment, in dem Maschinen beginnen, die reale Welt zu verstehen, zu schlussfolgern und in ihr zu handeln.“
Jensen Huang
Nvidia-Gründer und CEO Jensen Huang  dpa
 
 
 
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