Digitalwirtschaft
                                                           
Mittwoch, 18.03.2026 | Zur Online-Ansicht
 
 Frankfurter Allgemeine Pro
DIGITALWIRTSCHAFT
Alles Wichtige zur Entwicklung der digitalen Transformation.
Nvidias Griff nach dem Betriebssystem der Agenten-Ökonomie
Jensen Huang verspricht eine Billion Dollar Umsatz bis 2027 und erklärt Software-Agenten zum neuen Computer. Sein Werkzeug heißt NemoClaw. Es ist der Versuch, auch die nächste Wertschöpfungsschicht der KI zu besetzen.
Jensen Huang steht auf der Bühne der GTC 2026 in San José und rechnet vor: eine Billion Dollar an Chipbestellungen bis 2027, doppelt so viel wie im Vorjahr prognostiziert. Das Geschäft mit KI-Chips scheint keine Grenze zu kennen. Doch der strategisch interessanteste Moment seiner Rede hatte gar nichts mit Halbleitern zu tun. Er hieß NemoClaw.
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Holger Schmidt
Verantwortlicher Redakteur für Newsletter und Verticals.
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Mit NemoClaw will Nvidia die Open-Source-Agentenplattform OpenClaw für den Unternehmenseinsatz absichern. OpenClaw, entwickelt vom Österreicher Peter Steinberger, ist das am schnellsten wachsende Open-Source-Projekt der Geschichte. Es wandelt Sprachmodelle in dauerhafte, eigenständig handelnde Assistenten um, die rund um die Uhr Aufgaben ausführen können. Huang sieht darin den nächsten großen Schritt in der KI-Entwicklung.
Das ökonomische Kalkül dahinter hat dann aber doch wieder mit Chips zu tun: Wer Agenten dauerhaft betreiben will, braucht Rechenleistung. Anders als ein Chatbot, den man gelegentlich befragt, laufen Agenten rund um die Uhr. Mit jedem Agenten, der in Betrieb geht, steigt auch die Nachfrage nach Nvidias Systemen. So wie Nvidia die Betriebssysteme für autonome Autos und Roboter baut, soll NemoClaw das Betriebssystem für Unternehmen werden. Wenn es funktioniert, wäre es Plattformökonomie in Vollendung.
Die Wette ist aber noch nicht gewonnen. NemoClaw befindet sich im Alpha-Stadium und muss zuerst erhebliche Sicherheitslücken schließen und Compliance-Themen lösen, bevor Unternehmen die Software ernsthaft einsetzen. Diese Revolution braucht Zeit.
Und jetzt noch etwas in eigener Sache:
Wir starten im Juni mit unserer dritten Ausgabe der F.A.Z. KI-Konferenz. Da unsere Räume im F.A.Z.-Tower dem Andrang nicht mehr gewachsen sind, ziehen wir am 22. und 23. Juni in das Kloster Eberbach im Rheingau. Als Themen sind „Die Zukunft der KI“, „KI-Agenten auf dem Vormarsch“ und „KI in der Verteidigung“ gesetzt. Wir werden uns aber auch mit dem Einfluss der KI auf die Finanzwelt, die Medizin oder die Kunst widmen. Im Kloster treffen Tradition und Zukunft aufeinander, und wir hoffen auf intensive Debatten. Seien Sie dabei. Den Weg zur Anmeldung finden Sie hier.
 FAZ
Eine spannende Lektüre wünscht
Holger Schmidt
 
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Zitat der Woche
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Jensen Huang
 
Künstliche Intelligenz
 
Fünf Bereiche, in denen KI das Notariat umkrempelt
 
Notare in Deutschland stehen vor einer Zeitenwende: Sprachmodelle entwerfen Kaufverträge, Algorithmen lesen Grundbücher aus, und Cloud-Software digitalisiert den Vollzug. Doch das Berufsrecht setzt enge Grenzen.
Von Holger Schmidt
Wer in Deutschland ein Haus kauft, eine GmbH gründet oder ein Testament hinterlegt, kommt an einem Notar nicht vorbei. Die rund 6200 Berufsträger beurkunden jährlich Millionen Rechtsgeschäfte. Der Ablauf folgt seit Jahrzehnten einem Muster: Daten der Beteiligten erfassen, Vertragsentwurf erstellen, Grundbuchauszüge auswerten, Urkunde verlesen, Unterschriften setzen, anschließend den Vollzug über Gerichte, Behörden und Finanzämter abwickeln. Große Teile dieser Kette bestehen aus strukturierten, sich wiederholenden Schritten. Genau dort setzt Künstliche Intelligenz an.
KI automatisiert im Notariat Datenerfassung, Grundbuchanalyse und Vollzug, doch Vertragsentwurf und Verantwortung bleiben trotz Cloud-Öffnung eng an Berufsrecht und Notar gebunden. Picture Alliance
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Jensen Huang baut Nvidia zur KI-Fabrik um
 
Auf der GTC stellt Jensen Huang sieben neue Chips vor, integriert Groqs Inferenz-Technologie und kündigt ein Geschäftsvolumen von einer Billion Dollar bis 2027 an. Es ist der bislang umfassendste Versuch, Nvidia vom Chiplieferanten zum Architekten ganzer KI-Fabriken umzubauen.
Von Marcus Schuler, San José
Zwei Stunden, mehr als 18.000 Zuschauer, eine Lederjacke. Jensen Huang steht am Montag im SAP Center von San José auf der Bühne und trägt Zahlen vor, als laufe im Hintergrund ein Taschenrechner heiß. Die wichtigste lautet: eine Billion Dollar. So viel Geschäftsvolumen erwartet der Nvidia-Chef bis Ende 2027 allein mit den Chipgenerationen Blackwell und Vera Rubin.
Alle Jahre wieder: Jensen Huang zeigt auf der GTC Nvidias neueste Meisterwerke. Reuters
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Was AMI Labs für Europa bedeutet
 
Turing-Preisträger Yann LeCun hat mit AMI Labs über eine Milliarde Dollar in Europas größter Seed-Runde eingesammelt. Zusammen mit Mistral macht das Paris zur KI-Hauptstadt Europas.
Von Marcel Weiß
Wenn in Europa über KI gesprochen wird, blicken alle nach San Francisco, und manchmal nach China. Open AI, Anthropic, Google DeepMind, xAI. Die Liste der US-Unternehmen, die um die Spitze der KI-Entwicklung konkurrieren, ist nicht lang. Aber es ist zumindest eine Liste. Europas Rolle beschränkte sich bislang darauf, Regulierung zu schreiben und Talente zu verlieren. Doch langsam könnte sich etwas ändern.
Yann Lecun, Gründer von AMI Bloomberg
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Metas teure Wette
 
Meta gehört zu den aggressivsten Investoren des globalen KI-Booms. Doch das neue Flaggschiff-Modell verzögert sich, die internen Konflikte wachsen, und Tausende Stellen stehen womöglich zur Disposition.
Von Marcus Schuler, San José
Mitte März 2026 steigt die Meta-Aktie an einem einzigen Vormittag um knapp drei Prozent. Auslöser ist kein neues Produkt und auch kein technologischer Durchbruch, sondern ein Bericht der Nachrichtenagentur Reuters über intern diskutierte Entlassungen von 20 Prozent oder mehr der Belegschaft.
Goldglänzend? Nicht überall bei Meta Bloomberg
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KI löst Suchmaschinen als Kaufratgeber ab
 
Jeder zweite deutsche KI-Nutzer setzt Chatbots bereits beim Onlineeinkauf ein. Vor allem bei der Recherche ersetzen ChatGPT und Co. zunehmend die klassische Google-Suche. Zwei Produktkategorien stechen dabei heraus.
Von Holger Schmidt
Produkte finden, Eigenschaften vergleichen oder den günstigsten Händler finden – das erledigt immer häufiger die KI. Bereits mehr als die Hälfte der deutschen KI-Nutzer setzt Chatbots beim Onlineeinkauf ein. Sie werden bevorzugt dort genutzt, wo die Kaufentscheidung komplex ist und Produkte einen hohen Erklärungsbedarf haben.
 
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Die Vermessung des Denkens
 
Open AI kündigt an, Intelligenz verkaufen zu wollen. Aber bisher hat die KI-Branche noch keine klare Definition davon. Über die Maßeinheit der Intelligenz, und warum sie die Zukunft der KI entscheidet.
Von Martin Wendiggensen, Zürich
„Wir sehen eine Zukunft, in der Intelligenz wie Strom oder Wasser ist und man sie am Zähler gemessen bei uns kauft.“ Mit dieser Aussage erstaunte Sam Altman die Chefs von Amerikas größten Infrastruktur-Unternehmen. Denn eigentlich sitzt er einer Firma vor, die viel verbraucht.
Was ist Intelligenz? Bloomberg
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AI Act: Gute Aussichten für industrielle KI
 
 Am Mittwoch stimmt das Europäische Parlament seine Position zum KI-Omnibus ab. Die Omnibusse sind die Bürokratieabbau-Gesetze, die Ursula von der Leyen auf die Straße schickt.  Die meisten stehen aber im Stau.
Von Svenja Hahn
Beim KI-Omnibus ist das anders: Industrielle KI soll vom AI Act ausgenommen werden. Angesichts der erdrückenden Bürokratielast ist dies ein wahrer Befreiungsschlag für viele europäische Wirtschaftszweige. Jetzt müssen aber noch die Mitgliedstaaten überzeugt werden.
Der KI-Omnibus soll industrielle KI aus dem AI Act herausnehmen und der Industrie Doppelregulierung ersparen. Die Entscheidung fällt erst in Verhandlungen mit den Mitgliedstaaten. Stefan Nieland
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KI lernt Tennis mit Bruchstücken menschlicher Bewegung
 
Künstliche Intelligenz entwickelt sich in atemberaubendem Tempo und schafft dabei ständig neue Chancen für wegweisende Entwicklungen. Mit den KI-Papers versorgen wir Sie regelmäßig mit einer sorgfältig ausgewählten Übersicht über die bedeutendsten Forschungsergebnisse.
Von Marcel Weiß
Heute schauen wir uns unter anderem an, wie chinesische Forscher humanoide Roboter mit nur fünf Stunden Amateurtennisdaten zum erfolgreichen Ballwechsel bringen, während MIT-Ökonomen die fundamentale Transformation digitaler Märkte durch KI-Agenten analysieren. Außerdem zeigt Google, dass simple Prompt-Wiederholung Sprachmodelle verbessert, und das Allen Institute stellt ein Open-Source-System vor, das Agenten systematisch komplexe Aufgaben beibringt.
, Illustration: Katharina Hofbauer
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Die ungewöhnlichste Nutzerkurve der Techgeschichte
 
Open AIs Chatbot zeigt ein Muster, das es in der Geschichte der Verbrauchersoftware noch nie gegeben hat: Abgewanderte Nutzer kehren zurück – in wachsender Zahl. Dahinter steckt eine Produktstrategie, die über das KI-Modell hinausgeht.
Von Johannes Winkelhage
In der Geschichte der Verbrauchertechnologie gibt es ein zuverlässiges Muster: Nutzer kommen, probieren aus, und die meisten verabschieden sich wieder. Google Wave, Clubhouse oder Be Real erreichten Millionen Downloads in kürzester Zeit, bauten aber keine dauerhafte Gewohnheit auf. Das ist bei ChatGPT anders. Die sogenannte Retentionskurve fällt nicht. Sie steigt.
 
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Was sonst noch wichtig ist
  • Alibaba hat seine KI-Plattform namens Wukong für Unternehmen vorgestellt, die mehrere KI-Agenten zur Automatisierung komplexer Aufgaben wie Dokumentenbearbeitung, Tabellenaktualisierung und Meetingtranskription koordiniert. Im chinesischen KI-Agenten-Markt spitzt sich der Wettbewerb zu: Bytedance, Tencent und das Start-up Zhipu bieten ähnliche Produkte an.
  • Niantic Spatial, eine KI-Ausgründung des Pokémon-Go-Entwicklers Niantic , nutzt rund 30 Milliarden Bilder städtischer Umgebungen, die von Hunderten Millionen Spielern per Smartphone aufgenommen wurden, um ein visuelles Positionierungssystem zu entwickeln. Dieses Modell kann anhand weniger Gebäudeaufnahmen einen Standort genau bestimmen und soll Robotern dort helfen, wo GPS unzuverlässig ist.
  • Unternehmen beginnen, den Einsatz von KI über sogenannte Tokens zu messen und zu steuern. Die Nutzung steigt, ebenso die Kosten, teils in fünfstelliger Höhe pro Projekt. Hoher Verbrauch kann Produktivität oder Ineffizienz anzeigen. Firmen entwickeln daher Governance-Modelle, um Einsatz und Rendite von KI systematisch zu kontrollieren.
  • Knapp 60 Prozent der deutschen Berufstätigen nutzen KI, aber nur 7,8 Prozent würden sie als zentralen Bestandteil ihrer Arbeit bezeichnen. Das zeigt eine Befragung der Beratung Extramile mit 3000 Befragten. Obwohl zwei von drei Beschäftigten glauben, dass KI ihre Arbeit grundlegend verändern wird, berichten derzeit nur 37 Prozent, dass sich ihre Produktivität stark oder deutlich verbessert hat.
 
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Digitale Transformation
 
Wenn Europas Einhörner sterben
 
Europas wertvollste Start-ups stehen vor einer doppelten Herausforderung: die Blase von 2021 verdauen und die KI-Disruption überleben. Ein Bericht hat analysiert, dass 60 europäische Einhörner eigentlich gar keine mehr sind.
Von Nina Müller
In Europa tragen etwa 200 Unternehmen den Titel „Einhorn“: Start-ups mit einer Bewertung von mehr als einer Milliarde Euro. Die Pariser Beratung Mighty Nine hat erstmals alle europäischen Einhörner einzeln durchleuchtet und auf ihren aktuellen Marktwert heruntergerechnet.
 
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Was sonst noch wichtig ist
  • Die Bundesdatenschutzbeauftragte Louisa Specht-Riemenschneider hat angekündigt, ihr Amt aus gesundheitlichen Gründen aufzugeben. Die Rechtswissenschaftlerin leitet die Bonner Behörde seit knapp eineinhalb Jahren. Bis zur Nachfolgeregelung will sie im Amt verbleiben.
  • Der chinesische Handelskonzern JD.com hat seine E-Commerce-Plattform Joybuy in Deutschland gestartet. Anders als Temu oder Shein setzt Joybuy auf ein kuratiertes Sortiment mit Marken wie Apple, Bosch und Sony. Bestellungen bis 11 Uhr werden in NRW-Städten noch am selben Tag zugestellt – über eigene E-Lieferwagen und mehr als 60 europäische Logistikstandorte.
  • Der rasante Ausbau energieintensiver KI-Infrastruktur treibt die großen Technologiekonzerne Amazon, Google, Meta und Microsoft zu massiv steigenden Käufen permanenter CO₂-Zertifikate . Laut der Plattform Ceezer stiegen diese Käufe von 14.200 Zertifikaten im Jahr 2022 auf 68,4 Millionen im Jahr 2025. Microsoft strebt an, bis 2030 CO₂-negativ zu werden.
  • Gründerinnen in Deutschland erhielten 2025 laut einer EY-Auswertung nur ein Prozent der insgesamt 7,8 Milliarden Euro Risikokapital, während 94 Prozent an rein männliche Teams flossen. Der Frauenanteil unter Gründern sank von knapp elf Prozent im Vorjahr auf neun Prozent. Ein zentraler Treiber ist die Branchenverteilung, da kapitalstarke Sektoren wie KI, Software oder Verteidigung einen geringen Frauenanteil aufweisen.
 
Mobility
 
Wenn Wolfsburg chinesisch denken lernt
 
Der erste gemeinsam mit Xpeng entwickelte Volkswagen ist ein Prüfstein für die digitale Zukunft des Konzerns. Der ID. Unyx 08 bringt KI-Chips, ein Vision-Language-Action-Fahrassistenzsystem und 800-Volt-Ladetechnik in ein VW-Modell. Was das über die Machtverhältnisse in der Autoindustrie verrät
Von Holger Schmidt
Volkswagen hat die Serienproduktion des ID. Unyx 08 in seinem Werk in Hefei gestartet. Das fünf Meter lange Elektro-SUV ist das erste Ergebnis der 2023 geschlossenen Partnerschaft mit dem chinesischen Hersteller Xpeng und soll in der ersten Jahreshälfte 2026 auf den Markt kommen.
Mit dem ID. Unyx 08 startet Volkswagen in Hefei ein Modell, das zeigt, wie sehr die digitale Zukunft des Konzerns inzwischen auf chinesischer Plattform und Software basiert. Reuters
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Was sonst noch wichtig ist
  • Volkswagen erobert China zurück. VWs Joint Ventures liegen nach den ersten beiden Monaten 2026 bei einem Marktanteil von 13,9 Prozent und damit wieder an der Spitze des chinesischen Automarkts. Laut Daten der China Passenger Car Association fiel BYD, das VW 2024 als absatzstärksten Hersteller in China abgelöst hatte, mit 7,1 Prozent auf Platz vier zurück.
  • Nvidia hat auf seiner GTC-Konferenz neue Partnerschaften für seine Drive-Hyperion-Plattform zur Entwicklung autonomer Fahrzeuge der Stufe 4 angekündigt. Zu den neuen Partnern zählen Hyundai, Nissan, Isuzu sowie die chinesischen Hersteller BYD und Geely.
  • Die infolge des Irankriegs gestiegenen Benzinpreise haben das Kundeninteresse an Elektroautos in Deutschland erhöht. Laut Carwow-CEO Philipp Sayler von Amende stieg der Anteil der E-Auto-Konfigurationen seit dem 28. Februar von 55 auf bis zu 63 Prozent. Benzin- und Dieselmodelle erreichten zusammen nur noch rund 23 Prozent.
 
Gadget
 
Der lokale KI-Server wird zur privaten ChatGPT-Alternative
 
Wer misstrauisch gegenüber großen KI-Anbietern ist, kann sich Künstliche Intelligenz auf dem eigenen Rechner einrichten. Dann verlassen keine Daten das eigene Netz. So geht’s.
Von Marcus Schwarze
Ein eigener KI-Server ist leichter eingerichtet als befürchtet. Die Vorteile: 100-prozentiger Datenschutz, nichts wird an Cloud-Dienste wie ChatGPT oder Google Gemini versandt. Firmeninterne Daten, private Verträge oder Kundendaten verbleiben im eigenen Netz. Auch entfallen die monatlichen Abokosten für Open AI und Co.
Lautlose KI-Box für den Alltagsbetrieb: Der Mac Mini von Apple. Picture Alliance
Weiterlesen
 
Top 5: Unsere meistgelesenen Artikel
 
KI-Top 5
 Illustration: Katharina Hofbauer
Juristen aufgepasst: 25 KI-Start-ups, die gerade den Rechtsmarkt umkrempeln
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100.000 Dollar pro Visum: Trumps Visumgebühr trifft Start-ups besonders
Gadget: So gelingt der Umzug von ChatGPT zu anderen Anbietern
 
Zitat der Woche
 
„OpenClaw kann nicht überschätzt werden. Es ist größer als HTML und größer als Linux.“
Jensen Huang
Huang auf der GTC 2026  Reuters
 
 
 
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