zunächst alle guten Wünsche zum neuen Jahr, gerade in nachrichtlich angespannten Zeiten. Bleiben Sie gesund und zuversichtlich!
Seit Jahren empfiehlt die Wirtschaftsredaktion unserer Sonntagszeitung ein Portfolio aus zwei Indexfonds
. Nun aber ist es an der Zeit, über ein paar Änderungen nachzudenken. Wer sich zurückversetzt in die trüben Handelstage Mitte April, an denen die Aktienkurse fielen und fielen, hätte damals sicher nicht gedacht, dass das Jahr 2025 mit Rekorden zu Ende gehen würde. Sowohl das wichtigste amerikanische Aktienbarometer, der S&P 500, als auch der deutsche Dax notieren derzeit nahe ihren Höchstständen. Es ist darum der richtige Moment, auf ein Portfolio zu schauen, das wir just in jenen Tagen im April zum bisher letzten Mal genauer in den Blick nahmen. Es besteht zu gleichen Teilen aus einem Aktien-ETF und einem Anleihe-ETF, die beide die Wertentwicklung wichtiger internationaler Kursbarometer eins zu eins abbilden. Die erste Schwäche findet sich im Aktienteil des Portfolios und
war in den vergangenen Jahren immer wieder Gegenstand von Diskussionen. Im Anleiheteil des Portfolios tut sich ebenfalls eine gewisse Unwucht auf. Was also tun?
Man muss nicht alles gut finden, was aus dem Norden kommt. Den Dänen schmeckt Lakritz, in Stockholm geht jetzt im Winter nachmittags um drei die Sonne unter. Aber auf ein paar grundlegende Fragen unserer Zeit haben die Skandinavier offensichtlich klügere Antworten als wir.
Sie leben länger, obwohl sie weniger für das Gesundheitswesen ausgeben. Sie blasen weniger Kohlendioxid in die Atmosphäre, obwohl es auch bei ihnen Stahlwerke gibt. Die jungen Leute gründen mehr aussichtsreiche Start-ups, und die Alten haben im Durchschnitt eine höhere Rente. Wie machen die das bloß? Zaubern können die Nordlichter nicht. Sie sind auch nicht üppig vom lieben Gott mit Reichtümern beschenkt worden, von den Norwegern mit ihren Öl- und Gasfeldern abgesehen. Aber was in Dänemark, Schweden und Finnland geht, kann in Deutschland auch gelingen. Mit Reformen des Rentensystems, mit Steuererleichterungen und anderem mehr.
Aber lesen Sie hier gerne selbst.
Fallschirmjäger der Bundeswehr von der Division Schnelle Kräfte landen bei der Luftlandeübung Swift Response auf der 71. Airbase.Picture Alliance
Zwei Soldatinnen des Fallschirmjägerregiments 26 schickten im Juni einen Bericht an die Wehrbeauftragte. Er sollte die Luftlandetruppen der Bundeswehr erschüttern. Ebenso wie weitere Meldungen, die das Kommando Heer in Strausberg erreichten, legten sie nahe, dass in Teilen des Eliteregiments unhaltbare, ja kriminelle Zustände herrschten. Seither wird ermittelt. Es geht um Rechtsextremismus, sexualisiertes Fehlverhalten, Gewaltrituale und harte Drogen. Mehrere Dutzend Fallschirmjäger sind beschuldigt, etliche bereits aus der Bundeswehr entlassen worden.
Die F.A.Z. hat die ganze Geschichte, so wie sie sich bisher recherchieren ließ, über den Jahreswechsel aufwendig nachgezeichnet.
Rund um das immer wichtigere Thema Bundeswehr habe ich aber auch noch einen Youtube-Filmtipp. Unser Team hat über Jahre hinweg den deutschen Elitesoldaten Robert Müller begleitet. Müller hat in Afghanistan eine Raketenexplosion überlebt, die fünf seiner Kameraden in den Tod riss. Müllers körperliche Wunden heilten, das seelische Trauma aber bleibt. Ein F.A.Z.-Film.
Vielen Dank für Ihre freundliche Begleitung. Wenn Sie ein FAZ+ Abo und eine Frage dazu haben, schreiben Sie mir gerne eine E-Mail an c.knop@faz.de.
Herzliche Grüße
Ihr Carsten Knop Herausgeber Frankfurter Allgemeine Zeitung
Nazitümelei, Kokainkonsum, Vergewaltigungsphantasien: Seit Monaten untersucht die Bundeswehr Vorfälle bei ihren Fallschirmjägern. Der zuständige General zeigt sich sprachlos.
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