Lithium war als kritischer Batterierohstoff bislang unersetzlich. Doch nun gibt es eine Alternative. Sie ist auch für Europa und seine Industrie eine Chance. Der Schriftsteller Jules Verne hatte die Idee schon vor fast 160 Jahren. In seinem Buch „20.000 Meilen unter dem Meer“ gibt es das elektrisch angetriebene U-Boot Nautilus, mit dem der Romanheld Kapitän Nemo durch die Weltmeere kreuzt. Den Strom dafür liefert ein Aggregat, das mit aus Meerwasser gewonnenem Salz betrieben wird. Damals, im Jahr 1869, war der Salzantrieb Science-Fiction.
Heute dagegen ist die Realität gar nicht mehr so weit entfernt vom Roman. Ingenieure und Chemiker tüfteln seit vielen Jahren an sogenannten Natrium-Ionen-Batterien: Stromspeichern, die ohne den bislang unersetzlichen Batterierohstoff Lithium auskommen, ein von der EU als kritisch und strategisch wichtig eingestuftes Leichtmetall. Stattdessen wird in so einer Batterie das praktisch unbegrenzt verfügbare Natrium eingesetzt, das auch in Speisesalz (Natriumchlorid) enthalten ist. Jetzt beginnt die industrielle Großserienfertigung der neuartigen Stromspeicher – und Marcus Theurer weiß, was es damit auf sich hat.
Ärzte wollen den Verlauf der rheumatoiden Arthritis mit speziellen Medikamenten verlangsamen. Dabei kann man auch vorbeugen – mit dem richtigen Lebensstil. Eine rheumatoide Arthritis kann die Gelenke zerstören und den ganzen Körper befallen. Mehr als drei Millionen gesunde Lebensjahre gehen der Gesellschaft weltweit durch die entzündliche Gelenkkrankheit verloren. Die Behandlung mit Medikamenten, die den Verlauf bremsen, kostet hierzulande 6300 bis mehr als 28.000 Euro pro Jahr und Patient. Hinzu kommen Hunderte bis Tausende von Euro, weil die Patienten krankgeschrieben sind, nur noch Teilzeit arbeiten können oder vorzeitig in Rente gehen. Wie schön wäre es, wenn man den Ausbruch der Krankheit verhindern könnte.
Rheuma löst häufig Schmerzen in den Gelenken ausPlainpicture
Nach dem Skandal sitzt der Schock in Zweibrücken tief. Während die Führungsebenen Aufarbeitung verordnen, sind die Soldaten im Regiment vor allem eines: wütend – auf Presse und Heeresführung. Es geht um das Fallschirmjägerregiment 26. Maßgeblich für die bundesweite Berichterstattung über das Regiment war eine Recherche der F.A.Z., die kurz vor dem Jahreswechsel erschien. Wie gehen die Fallschirmjäger mit der Lage um, in die sie die eigenen Kameraden gebracht haben? Peter Carstens und Rahel Golub waren zu Besuch in der Kaserne am Stadtrand, um Eindrücke zu gewinnen. Der Kommandeur sagt: „Wir wollen, das ist auch wichtig für unser Selbstbild, unsere Selbstidentifikation, wieder ins normale Arbeiten reinkommen.“
Die Reise dahin hat begonnen, aber sie ist noch weit.
Ihnen schöne Karnevals- oder Faschingstage, wenn Sie mitfeiern, viel Spaß! In jedem Fall ein herzliches Dankeschön für Ihre Treue. Wenn Sie ein FAZ+ Abo und eine Frage dazu haben, schreiben Sie mir gern eine E-Mail an c.knop@faz.de.
Viele Grüße
Ihr Carsten Knop Herausgeber Frankfurter Allgemeine Zeitung
Lithium war als kritischer Batterierohstoff bislang unersetzlich. Doch nun gibt es eine Alternative. Sie ist auch für Europa und seine Industrie eine Chance.
Ärzte wollen den Verlauf der rheumatoiden Arthritis mit speziellen Medikamenten verlangsamen. Dabei kann man auch vorbeugen – mit dem richtigen Lebensstil.
Nach dem Skandal sitzt der Schock in Zweibrücken tief. Die Führungsebenen verordnen Aufarbeitung, viele Soldaten sind wütend – auf Presse und Heeresführung.
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