der amerikanische Präsident Donald Trump sieht die Europäische Union explizit als Gegner an. Der russische Präsident Wladimir Putin droht mit Atomwaffen. In dieser strategischen Zwickmühle sind die Europäer bei ihrer Verteidigung auf die Vereinigten Staaten von Amerika angewiesen. Sieben Projekte sollen jetzt Abhilfe schaffen, wir stellen sie vor, hier ein paar Beispiele: Bei der Abwehr von Marschflugkörpern, ballistischen Raketen und Hyperschallflugkörpern haben die Europäer große Lücken. Nach manchen Schätzungen können sie nur fünf Prozent ihres Territoriums im Osten und in der Mitte Europas gegen einen massiven russischen Angriff verteidigen.
Deshalb hat Deutschland 2022 die „European Sky Shield Initiative“
gestartet, kurz ESSI. Angeschlossen haben sich bisher 22 Staaten. Und: In der Ukraine hat sich gezeigt, wie wichtig verschlüsselte Satellitenkommunikation ist. Das von Elon Musk aufgebaute Starlink-Netz hat der Ukraine seit Beginn des Krieges einen taktischen Vorteil verschafft. Ihre Soldaten hatten jederzeit Internetzugang und damit ein genaues Lagebild. Allerdings haben Drohungen, das System abzuschalten, und Einsatzbeschränkungen auch die Abhängigkeit von den USA demonstriert. Deshalb hat die EU den Plan für ein eigenes System forciert. Es heißt Infrastructure for Resilience, Interconnectivity and Security by Satellite, kurz IRIS2. Zudem blickt Deutschland schutzsuchend auf die Atommächte Frankreich und Großbritannien. Zwischen dem französischen Präsidialamt und dem deutschen
Kanzleramt sind diskrete Gespräche im Gang. Es gibt aber auch noch manche Hürde zu überwinden.
Den Softwareentwicklern steckt der Schreck noch in den Knochen. Ihre Branche stürzte tiefer als alle anderen, als Anfang Februar plötzlich die Aktienkurse fielen – ausgelöst von einem neuen KI-Programm. Plötzlich stand ihr gesamtes Geschäftsmodell infrage. Der Kurs von Adobe ging innerhalb einer Woche um 10 Prozent zurück, der des Datenbankunternehmens Oracle um 15 Prozent. Auch in Deutschland geht die Angst um. Viele in der Softwarebranche hätten darauf gehofft, dass sich das Wachstum in der Künstlichen Intelligenz verlangsamt, berichtet der Unternehmensberater Martin Geißler von Argon & Co., der viele Softwareunternehmen von innen kennt. Jetzt werde Realität, was viele befürchtet hatten: „Dass es vielleicht doch so rasant geht, wie wenige glauben wollten.“
Alexander Wulfers weiß mehr, insbesondere über das Unternehmen Anthropic.
Nicola Leibinger-Kammüller, Chefin und Anteilseignerin des Maschinenbauunternehmens TrumpfAnjou Vartmann
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Herzliche Grüße
Ihr Carsten Knop Herausgeber Frankfurter Allgemeine Zeitung
Trump sieht die EU als Gegner, Putin droht mit Atomwaffen: Noch sind die Europäer bei ihrer Verteidigung auf Amerika angewiesen. Sieben Projekte sollen jetzt Abhilfe schaffen.
Bisher war die Künstliche Intelligenz für den Menschen ein Werkzeug. Jetzt beginnt sie, ihn zu ersetzen. Ausgerechnet ein bisheriger Underdog treibt dabei die Branche vor sich her.
Für Deutschland fordert Nicola Leibinger-Kammüller endlich grundlegende Reformen, für Baden-Württemberg eine CDU-geführte Landesregierung. Aus Sicht der Chefin des Maschinenbauers Trumpf geht es um nichts weniger als die Substanz des Landes.
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Das unbegrenzte Pflegebudget versorgt die Kliniken mit immer mehr Kräften für immer weniger Patienten. Die Betreuung am Bett hat sich trotzdem nicht verbessert. Es ist von Missbrauch die Rede, eine andere Branche blutet aus.
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