Der Mai ist in Deutschland traditionell der Höhepunkt der Dividendensaison, in Deutschland vor allem, aber auch in Europa. Früher einmal war die Dividende das wesentliche Argument für den Aktienkauf. Heute erscheint sie vielen Anlegern vernachlässigbar – klar, wenn eine Nvidia-Aktie wie im Jahr 2024 90 Euro Kursgewinn bringt, wer braucht da noch drei Cent Dividende?
Martin Hock
Redakteur in der Wirtschaft und Leiter F.A.Z. Premium Finanzen.
Natürlich gibt es auch Aktien, bei denen es anders ist: Die Allianz-Aktie brachte 2024 einen Kurszuwachs von 53 Euro und eine Dividende von 13,80 Euro, was den Ertrag von 22 auf knapp 28 Prozent ansteigen ließ. Und es gibt ja nicht nur steigende Kurse: Wenn die Allianz-Aktie wie zuletzt 2022 rund fünf Euro im Kurs nachgibt, sorgen 10,80 Euro Dividende doch für ein Plus im Depot.
Aber die Dividende ist weit mehr als eine Entschädigung für schlechte Börsenjahre oder ein kleiner Bonus. Es ist ja nicht so, dass Aktiengesellschaften spendabel sind, weil sie nicht wissen, wohin mit dem Geld. Selbst Nvidia wird im Juni 25 Cent ausschütten – mehr als in den zehn Jahren davor insgesamt, obwohl man ja behaupten könnte, jeden Cent für KI-Investitionen zu brauchen.
Dividenden sind auch ein Zeugnis der Leistungsfähigkeit. Wer Dividenden auf Dauer steigern kann, ist nachhaltig profitabel, bietet Sicherheit und stete Rückflüsse. Kann er dazu auch noch Wachstum finanzieren, ist die Aktie fast schon die sprichwörtliche eierlegende Wollmilchsau. Insofern ist die Dividende mehr als nur ein Taschengeld. Erst recht für institutionelle Anleger, die damit Auszahlungen finanzieren. Und dann eher bereit sind, auch bei der nächsten Kapitalerhöhung mitzumachen. Insofern hat jeder was davon.
Bleiben Sie optimistisch!
Ihr Martin Hock
Wie ist Ihr Verhältnis zu Dividenden? Spielt diese bei Ihren Anlageentscheidungen eine Rolle? Und was machen Sie damit? Schreiben Sie uns an Premium-Finanzen@faz.de. Wir freuen uns darauf!
Vergangene Woche haben wir Sie im Newsletter nach Ihren Erfahrungen mit Nebenwerten gefragt. Geht man nach der überwältigenden Mehrheit der Zuschriften, muss man konstatieren: Ihr Interesse an Nebenwerten ist vorhanden. Aber das heißt nicht, dass Sie auch investieren. Im Gegenteil wissen die meisten von Ihnen schlechte Erfahrungen zu berichten. „Bei Einzelaktien steigt man immer zum falschen Zeitpunkt ein oder aus“, meint Wolfgang R. aus Schwerte und steht damit nicht allein. Adrian B. überlegt sogar, ob es nicht eher „ein Spiel oder ein Zeitvertreib“ ist. Wer Einzelwerte gekauft hat, macht es meist mit Mini-Invests wie Jan A. ETF und Standardwerte stehen auch bei Ihnen offenbar hoch im Kurs.
„Eine sehr tröstliche Woche für Anleger in deutschen Aktien! Es hat sicher auch mit der Dividendensaison zu tun. Aber das konnte auch nur vor dem Hintergrund der Friedenshoffnungen im Iran funktionieren, die insofern die Hauptrolle spielen. Auch wenn es bald wieder anders aussehen kann.“
Martin Hock, Redakteur in der Wirtschaft und Leiter F.A.Z. Premium Finanzen.
F.A.Z.-Musterstrategien
„Mehr als neun Monate laufen die Musterstrategien nun. In einer nicht ganz einfachen Börsenzeit überwiegen die Pluszeichen, wenn bisweilen auch nur knapp. Die Unterschiedlichkeit der Wertentwicklung zeigt das, was wir zeigen wollten – das Spektrum dessen, was Geldanlage hervorbringt.“
Martin Hock, Redakteur in der Wirtschaft und Leiter F.A.Z. Premium Finanzen.
Humanoide Roboter erwecken immer noch den Eindruck von spielerischer Science-Fiction. Doch die Branche könnte so groß werden wie heute die Automobilindustrie. Wie Anleger davon profitieren können.
China demonstriert Robotik nicht mehr nur als Laboridee, sondern als Industrieprodukt. Die Frage lautet längst nur noch, wie schnell humanoide Roboter zum profitablen Geschäftsmodell werden.
Humanoide Roboter sind Maschinen, deren Körperbau dem Menschen nachempfunden ist. Sie haben zudem zwar keine Absichten und kein Bewusstsein, verfügen aber über eine Kombination aus Wahrnehmung durch Sensoren, Modellen zur Interpretation und einer Steuerungssoftware, die aus einem Ziel konkrete Bewegungen macht.
Nach Ansicht der Unternehmensberatung Roland Berger befindet sich der Markt noch in der Prototypenphase. Aber wenn sich der Trend fortsetze, könnten die wirtschaftlichen Auswirkungen erheblich sein. Roland Berger rechnet bis 2035 mit einem Marktvolumen von bis zu 750 Milliarden Dollar, bis 2050 mit vier Billionen Dollar. Diese Größenordnung ist vergleichbar mit der Automobilindustrie. Für Industrie-, Automobil- und Elektronikunternehmen stellten humanoide Roboter eine Wachstumschance dar und könnten ein Hebel für große Effizienzgewinne werden.
Bislang ist das Geschäftsfeld in den Bilanzen der Unternehmen, die dort einsteigen, noch überschaubar. Aber es gibt große Konzerne, die das Geschäftsfeld erschließen wollen. „Automobilhersteller wie BMW, Mercedes und Hyundai über die Mehrheitsbeteiligung an Boston Dynamics testen bereits humanoide Flotten in der Serienproduktion“, sagt im F.A.Z.-Gespräch Daniel Sailer, in der Vermögensverwaltung des Bankhauses Metzler für nachhaltige Investments verantwortlich. Das größte Potential liege aber im Dienstleistungsbereich. In der Alten- und Krankenpflege unterstützten Roboter etwa beim Heben von Patienten, könnten aber auch einfache Reinigungsarbeiten verrichten. Pilotprojekte in Deutschland, Frankreich und Kanada zeigten, dass sie Pflegekräfte nicht ersetzen, sondern unterstützen
können. Das gebe menschlichen Kräften mehr Zeit für empathische Arbeit.
Bis die Robotikindustrie so groß werde wie der Automobilsektor, sei es aber noch ein steiniger Weg, meint Daniel Kröger, Fondsmanager für Technologieaktien bei der DWS. Es fehlten Daten, sagt er in einem Pressegespräch. Solle ein humanoider Roboter eine Spülmaschine ausräumen, müssten die Entwickler genau wissen, wie sich Menschen bei dieser Tätigkeit bewegen. „Die Hand ist das große Problem.“ Wer eine Avocado schneide, sollte diese nicht zerdrücken. Außerdem halten Roboterhände laut Roland Berger im Volumeneinsatz oft weniger lang als ein Jahr.
Bis 2050 so groß wie die Automobilbranche
Neben den Automobilherstellern schwenken hierzulande auch der Zulieferer Schaeffler und der Halbleiterhersteller Infineon auf die neue Technik ein. „Infineon ist aus unserer Sicht am weitesten“, sagt Sailer. Das Unternehmen habe eine strategische Partnerschaft mit dem Chipdesigner Nvidia und könnte rund 500 Dollar je Roboter verdienen. Wenn Schätzungen zufolge auf acht Menschen irgendwann ein Roboter entfalle, sei das Marktpotenzial groß. Schaeffler habe sich rund eine Milliarde Euro als Umsatzziel gesteckt. In der Erfolgsrechnung für 2025 ist noch kein Umsatz ausgewiesen.
Wer als Privatanleger investieren will, sollte sehr vorsichtig sein, rät Sailer. „Wir würden ein Unternehmen nie nur wegen seines Geschäftsfelds ‚Humanoide Robotik‘ kaufen.“ Es besteht die Gefahr, dass die visionären Konzerne viel in das neue Segment investieren, aber keiner weiß, wann und ob sich das überhaupt lohnt.
Robotik-ETFs investieren in ein breites Ökosystem
Unternehmen, die ausschließlich humanoide Roboter herstellen, gibt es an der Börse noch nicht. Der chinesische Roboterhersteller Unitree strebt dieses Jahr den Börsengang an. Privatanleger können Themen-ETFs und -fonds kaufen, etwa den Euro iShares Automation & Robotics ETF, mit einem Volumen von fast vier Milliarden Euro der größte seiner Art. Wer solche Körbe kauft, investiert allerdings in ein breites Ökosystem aus Automatisierung, Software, Sensorik und Rechenleistung. Das Humanoidthema kommt meist indirekt ins Portfolio.
Im ETF von iShares, der eine jährliche Gesamtkostenquote von 0,4 Prozent hat, machen die zehn größten Unternehmen fast 40 Prozent des Gesamtwertes aus. Größter Einzelwert war Ende März Advantest, japanischer Hersteller von Halbleitertestsystemen. Danach folgten Intel und KLA, ein Spezialist für Prozesskontrolle und Metrologie in der Halbleiterfertigung aus den USA. Auch Nvidia gehört zu den zehn größten Werten.
Im ETF des Anbieters L&G, der eine Gesamtkostenquote von 0,8 Prozent jährlich hat, ist der größte Einzeltitel Teradyne, Spezialist für Halbleitertestsysteme. Danach folgen der Elektronikfertigungsdienstleister Celestica aus Kanada und Intuitive Surgical, die auf chirurgische Robotik spezialisiert sind.
Der demografische Wandel als Treiber
Die Entwicklung humanoider Roboter werde nicht nur durch technologische Neugier, sondern vor allem vom globalen Arbeitskräftemangel und dem demographischen Wandel vorangetrieben, heißt es von Metzler. Die Bevölkerung der Europäischen Union und Chinas werden bis 2050 (weiter) schrumpfen. Die EU wird dann mit einem mittleren Alter von 48,2 Jahren die älteste Region der Welt sein.
Die Bewährungsprobe für Roboter beginnt, wenn diese nicht mehr beeindrucken sollen, sondern zuverlässig helfen müssen. Ob daraus ein tragfähiges Geschäftsmodell wird, entscheidet sich daran, wie verlässlich sie im Alltag arbeiten – und zu welchem Preis.
KI wurde lange als Spezialthema behandelt. Relevant für viele Branchen, aber für Finanzentscheidungen normaler Anleger? Das wurde auch von Profis lange unterschätzt. Wer zu spät erkannte, dass es sich um eine markante Regelverschiebung handelte, musste seine Bewertungsmaßstäbe nachträglich anpassen. Bewertungslogiken, Infrastrukturerwartungen und Wettbewerbsannahmen haben sich schnell verschoben.
Bei der Tokenisierung stellt sich dieselbe Frage, eine Ebene tiefer. Wenn Geldanlagen dank neuer Technik in kleinste Einheiten zerlegt und rund um die Uhr gehandelt werden können, geht es nicht mehr nur darum, welches Unternehmen davon profitiert, sondern ob Technologie die Form verändert, wie der Kapitalmarkt organisiert ist. Entscheidend ist nicht allein, was Anleger kaufen, sondern wie Vermögen künftig entsteht, verwahrt, übertragen und handelbar wird.
Die Chance liegt in Effizienz und Zugang: weniger Reibung in der Abwicklung, kleinere Stückelungen, direktere Wege zum Anleger. Für Privatanleger ist das zunächst die attraktive Seite: Was bisher groß, schwerfällig oder institutionellen Investoren vorbehalten war, rückt näher an das Depot – nicht als neues Versprechen, aber in neuer Geschwindigkeit, neuer Verfügbarkeit und mit anderer Nähe zum Markt.
Gerade darin liegt die eigentliche Prüfungsfrage. Digitale Handelbarkeit darf nicht mit Liquidität verwechselt werden. Ständiger Zugriff garantiert keine Marktstabilität. Ein niedriger Einstiegspreis macht aus einem schwachen Produkt keine gute Anlage. Nur weil ein Vermögenswert 24/7 gehandelt werden kann, bedeutet das nicht, dass es immer einen Käufer gibt. Im ungünstigen Fall wird Liquidität nur vorgegaukelt, ohne dass echte Markttiefe entsteht.
Neue Verpackungen haben Anleger schon häufiger getäuscht. In den USA wird schon an Regeln für tokenisierte Aktien gearbeitet – offenbar auch für Drittanbieter-Token, die nicht zwingend volle Aktionärsrechte vermitteln. Manche tokenisierten Aktien sind dann keine Aktien im klassischen Sinn, sondern abgeleitete oder synthetische Instrumente. Viele Produkte werden zwar wie Aktien vermarktet, bieten aber selten dieselben Rechte und denselben Schutz wie diese. Sie ähneln eher strukturierten Produkten oder Derivaten. Auch bei tokenisierten Anlagen bleiben die alten Risiken: Gegenpartei, Struktur, Bewertungsgrundlage, Handelbarkeit im Stressfall. Ein Anleger darf nicht vergessen, dass Geschwindigkeit und Automatisierung durch Tokenisierung Märkte zusätzlich stressen und zugleich den
Handlungsspielraum für Interventionen verringern können.
Hier schließt sich der Kreis. Weder nimmt KI Anlegern das Denken ab, noch ersetzt Tokenisierung Anlegerkompetenz. Es reicht nicht, den richtigen tokenisierten Vermögenswert zu finden, möglichst exotisch und mit scheinbar neuer Marktchance. Anleger müssen verstehen, worin sie investieren – und zusätzlich, in welcher Form sie es erwerben. Genau diese Form entscheidet darüber, ob Zugang, Liquidität und Risiko zusammenpassen. Das ist keine technische Detailfrage. Es ist eine Analyse- und Urteilsfrage.
Siemens Energy profitiert massiv vom KI-getriebenen Ausbau der Strominfrastruktur und meldet für das Quartal bis März einen Rekordauftragseingang. Die Sparten Gas Services und Grid Technologies erweisen sich als Ertragsperlen, während die langjährig defizitäre Windkrafttochter Gamesa vor der Trendwende steht. Konzernchef Christian Bruch peilt bis September einen Jahresgewinn von rund vier Milliarden Euro an. Bis 2028 sollen insgesamt sechs Milliarden Euro über Aktienrückkäufe und Dividenden an die Aktionäre fließen. Analysten haben ihre Kursziele teils deutlich angehoben. Seit dem Tief von 6,87 Euro im Jahr 2023 hat sich der Kurs auf rund 180 Euro vervielfacht – doch die hohe Bewertung preist bereits eine perfekte Fortsetzung des Superzyklus ein.
Die im Juni 2026 anstehende Dax-Überprüfung dürfte mindestens einen Wechsel bringen. Hochtief, ein indirekter Profiteur des KI-Booms, steht mit einer Bilderbuchhausse und neuen Allzeithochs um 554 Euro vor der Aufnahme. Zalando als derzeit kleinster Dax-Titel mit intaktem Baissetrend dürfte den Index verlassen müssen. Im M-Dax rücken mit Elmos Semiconductor und Süss Micro Tec zwei Technologiewerte nach, während Redcare Pharmacy der Abstieg droht, ähnlich wie Borussia Dortmund im S-Dax. Trotz Aufnahmephantasie sind die meisten Kandidaten aber überkauft, sodass Neukäufe ein ungünstiges Chance-Risiko-Verhältnis aufweisen.
Der japanische Speicherchiphersteller Kioxia, seit Ende 2024 an der Börse, zählt mit einer Marktkapitalisierung von 131 Milliarden Euro mittlerweile zu den fünf größten japanischen Aktiengesellschaften. Der KI-Boom treibt die Nachfrage nach NAND-Flash-Speicherchips und damit Kioxias Gewinne massiv. Die japanische Börse profitiert insgesamt stark von der Halbleiterkonjunktur. Der Nikkei-225 legte in zwölf Monaten um 60 Prozent zu. Auf der anderen Seite belasten der Irankrieg und drohende Rohstoffengpässe vor allem die Autoindustrie. Vier der zehn wertvollsten Unternehmen Japans gehören inzwischen zur Halbleiterindustrie, was einen tiefgreifenden Strukturwandel des Marktes widerspiegelt.
Erfolgreiches Investieren erfordert laut Wirtschaftspsychologe Oliver Hoffmann die Bereitschaft, bewusst Risiken einzugehen, statt diese vollständig zu eliminieren. Stetige, risikoarme Renditen reichten nach Inflation kaum zum Vermögensaufbau. Erfolgreiche Anleger erzielten ihre Ergebnisse typischerweise durch wenige herausragende Einzelinvestments. Hoffmann empfiehlt, Angst als freudige Erregung umzudeuten und das Kapital auf etwa zehn aussichtsreiche Unternehmen zu verteilen. Bei positiver Entwicklung solle der Einsatz gezielt erhöht werden, da gestiegene Klarheit das Risiko senke.
Sich ein schönes Leben im Alter ermöglichen: Wer sein Geld vermehren möchte, muss auch bestimmte Risiken eingehen. Picture Alliance
Die Beteiligung minderjähriger Kinder an Immobilien zur Nutzung steuerlicher Freibeträge ist rechtlich anspruchsvoll. Eine direkte Eintragung ins Grundbuch erfordert in der Regel einen Ergänzungspfleger und oft eine familiengerichtliche Zustimmung. Der BGH hat allerdings entschieden, dass bei nicht vermieteten Grundstücken mit Nießbrauchrecht der Eltern kein Ergänzungspfleger nötig ist. Als flexiblere Alternative bietet sich eine vermögensverwaltende Familiengesellschaft an, über die Eltern Anteile übertragen können. Dabei sichern sich die Eltern durch Nießbrauch und Stimmrechte weiterhin Kontrolle und Erträge. Besonders eine Kommanditgesellschaft bietet durch ihre Haftungsbeschränkung Vorteile beim Schutz Minderjähriger.
Finanzprofessor Elroy Dimson von der Universität Cambridge sieht im Gespräch trotz geopolitischer Krisen keinen Grund, aus dem Aktienmarkt auszusteigen. Historische Analysen zeigten, dass die durchschnittliche Rendite in den zwölf Monaten nach Ausbruch eines Konflikts bei rund 16 Prozent liege, weil die Kurse dann meist schon gefallen seien. Die eigentliche Gefahr komme selten aus der Geopolitik, sondern aus Wirtschaftskrisen wie 1929. Dimson warnt vor Market Timing, da der richtige Wiedereinstieg kaum gelinge. Er empfiehlt stattdessen breite Diversifikation über verschiedene Märkte und Branchen und bleibt langfristig optimistisch für Aktien.
Seit mehr als 18 Monaten tobt der Übernahmekampf um die Commerzbank. Inzwischen läuft ein Übernahmeangebot der Unicredit. Längst ist daraus auch ein Kampf der beiden Vorstandsvorsitzenden Bettina Orlopp gegen Andrea Orcel geworden. Wie ist der Stand und worauf müssen sich Anleger jetzt einstellen? Inken Schönauer spricht mit Hanno Mußler.
Die Kennziffer Beta misst die Volatilität eines Investments in Bezug auf eine Maßgröße (Benchmark). Das Beta ist das relative Maß der Anpassung des Ertrages einer Investition an die Veränderungen der zugeordneten Benchmark-Erträge. Mittels des Betas lassen sich Aussagen über das Risiko eines Fonds im Vergleich zu seinem Index treffen. Generell impliziert ein positives Beta, dass mit einem Anstieg des Index auch ein Anstieg des Fondspreises verbunden ist, während ein negatives Beta ein Sinken des Fondspreises impliziert. Ist der Wert des Beta größer eins, sind die implizierten Kursschwankungen des Fonds größer als die des Vergleichsindexes; ist der Wert kleiner eins, so ist der Fonds im Verhältnis zur Benchmark weniger volatil.
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