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Dienstag, 07.04.2026 | Zur Online-Ansicht
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Hören Sie nicht auf Donald Trump
Auf und nieder: Ähnlich wie das Wetter im April präsentieren sich die Börsen weltweit derzeit. Angesichts des Irankriegs sind es politische Börsen. Und ein Politiker gibt den Ton an: US-Präsident Donald Trump. Stellt er ein baldiges Ende des Kriegs in Aussicht, den die USA gemeinsam mit Israel begonnen haben, steigen die Indizes in den USA, Europa und Asien, schlägt Trump härtere Töne an, fallen sie. In Korrelation reagiert der Preis für Rohöl.
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Archibald Preuschat
Redakteur in der Wirtschaft
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Und zwischenzeitlich geschieht Wundersames. Vom Volumen her gewaltige Deals, etwa auf den Rohölpreis, werden platziert, Minuten bevor sich Trump äußert. Da können Privatanleger nicht mithalten, selbst erfahrenste Daytrader. Und diejenigen, die nur einmal am Tag oder gar in der Woche aufs Depot schauen, schon mal gar nicht.
Daher der Rat: Hören Sie nicht auf Donald Trump. Sollte der Irankrieg einmal beendet sein, dann wird neu sortiert. Dann lässt sich das Depot neu strukturieren – vorher nicht.
Historische Daten zeigen, dass US-Aktien Rückschläge besser verkraften als europäische Werte. Und nach einem Kriegsende werden die Energiepreise zwar (hoffentlich) wieder sinken, aber es wird zu Zweitrundeneffekten kommen. Diese werden insbesondere Konsumwerte wie auch die Touristik treffen. Die Verunsicherung der Verbraucher sitzt tief. Und in der Rechnung sind steigende Leitzinsen noch nicht einmal berücksichtigt. Vieles wird neu berechnet werden müssen. Aber dafür müssen die Waffen erst einmal schweigen.
Ich wünsche Ihnen eine entspannte Woche,
Ihr Archibald Preuschat
Was sollten wir beibehalten, was ausbauen, was anders machen? Schreiben Sie uns gern an Premium-Finanzen@faz.de.
 
 
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Geldanlage auf einen Blick
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Markt-Rückblick
Die deutschen Börsen blieben über Ostern geschlossen. Hingegen handelte die Wall Street am Montag normal. Anleger hoffen auf eine Entspannung im Nahen Osten und eine mögliche Waffenruhe durch die Vermittlung Pakistans. Zwar lehnte die Regierung in Teheran eine sofortige Wiedereröffnung der Straße von Hormus ab, US-Präsident Donald Trump setzte jedoch eine Frist bis Mittwoch, um die wichtige Wasserstraße wieder freizugeben. Die angespannte Lage trieb am Montag den Preis für ein Barrel der Rohölsorte Brent zwischenzeitlich über 111 Dollar. Der Infront USA 500 legte leicht zu. Der Euro-Dollar-Kurs blieb unverändert, während der Preis für die Feinunze Gold ein paar Prozent anzog. (sukl)
 
 
 
F.A.Z.-Musterstrategien
In der Krise gestaltet sich die Geldananlage schwierig. Doch während der verkürzten Handelswoche haben sich auch die Musterportfolios zur Vorwoche nicht stark verändert. Im Vergleich zum Start scheinen besonders das Portfolio „Ausgewogen 15“ von Christoph Scherbaum und Daniel Walthers Strategie Früchte zu tragen. (sukl)
 
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Artikel der Woche
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Medizintechnik statt Autobau – lohnt jetzt der Einstieg in die Dürr-Aktie?
Mitarbeiter der Dürr AG montieren Lackierroboter. dpa
Medizintechnik statt Autobau – lohnt jetzt der Einstieg in die Dürr-Aktie?
Von Oliver Schmale
Der Maschinen- und Anlagenbauer Dürr baut gezielt das Geschäft außerhalb der Autoindustrie aus. Eine große Chance könnte in der Automatisierung für die Montage medizintechnischer Produkte und der Holzverarbeitung liegen.
Groß geworden ist der Maschinen- und Anlagenbauer Dürr AG in den letzten Jahrzehnten vor allem mit Lackieranlagen und entsprechenden Robotern für die Autoindustrie. Das im S-Dax notierte Unternehmen vollzieht seit Jahren aber einen gezielten Wandel, um die Abhängigkeit von der Branche zu verringern. So ist einst vor über zehn Jahren die Sparte Holzbearbeitung mit Homag hinzugekommen und später dann die Sparte Automation. Letztere will das Unternehmen, dessen Kurs der Aktie seit Jahresbeginn um knapp 20 Prozent gesunken ist und zuletzt bei 19,16 Euro notierte, gezielt ausbauen.
Eine knappe Mehrheit der von der Finanznachrichtenagentur Bloomberg befragten Analysten empfahl zuletzt, das Papier zu kaufen, und rechnet in den nächsten zwölf Monaten mit einem Kurs zwischen 22 und 40 Euro bei dem Anteilsschein. Das Unternehmen, das jüngst den Vertrag von Vorstandschef Weyrauch um weitere drei Jahre verlängerte, plant für das abgelaufene Geschäftsjahr eine Dividende von 80 Cent pro Aktie. Das entspricht einer Erhöhung um 14 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Es fehlt an Signalen für Wachstum
Die LBBW empfahl, weiterhin das Papier zu halten, und senkte zugleich anlässlich der Veröffentlichung der Jahreszahlen das Kursziel von 25 auf 22 Euro. Die Aktie sei nicht teuer, so Analyst Stefan Maichl. „Es fehlen uns aber bisher klare Signale für ein beschleunigtes Wachstum und eine damit verbundene tragfähige, spürbare operative Ertragserholung.“
Unter dem Strich verbuchte der Konzern 2025 einen mehr als doppelt so hohen Gewinn im Vergleich zum Vorjahr. Das Ergebnis des Gesamtkonzerns nach Steuern stieg von 102,1 Millionen Euro auf 206,4 Millionen Euro, wobei dies unter anderem auf den Buchgewinn aus dem Ende Oktober vollzogenen Verkauf der Umwelttechnik zurückging. Der Umsatz ging hingegen um 4,6 Prozent auf 4,48 Milliarden Euro zurück.
Dürr peilt Milliardenumsatz an
Für 2026 peilt das Unternehmen einen Umsatz von 3,9 bis 4,3 Milliarden Euro an. Ohne das Umwelttechnikgeschäft war der Umsatz im vergangenen Jahr um 2,9 Prozent auf 4,17 Milliarden Euro geschrumpft. Vor Zinsen und Steuern (Ebit) sowie vor Sondereffekten sollen von den Erlösen im laufenden Jahr fünf bis 6,5 Prozent hängen bleiben. 2025 legte das bereinigte Ebit im fortgeführten Geschäft um knapp 19 Prozent auf 232,4 Millionen Euro zu, womit sich eine Marge von 5,6 Prozent ergibt. Bei den Umsatzplänen stützt sich Dürr auf den Auftragseingang, der 2025 im fortgeführten Geschäft allerdings um fast 18 Prozent auf knapp 3,9 Milliarden Euro zurückging.
Vorstandschef Weyrauch setzt in Zukunft stark auf die Automatisierung. Sie stand mit der BBS-Automation-Gruppe im vergangenen Jahr für etwa zehn Prozent des Umsatzes, also gut 400 Millionen Euro. „Bis 2029 wollen wir den Umsatz in diesem Geschäftsfeld in Richtung 700 Millionen Euro ausweiten.“ Großes Potential für profitables Wachstum sehe er vor allem mit Automatisierungslösungen für die Montage von medizintechnischen Artikeln, wie beispielsweise Inhalatoren, Infusionssets oder der Abnehmspritze, und im Verbraucherbereich, hier zum Beispiel bei Nassrasierern und elektrischen Zahnbürsten.
Autoindustrie macht mehr als die Hälfte der Aufträge aus
Das Maschinengeschäft von Homag für die Möbelindustrie und zum Bau von Holzhäusern machte zuletzt beim Umsatz etwas mehr als ein Drittel aus. Es schwächelt gerade aber wegen der Konsumflaute. Weyrauch sagte: „Hier wird es perspektivisch wieder zu einem Aufschwung kommen, im Bereich der Produktionstechnik für Holzhäuser ist er sogar schon da.“
2025 sind 53 Prozent des Auftragseingangs auf die Autoindustrie entfallen. „2030 soll dieser Anteil deutlich geringer sein. Das heißt nicht, dass wir im Autogeschäft nicht wachsen wollen.“ Hier setzt Weyrauch auf die Erneuerung der in die Jahre gekommenen Lackieranlagen durch energieeinsparende Modelle. „Etwa 60 Prozent der Lackierereien der Automobilindustrie sind mindestens 20 Jahre alt.“ Das eröffne ein großes Potential für Modernisierung und energetische Optimierung. Viele ältere Lackierereien stünden in Nordamerika und Europa. „Aber auch die Lackierereien in China kommen langsam in die Jahre.“ Übrigens: Knapp die Hälfte des Energieverbrauchs eines Automobilwerks entfällt auf die Lackiererei.
Der Streubesitz des Unternehmens beträgt knapp über 70 Prozent. Der Familie Dürr werden knapp 30 Prozent der Anteile zugerechnet. Die DZ Bank hat Dürr von „Kaufen“ auf „Halten“ abgestuft und den fairen Wert der Aktien von 27 auf 22 Euro gesenkt. Die geringere Umsatzdynamik bei dem Hersteller von Lackieranlagen und Holzbearbeitungsmaschinen dürfte sich fortsetzen, schrieb Analyst Holger Schmidt anlässlich der Vorlage der Zahlen. Die Resultate seien 2025 wegen Kostenmaßnahmen und effizienterer Auftragsabwicklung mit höherer Profitabilität und freiem Finanzmittelfluss trotz Umsatzminus besser als erwartet ausgefallen. Allerdings enttäusche die Prognose für 2026 bei wichtigen Eckdaten. Das angestrebte Umsatzwachstum erscheine zunehmend unrealistisch, da Automotive-Kunden sich zurückhielten und ein Ende der Schwäche im Möbelgeschäft immer noch nicht absehbar sei.
 
 
 
Musterstrategien / Neu
Kolumne Musterstrategien: Mit dem F.A.Z.-Depot durch die Krise
Spätestens seit dem Angriff der USA und Israels auf Iran ist Geldanlage ungemütlich geworden: Im März verlor der F.A.Z.-Index rund zehn Prozent, Gold fiel um rund 14 Prozent, selbst der Euro-Bund-Future gab 3,5 Prozent nach (die Rendite stieg vorübergehend auf mehr als drei Prozent). Bitcoin hielt sich zwischenzeitlich besser, doch auch diese Gewinne sind inzwischen passé. In so einem Umfeld kann sich kaum ein Depot gut halten. Auch das fundamental orientierte, regelgebundene F.A.Z.-Portfolio gab nach – steht aber aktuell ungefähr dort, wo es beim Start der Musterstrategien Mitte August lag: bei rund 30.000 Euro.
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Aktien
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Warum Sie Ihr Depot jetzt anders absichern sollten
Von Christiane von Hardenberg
Zusammenfassung: Privatanleger müssen derzeit starke Schwankungen aushalten, da Aktien, Anleihen und Gold gleichzeitig unter Druck geraten. Die historisch angenommene Gegenläufigkeit dieser Anlageklassen funktioniert in Phasen steigender Inflation und geopolitischer Krisen wie dem Irankrieg nicht zuverlässig. Diversifikation muss laut großen Investmenthäusern heute breiter gedacht werden, über Regionen, Währungen und alternative Anlagen hinweg. Als wichtigste Absicherung gilt ein Sicherheitspuffer von sechs bis 24 Monatsausgaben sowie eine ehrliche Einschätzung der eigenen Risikotoleranz und Risikotragfähigkeit. Wer seinen Kapitalbedarf kennt und breit investiert bleibt, kann Krisen aussitzen, statt im falschen Moment zu handeln.
Warum Sie Ihr Depot jetzt anders absichern sollten
Die geopolitische Lage und Entscheidungen des US-Präsidenten Donald Trump wirbeln die Märkte weltweit durcheinander. Reuters
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Wie die Pharmaaktie von Novartis Anlegern Sicherheit bieten kann
Von Christoph Scherbaum
Zusammenfassung: Der Schweizer Pharmakonzern Novartis gilt als defensiver Wert, steht 2026 jedoch vor dem größten Patentablauf seiner Geschichte. Im abgelaufenen Geschäftsjahr stieg der Umsatz um acht Prozent auf 54,5 Milliarden Dollar, getrieben von Produkten wie Kisqali, Kesimpta und Cosentyx. Konzernchef Vas Narasimhan erwartet für 2026 nur noch ein Wachstum im niedrigen einstelligen Bereich bei leicht rückläufigem Kernergebnis. Mit Übernahmen wie Excellergy für bis zu zwei Milliarden Dollar will Novartis gegensteuern, doch Deutsche-Bank-Analyst Emmanuel Papadakis hält den Preis für bestenfalls großzügig. Langfristig legte die Aktie seit 2016 um mehr als 130 Prozent zu.
Wie die Pharmaaktie von Novartis Anlegern Sicherheit bieten kann
Der Pharmakonzern Novartis zählt zu defensiveren Werten, auf die Anleger gerne in unsicheren Zeiten setzen. Reuters
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„Soll ich den MSCI World lieber verkaufen?“
Von Dennis Kremer
Zusammenfassung: Der pensionierte Arzt Christopher Kohler, 77, hat die Hälfte seines Geldvermögens von 180.000 Euro in einen MSCI-World-ETF investiert und zweifelt wegen des hohen US-Anteils von rund 70 Prozent an dieser Strategie. Fondsberater Ali Masarwah von Envestor empfiehlt, die Aktienquote altersgerecht auf ein Drittel zu senken und statt eines ETF vier zu nutzen: MSCI World ex USA, S&P 500, MSCI Emerging Markets IMI und MSCI World Small Cap. So würden US-Abhängigkeit reduziert und bisher fehlende Segmente wie Schwellenländer und Nebenwerte abgedeckt. Die übrigen 120.000 Euro sollten risikoarm in Tagesgeld oder Anleihen fließen.
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Der Absturz der Luxusaktien
Von Niklas Záboji
Zusammenfassung: Der Irankrieg spaltet die Pariser Börse: Totalenergies hat seit Jahresbeginn mehr als 40 Prozent zugelegt und einen Börsenwert von über 175 Milliarden Euro erreicht, getrieben durch gestiegene Erdgaspreise und wachsende LNG-Exportmargen. Die französischen Luxusgüterhersteller leiden dagegen unter dem unsicheren weltwirtschaftlichen Umfeld, steigenden Zöllen und dem Wegfall zahlungskräftiger Kunden aus dem Nahen Osten. LVMH hat rund 40 Prozent an Börsenwert eingebüßt, Hermès etwa 25 Prozent. Dennoch raten Analysten mehrheitlich zum Kauf der Luxusaktien und verweisen auf die Preissetzungsmacht der Branche, eine solide Dynamik in den USA und eine Erholung in China.
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Anleihen
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Wie die Finanzmärkte Inflation und Zinsen vorhersagen
Von Christian Siedenbiedel
Zusammenfassung: Die Investoren erwarten einen Anstieg der Inflationsrate im Euroraum auf 3,2 Prozent bis Mai, getrieben durch den Ölpreisschock infolge des Irankriegs. Laut Felix Schmidt vom Bankhaus Berenberg drohen über steigende Energie-, Nahrungsmittel- und Transportkosten Zweitrundeneffekte, die die Inflation verbreitern könnten. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe stieg seit dem 27. Februar um 11,6 Basispunkte auf 2,95 Prozent. Kurzfristige Renditen legten deutlich stärker zu, was Michael Heise von HQ Trust auf die bewusst signalisierte Handlungsbereitschaft der EZB zurückführt. Je länger die Laufzeit, desto geringer sei der Einfluss der Notenbanken auf das Renditeniveau.
Wie die Finanzmärkte Inflation und Zinsen vorhersagen
Die EZB sieht sich mit einer steigenden Inflation konfrontiert. dpa
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Vermögensaufbau
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Worauf Rentner jetzt achten sollten
Von Barbara Brandstetter
Zusammenfassung: Zum 1. Juli 2026 steigen die gesetzlichen Renten um 4,24 Prozent, wodurch laut Bundesfinanzministerium rund 139.000 weitere Rentner steuerpflichtig werden. Das erwartete Steuermehraufkommen beträgt rund 880 Millionen Euro, da Rentenerhöhungen voll steuerpflichtig sind. Der individuelle Rentenfreibetrag wird im ersten vollen Rentenjahr festgelegt und bleibt lebenslang unverändert. Jana Bauer vom Bundesverband Lohnsteuerhilfevereine rät Bestandsrentnern, etwa alle drei Jahre die Steuererklärungspflicht prüfen zu lassen. Die Steuerlast lässt sich durch absetzbare Ausgaben wie Krankenversicherungsbeiträge, außergewöhnliche Belastungen oder Handwerkerleistungen senken.
Worauf Rentner jetzt achten sollten
Wie stark die gesetzliche Rente besteuert wird, hängt vom Jahr des Renteneintritts ab. Picture Alliance
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Steuern
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Verluste von Fonds clever verrechnen
Von Sebastian Meinhardt
Zusammenfassung: Der Bundesfinanzhof hat entschieden, dass Fondsverluste, die allein durch die steuerliche Umstellung zum 1. Januar 2018 entstanden sind, vollständig mit Gewinnen verrechnet werden dürfen. Mit der Reform wurden Fondsanteile fiktiv veräußert und neu angeschafft, wobei seither eine Teilfreistellung von 30 Prozent auf Gewinne und Verluste greift. Das führte dazu, dass Anleger trotz wirtschaftlich null Gewinn einen steuerpflichtigen Betrag auswiesen. Der Verlustanteil, der lediglich den fiktiven Gewinn bis Ende 2017 kompensiert, ist laut Gericht vollständig absetzbar. Anleger sollten ihre Steuererklärungen prüfen und eine Korrektur beantragen, da die Banken derzeit keine automatische Anpassung vornehmen.
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Podcast
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„Wie viel Cash muss ich zur Seite legen?“
Von Inken Schönauer
Geldanlage in unruhigen Zeiten. Die F.A.Z. Kolumnistin Christiane von Hardenberg erklärt im Gespräch mit Inken Schönauer, wie sich die geopolitischen Krisen auf den Vermögensaufbau auswirken.
„Wie viel Cash muss ich zur Seite legen?“

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Die fünf meistgelesenen Artikel
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Top 5 / Neu
 Illustration: Katharina Hofbauer
Freibeträge:  So verschenken Sie Millionen steuerfrei
Besser als der MSCI World? Brauche ich einen aktiven ETF?
Steuern: Für wen sich freiwillige Beiträge zur gesetzlichen Rente lohnen
Vorsorge: Warum Ärzte und Anwälte mit weniger Rente rechnen müssen
Portfolio: Warum Anleihen jetzt so attraktiv sind wie lange nicht
 
 
Service
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5 Termine für 7 Tage
Donnerstag, 9. April:
• Zahlen zur deutschen Industrieproduktion und zur Handelsbilanz für Februar 2026 werden veröffentlicht.
Freitag, 10. April: 
• Statistisches Bundesamt gibt Inflationsrate für März 2026 bekannt.
• US-Verbraucherpreise für März 2026 werden veröffentlicht.
Montag, 13. April:
• Goldman Sachs veröffentlicht Q1-Zahlen.
• Start der Frühjahrstagung 2026 des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank in Washington.
 
 
 
 
 
Wort der Woche / Neu
Wort der Woche: Überzeichnung
Im Zusammenhang mit neu ausgegebenen Wertpapieren wie Anleihen und Aktien (bei Kapitalerhöhungen und Börsengängen) häufig entstehende Situation, bei der die Nachfrage das vorhandene Angebot übersteigt.
Zum F.A.Z.-Börsenlexikon
 
 
 
 
Finanzservices / Neu
Selbst schlaumachen: Die Finanz-Services der F.A.Z.
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