Finanzen
                                                           
Dienstag, 13.01.2026 | Zur Online Ansicht
 
 Frankfurter Allgemeine Pro
FINANZEN
Alles Wichtige zu Geldanlage, Vermögen und Vorsorge.
Finanzielle Freiheit beginnt mit Wissen
Jungen Menschen ist bewusst, dass sie für das Alter selbst vorsorgen müssen – doch vielen fehlt das Wissen, um richtig zu handeln.
Noch nie war die junge Generation mit Blick auf die eigenen Finanzen so aufgeklärt und so verunsichert zugleich. Sie weiß, dass die staatliche Rente nicht reichen wird und sie selbst für ihren Ruhestand vorsorgen muss – doch viele zweifeln, ob sie das schaffen. Selbstverantwortung und Überforderung scheinen derzeit Hand in Hand zu gehen, wie aktuelle Zahlen des Selbstbestimmungsbarometers des Lebensversicherungskonzerns Swiss Life zeigen.
Autorenbild
Susanne Klöpfer
Redakteurin in der Wirtschaft.
Plus Sign Folgen
Demnach wären 43 Prozent der Achtzehn- bis Neunundzwanzigjährigen bereit, mehr für ihre Altersvorsorge zu sparen. Doch 39 Prozent verlieren im Dschungel der Produkte den Überblick, und 45 Prozent wünschen sich mehr Finanzwissen – mehr als jede andere Altersgruppe.
Während die Politik über eine generationengerechte Rentenreform nachdenkt, bleibt die junge Generation mit der Angst vor Altersarmut weitgehend sich selbst überlassen und zahlt, während sie die gesetzliche Rente der älteren Generation finanziert. Fehlende Finanzbildung führt dazu, dass sie möglicherweise zunächst auch in Produkte investieren, die ihnen wenig bringen. Wenn Eigenverantwortung gefordert ist, braucht es dafür auch die Voraussetzungen: Finanzunterricht in Schulen, verständliche Vorsorgeprodukte und niedrigere Hürden beim ETF‑Sparen.
Finanzielle Selbstbestimmung entsteht nicht aus Appellen, sondern aus Kompetenz. Die junge Generation will das Richtige tun – sie braucht nur mehr Unterstützung, um zu verstehen, wie.
Bleiben Sie umsichtig.
Ihre Susanne Klöpfer
 
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Warum Dax und Euro Stoxx 50 Rekorde brechen
 
Der Aktienanalyst Achim Matzke sieht weiter gute Chancen im europäischen Aktienmarkt. Stark prozyklische Käufe solle man aber besser lassen. Also keine Rüstungsaktien fürs Muster-Portfolio.
Von Achim Matzke
Die aktuelle Lage an den internationalen Finanzmärkten ist einerseits durch die Erwartungen an weitere Leitzinssenkungen im ersten Halbjahr in den USA und in Großbritannien und andererseits durch das Ausbleiben eines weiteren monetären Impulses seitens der EZB geprägt.
 
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Wird Bitcoin das Finanzsystem revolutionieren – oder scheitern?
 
Krypto hat das Potential, das Finanzsystem grundlegend zu verändern. Doch Experten warnen: Die Bitcoin-Revolution könnte kurzlebig sein – und neue Risiken schaffen.
Von Martin Hock
Seitdem Bitcoin erstmals vor ungefähr zwölf Jahren von einer breiteren Öffentlichkeit wahrgenommen wurde, ist das Krypto-Wesen exorbitant gewachsen. Bis Anfang dieses Jahres schien es eine Nische zu bleiben. Eher noch schien es, dass die zugrunde liegende Blockchain-Technik das konventionelle Geldwesen auf neue Beine stellen werde.
Einige Milliardäre arbeiten daran, dass Krypto das herkömmliche Finanzwesen ersetzt. Aber es könnte nicht von Dauer sein. Picture Alliance
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Musterstrategien im Vergleich
 
 
Märkte im Überblick
So gut sah schon lange keine Woche am deutschen Aktienmarkt mehr aus. Noch sind nicht alle aus dem Winterurlaub zurück – aber wer will sich beschweren. Da sieht es in den USA allemal wackeliger aus, so wackelig wie an Wall Street die Stimmung zu sein scheint. In der Vorwoche ließen die Konjunkturdaten den Dollar aufwerten, allerdings nur bis Montag. Dass Präsident Trump Notenbankchef Powell nunmehr mit einer fadenscheinigen Untersuchung zu stürzen versucht, gefiel den Märkten nicht. Geldpolitik aus dem Weißen Haus scheint doch nicht der Wunsch zu sein. (mho.)
 
 
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Vermögensaufbau
 
Woran Sie als Anleger einen guten Berater erkennen
 
Ein Anleger sucht Rat, aber landet bei einem riskanten Investment. Warum Berater oft anders handeln als gedacht, und wie Sie als Anleger bessere Entscheidungen treffen können.
Von Daniel Walther
Ein Anleger geht mit dem Wunsch, 10.000 Euro anzulegen, die er geerbt hat, zu einem Berater. Dieser hält sich gar nicht lange mit vielen Fragen auf, sondern kommt direkt mit einer Lösung: Er kenne zufällig ein wundervolles Unternehmen aus dem Rohstoffbereich, welches zwar eine Marktbewertung von nur 40 Millionen kanadischen Dollar habe (vor wenigen Monaten noch zehn Millionen), aber Grundstücke besitze, die mehrere 100 Millionen kanadische Dollar wert sein müssten.
Nicht alle Berater wie Jordan Belfort, hier dargestellt von Leonardo DiCaprio im Film „The Wolf of Wall Street“, verkaufen risikoreiche Pennystocks an Anleger. Interfoto
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Zinsen
 
So können Sie Ihr Depot mit Anleihe-ETF krisenfest machen
 
Verschiedene Anlageklassen zu nutzen, gilt als Rezept gegen Verluste. Doch nicht jede Anleihe bildet ein Gegengewicht zu Aktien. Fachleute raten zu europäischen Unternehmensanleihen mit guter Bonität – die gibt es auch als ETF.
Von Sarah Speicher-Utsch
Das Depot krisensicher zu machen, gewinnt inmitten der vielen geopolitischen Konflikte und Unsicherheiten an Stellenwert. Anleihen spielen dabei eine wichtige Rolle. Denn sie haben in der Portfoliotheorie eine negative Korrelation zum Aktienmarkt. Das bedeutet, dass sich ihre Kurse tendenziell in entgegengesetzte Richtungen bewegen. Steigen Aktienkurse, fallen meist Anleihekurse – und umgekehrt.
Fast 50 Milliarden Euro hat sich BMW – hier der Hauptsitz in München – über Anleiheemissionen an Fremdkapital besorgt. Sven Simon
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Attraktive Tagesgeld-Zinsen
 
 
Rohstoffe
 
Was den Silberpreis nach oben treibt und wo die Risiken liegen
 
Silber ist unverzichtbar für Elektronik und Solartechnik. Die steigende Nachfrage könnte das Angebot bis 2030 übertreffen. Doch für Privatanleger ist das Edelmetall keine sichere Bank. Was es zu beachten gibt.
Von Stephan Finsterbusch, Archibald Preuschat
Es ist nicht alles Gold, was glänzt. Wer in Letzteres investiert hat, konnte sich im zurückliegenden Jahr über ein Kursplus von 50 Prozent freuen. Wer aber auf den „kleinen Bruder“ Silber gesetzt hatte, wurde dreimal so hoch belohnt. Hier lag das Preisplus bei 148 Prozent. Der höchste Anstieg seit 1979. Allerdings brauchten Anleger auch starke Nerven. Denn die Preisschwankungen für das Edelmetall sind enorm, sie erinnern Stephan Kemper, den Chefanlagestrategen bei BNP Paribas, an Meme-Stocks. Die Kursentwicklung aus den letzten Tagen des vergangenen Jahres beweist dies.
Feinstes Silber, der kleine Bruder des Goldes, ist aktuell gefragt. dpa
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Was sonst noch wichtig ist
  • So geht’s jetzt weiter mit dem Öl: Der Militärschlag in Venezuela hat Unruhe in den Erdölmarkt gebracht. Überraschend sind die Folgen für den Preis.
 
Immobilien
 
Attraktive Bauzinsen
 
 
Was sonst noch wichtig ist
  • Kündigung erst nach dem Grundbucheintrag: Wer eine vermietete Wohnung kauft, darf der vorherigen Mieterin erst kündigen, wenn er als Eigentümer im Grundbuch steht. Das hat das Landgericht Krefeld entschieden (Az 2 S 14/25).
  • Grenze ist Grenze: Ein Nachbar muss einen Überbau nur in den engen gesetzlichen Ausnahmefällen hinnehmen – sonst darf er die Beseitigung verlangen. Das hat der Bundesgerichtshof entschieden (Az V ZR 121/24).
 
Aktien
 
ASML-Aktie schon wieder über 1000 Euro
 
Das Papier des niederländischen Chipmaschinenherstellers ist so teuer wie nie – und verhilft auch dem Amsterdamer Leitindex AEX zum Rekord. Die mannigfachen Risiken rund um den Hightech-Konzern nehmen Investoren in Kauf.
Von Klaus Max Smolka
Immer mehr politische Unruheherde und eine Weltordnung, die sich aufzulösen scheint: Die Börse Amsterdam zeigt sich wenig beeindruckt. Schon zu Beginn des neuen Jahres hat der Leitindex AEX einen Rekordstand erreicht, beflügelt durch eine Hausse der Chipmaschinenhersteller – vor allem des Branchenführers ASML, aber auch der kleineren Anbieter Besi und ASM International. Sie profitieren unter anderem von den hohen Erwartungen ans Geschäft mit Künstlicher Intelligenz (KI).
 
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Was sonst noch wichtig ist
  • Ein seltsamer Dax-Rekord: Die weltpolitische Stimmung ist am Boden, der Dax dagegen ganz oben. Dafür gibt es eine erstaunlich simple Erklärung.
  • Selten gibt es bessere Aufbruchssignale: Der deutsche Aktienmarkt nimmt nach langer Unentschlossenheit richtig Fahrt auf und erreicht Bestmarken. Ein Anstieg auf 27.000 Punkte erscheint für 2026 technisch nicht aus der Welt.
  • Die Deutsche Bank findet wieder zu Stärke zurück. Rendite, Digitalisierung, KI: Die Deutsche Bank ist zurück auf der Erfolgsspur. Aber wie lange hält der Aufschwung? Entscheidend ist, ob Bankchef Christian Sewing auch liefert.
Währung
 
Wie stark ist der Dollar noch?
 
 Donald Trumps Politik weckt Zweifel an der Stabilität des Dollars. Das kann die USA teuer zu stehen kommen.
Von Otmar Issing
Neben anderen Irritationen wie der erratischen Zollpolitik hat der amerikanische Präsident Donald Trump auch die führende Rolle des US-Dollars ins Gerede gebracht. Dazu trägt vor allem die geradezu hemmungslose Schuldenpolitik der USA bei, zu der allerdings schon die Regierung von Joe Biden einen erheblichen Beitrag geleistet hatte. Längst hat die Verschuldung des amerikanischen Staates die Marke von 100 Prozent des Sozialprodukts überschritten, und alle Zeichen sprechen für einen weiteren rasanten Anstieg dieser Quote.
 
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Service
 
Steuertipp: Diese Steueridee kann scheitern
Einfamilienhäuser
Wer eine Immobilie weitergibt, muss nun neue steuerliche Auswirkungen beachten. dpa
Der Nießbrauch bleibt ein beliebtes Mittel zur Vermögensweitergabe an Kinder, weil er Steuern spart: Sein Wert wird bei einer Immobilienschenkung abgezogen. Neu ist: Wenn der Nießbraucher gegen Geld auf sein Recht verzichtet, muss er die Zahlung versteuern, das hat der Bundesfinanzhof im Oktober 2025 entschieden.
Gibt er das Recht ohne Geld auf, gilt das als Schenkung an den Eigentümer. Stirbt der Nießbraucher, bleibt das steuerlich ohne Folgen – solange er nach der Übertragung noch einige Jahre gelebt hat. Der entgeltliche Verzicht ist damit künftig steuerlich teurer.
Selbst schlaumachen: Notar- und Grundbuchrechner
FIN_Service_Notar- und Grundbuchrechner
 Illustration: Katharina Hofbauer
Beim Immobilienkauf schlagen auch die Kosten für den Notar und die Eintragung im Grundbuch mit einem satten Betrag zu Buche. Der Grundbuch- und Notarrechner zeigt, wie viel Geld Sie zusätzlich aufbringen müssen, um Eigentümer zu werden.
5 Termine für 7 Tage
  • Dienstag, 13. Januar: JPMorgan Chase & Co legt die Ergebnisse für das vierte Quartal vor.
  • Mittwoch, 14. Januar: In Frankfurt findet die Future Europe Konferenz des International Bankers Forum statt.
  • Montag, 19. Januar: Eurostat veröffentlicht in Luxemburg die Inflationszahlen für Dezember 2025.
  • Montag, 19. Januar: In Davos beginnt die Jahrestagung des Weltwirtschaftsforums (WEF).
  • Montag, 19. Januar: Die Finanzminister der Euro-Gruppe treffen sich zu Beratungen.
Börsenlexikon
FIN_Service_Börsenlexikon
 F.A.Z.
Wort der Woche: Future-Fonds
Fonds, die ihre Mittel an den Termin- oder Optionsmärkten investieren. Zur Auswahl stehen neben Financial Futures, also Termingeschäften auf Aktien, Zinsen, Indizes und Währungen, auch Termingeschäfte auf Edelmetalle, Agrargüter sowie Rohstoffe. Futures-Fonds haben aufgrund der Hebelwirkung der derivativen Produkte ein erheblich höheres Risiko als andere Wertpapierfonds.
Zum Onlinebörsenlexikon
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Last, not least: Trump-Regierung droht Fed-Chef mit Anklage
FILE PHOTO: U.S. Federal Reserve Chair Powell holds a press conference, at the U.S. Federal Reserve in Washington
Der Chef der US-Notenbank, Jerome Powell, weist die Vorwürfe zurück. Reuters
Die US-Regierung von Präsident Donald Trump eskaliert den Streit mit der Notenbank Federal Reserve: Das Justizministerium hat deren Chef Jerome Powell mit einer Anklage gedroht.
Anlass sind dessen Aussagen vor dem Kongress zu den auf rund 2,5 Milliarden Dollar gestiegenen Renovierungskosten am Hauptsitz der mächtigsten Zentralbank der Welt in Washington. Powell wies die Vorwürfe umgehend zurück. Er sieht darin einen Vorwand, um Einfluss auf die Zinspolitik zu nehmen. Die Unabhängigkeit der Notenbank sei in Gefahr.
Die Entwicklung löste umgehend Reaktionen an den Finanzmärkten aus. Der Dollar geriet unter Abwertungsdruck, während der Goldpreis ein Rekordhoch erreichte und die US-Aktienfutures fielen. Experten warnen vor den Folgen des Vorgehens gegen die unabhängigen Währungshüter. (Reuters)
 
 
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