Heute in Rhein-Main: Wenn der Strom lange ausfiele
Guten Abend,
ohne Strom geht sehr schnell gar nichts mehr, nicht nur das Licht in den eigenen vier Wänden. Neu ist diese Erkenntnis natürlich nicht, einem ganzen Land ins Gedächtnis gerufen hat sie der tagelange Ausfall in Berlin unlängst. Was wäre, wenn sich ein Blackout ähnlicher Größenordnung hier ereignete? Wie würde die Versorgung sichergestellt, zum Beispiel mit Lebensmitteln? Antworten auf diese Frage haben meine Kollegen in der Rhein-Main-Wirtschaftsredaktion gesammelt.
Jacqueline Vogt
Ressortleiterin der Rhein-Main-Redaktion der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.
Traditionelle Kirchen verlieren Mitglieder. Freikirchen hingegen scheinen zu wachsen, sie gewinnen vor allem junge Menschen. Warum? Vielleicht liegt es an Szenen wie dieser: Musik dröhnt aus den Lautsprechern, bunte Lichter flackern durch den Saal, die Besucher singen aus vollem Halse mit, die Arme in die Luft gehoben. Es fließen Tränen. Was sich in einer Halle um 11 Uhr an einem Sonntag abspielt, mag wie ein Konzert aussehen, ist aber ein Gottesdienst. Unsere Autorin Natalia Grabke hat diese und andere Veranstaltungen besucht, mit einer Religionswissenschaftlerin gesprochen und berichtet über das Phänomen.
Etwas andere Räume, englische Begrifflichkeiten: Lead Pastor Björn Schäfer bei einem Gottesdienst des International Christian Fellowship (ICF) in FrankfurtJannis Schubert
Der Wein reift, die Rebstöcke sind in der Winterruhe, die Winzer diskutieren: bei der Rheingauer Weinbauwoche in Geisenheim. Über das zunehmend schwierige klimatische und wirtschaftliche Umfeld zum Beispiel, in dem Weinbau stattfindet. Die Ernte beginnt früher und muss wegen der Wärme und Fäulnisgefahr immer schneller vonstattengehen, Überproduktion und Konsumschwäche in Verbindung mit erhöhten Produktionskosten sind für etliche Betriebe existenzgefährdend. Oliver Bock berichtet.
Und außerdem hatten rund 38.000 Einwohner in Neu-Isenburg im Landkreis Offenbach am Montagmorgen bis in den späteren Vormittag hinein keinen Strom, nachdem bei Bauarbeiten ein Kabel im Umspannwerk Dreieich-Sprendlingen beschädigt worden war +++ ist am Montag wegen Schnee und Eis wetterbedingt an rund 450 der 1800 Schulen in Hessen der Unterricht ausgefallen +++ sind am Frankfurter Flughafen am Montag 102 von 1052 geplanten Flügen wetterbedingt annulliert worden.
Einen Abend ohne Rutschpartien wünscht Ihnen mit herzlichen Grüßen aus der Redaktion Jacqueline Vogt
Das Wetter für Dienstag Überwiegend trüb, örtlich zeitweise Regen oder Nieselregen. Höchsttemperaturen zwischen 2 und knapp 9 Grad.
Verkehr in Frankfurt
Schwanheimer Bahnstraße wegen Jagd gesperrt
Aus Sicherheitsgründen wird die Schwanheimer Bahnstraße am Mittwoch, 14. Januar, von 10 bis 15 Uhr gesperrt. Grund hierfür ist der Jagdbetrieb in den Forstrevieren Schwanheim und Goldstein.
Im Verlauf der Jagd kann es zu häufigerem Wildwechsel über die Schwanheimer Bahnstraße kommen. Die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs mit den Linienbussen ist gewährleistet.
Die Durchführung der Jagd dient unter anderem dazu, den hohen Wildschweinpopulationen in Schwanheim und Goldstein und damit der Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest entgegenzuwirken.
Geburtstag haben am Dienstag
Peter Fasold, ehemaliger stellvertretender Direktor des Archäologischen Museums Frankfurt (75); Udo Bausch (parteilos), ehemaliger Oberbürgermeister der Stadt Rüsselsheim (70); Kenan Önen, geschäftsführender Vorstand der Peter-Fuld-Stiftung, Frankfurt (66); Thomas Wolff, Gründer und Geschäftsführer des Bio-Lieferservice Querbeet, Reichelsheim (65); Wolfgang Beck, Rektor der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen, Frankfurt (52); Christian Quack, Geschäftsführer der Main-Kinzig-Kliniken, Gelnhausen (46).
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