Heute in Rhein-Main: Darmstadt und seine Drogenszene
Guten Abend,
wenn in den nächsten Tagen in den Kommunen die Gespräche über mögliche Koalitionsbildungen weitergehen, wird zumindest in Frankfurt auch die Haltung der potentiellen Partner zur Drogenpolitik eine Rolle spielen – an dem Thema ist immerhin die einstige Römerkoalition aus Grünen, SPD, Volt und FDP zerbrochen. Die FDP, obschon im Magistrat mit einer Ordnungsdezernentin repräsentiert, die für das Projekt eines Hilfszentrums für Crackabhängige im Bahnhofsviertel stand, wollte in der Stadtverordnetenversammlung nicht dafür stimmen.
Beschlossen wurde das Projekt trotzdem, über das weitere Vorgehen sind jetzt aber noch Diskussionen zu erwarten. Wie schwerstabhängigen Drogenkranken geholfen werden und was einer unbeteiligten Öffentlichkeit zugemutet werden kann: Das ist auch andernorts eine Frage, die sich nicht verdrängen lässt; Frankfurt ist nicht die einzige Stadt mit einer Drogenszene, die erschreckend groß geworden ist.
In Darmstadt zum Beispiel prallen im schönen Herrngarten die Welten aufeinander. Die eine ist die der Parkbesucher aus dem nahen Johannesviertel mit seinen Altbauten aus der Gründerzeit, die andere ist die der Süchtigen, die sich im Herrngarten aufhalten und dort vielfach Crack konsumieren. Die Reibung, die beim Aufeinandertreffen der beiden Welten entsteht, wird gerade wieder stärker. Anwohner beschweren sich über Einbrüche in Häuser und Diebstähle aus Autos. Und darüber, sich im Park nicht mehr sicher zu fühlen; eine Bürgerinitiative „Rettet den Herrngarten“ hat sich gegründet. D
ie Stadt plant unterdessen neue Hilfsangebote, unter anderem soll ein Konsumraum eingerichtet werden. Jan Schiefenhövel berichtet und kommentiert.
Jacqueline Vogt
Ressortleiterin der Rhein-Main-Redaktion der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.
Pünklich abgeliefert: Das Megaprojekt der Region biegt nach zehn Jahren Bau- und vielen weiteren Jahren Planungszeit auf die Zielgerade ein. Es ist alles bereit für bis zu 19 Millionen Reisende, die das neue Terminal 3 am Frankfurter Flughafen jedes Jahr abfertigen kann: das Gebäude, die drei Flugsteige, das Parkhaus mit 8500 Stellplätzen auf acht Ebenen und die neue Skyline-Bahn als Verbindung zwischen den alten Terminals und dem neuen. Mein Kollege Ole Kaiser, seit dem 1. April in der Rhein-Main-Redaktion der F.A.Z. für das Thema Flughafen zuständig, berichtet und kommentiert.
Bereit: das neue Terminal 3 des Frankfurter FlughafensFrank Röth
Lieben Sie Fahrgeschäfte? Die Rufe der Losverkäufer, den Geruch von Zuckerwatte, das knallrote Leuchten der Liebesäpfel? Den Spaß, den Kinder haben, wenn es mit dem Riesenrad hoch hinausgeht, die Achterbahn um enge Kurven schießt? Bratwurst statt Beethoven, Zuckerwatte statt Zauberflöte – die UNESCO hat die Schaustellerkultur zum Immateriellen Kulturerbe geadelt. Welchen kulturellen Anspruch erfüllen Volksfeste? Lukas Weisbrod ist auf der Dippemess auf Spurensuche gegangen. Bis zum 19. April können Sie es ihm gleichtun.
Und außerdem sind 2025 an fast allen hessischen Messstationen die Werte für Stickoxid gestiegen und es wurde vor allem in den Großstädten ein neuer, strenger EU-weiter Grenzwert überschritten, der von 2030 an gilt, berichtet Mechthild Harting +++ hat die Zahl der Erwerbstätigen über 65 Jahre in Hessen von 98.000 im Jahr 2019 auf 128.000 im Jahr 2024 zugenommen, wie aus der Antwort des Hessischen Sozialministeriums auf eine Kleine Anfrage im Landtag hervorgeht +++ steigen der Vorhersage nach die Temperaturen in Hessen und der Region bis Mittwoch auf bis zu 23 Grad.
Das Wetter für Dienstag Überwiegend sonniges und trockenes Wetter. Am Nachmittag steigen die Temperaturen auf Höchstwerte um 20 Grad.
Geburtstag haben am Dienstag Cora Stephan, in Mücke-Ilsdorf lebende Schriftstellerin und Publizistin (75); Andrea Wandel, Partnerin des Frankfurter Architekturbüros Wandel Lorch Götze Wach, Trägerin des Hessischen Kulturpreises (63); Michael Keller, Sprecher der Geschäftsführung der Agaplesion Frankfurter Diakonie Kliniken (60); Oliver Naumann, von 2022 bis Mai 2025 Präsident der Industrie- und Handelskammer Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern, Geschäftsführer des Druck- und Pressehauses Naumann, Gelnhausen (57); Ricarda Müller-Grimm (SPD), Dezernentin der Stadt Bad Vilbel (40).
Entdecken Sie jetzt FAZ+ Premium – das Abo für höchste Ansprüche. Profitieren Sie von exklusiven Inhalten, Premium-Newslettern, Werbefreiheit und vielem mehr
Feiern Sie mit uns 25 Jahre Sonntagszeitung und lesen Sie zum Jubiläum 3 Monate lang für nur 25 € – inklusive Gewinnchance auf den neuen BMW iX3 50 xDrive!
Mit einem F.A.Z.-Abo stärken Sie das Allgemeinwissen Ihrer Nachwuchskräfte und fördern persönliches Wachstum – für einen echten Vorsprung im Berufsleben.