Heute in Rhein-Main: Auf in den kurzen Kommunalwahlkampf
Guten Abend,
jetzt aber geht es so richtig los im neuen Jahr! Unsere erste Zeitungsausgabe nach dem Ende der hessischen Weihnachts- und Winterferien steht im Zeichen der Politik. Denn am 15. März ist Kommunalwahl, bis dahin steht nun ein kurzer, aber in einigen Gemeinden Hessens durchaus intensiver Wahlkampf bevor. Bald wird auch im Straßenbild nicht mehr zu übersehen sein, dass über die Zusammensetzung der Gremien in den 421 Städten und Gemeinden sowie den 21 Landkreisen entschieden wird. Rund 4,7 Millionen Wahlberechtigte sind dazu aufgerufen, ihre Stimmen abzugeben.
In Frankfurt werden sechs Wochen vor dem Wahltermin die Plakate aufgehängt. Der 1. Februar wird damit zum „Plakatierungssonntag“, wie FDP-Parteichef Frank Maiwald jüngst gesagt hat, weil dann die Helfer losziehen. Außerhalb von Ortschaften dürfen die ersten Plakate hingegen schon zwei Wochen vorher stehen. Die Regierungspräsidien verzichten diesmal auf eine Einzelgenehmigung. Bernhard Biener verschafft Ihnen einen Überblick über alle Fakten zur Wahl, über die politischen Inhalte der Parteien berichten wir bis dahin laufend.
Die Beschäftigung damit sollte sich lohnen, denn man möchte die eigene Meinungsbildung ja nicht irgendwelchen Algorithmen überlassen.
Beim letzten Mal: Auszählung von Briefwahlstimmen in einer Frankfurter MessehalleLucas Bäuml
Doch damit nicht genug: Unser Landtagskorrespondent Ewald Hetrodt wirft einen Blick auf den Markenkern der hessischen CDU, und Jochen Remmert gibt den Offenbachern einen Eindruck davon, worum es in ihrer Stadt bei der Kommunalwahl gehen wird. Mit der Wahl und mit Kommunalpolitik hat auch ein Thema zu tun, das Frankfurt nicht erst seit der jüngsten Silvesternacht beschäftigt.
Und Tina Zapf-Rodríguez weiß, dass sich Grünenpolitiker keinen Gefallen tun, Verbote zu fordern. Doch nach Ansicht der Frankfurter Klima- und Umweltdezernentin „spricht total viel dafür, zu überlegen“, ob es nicht gelingen könne, die alljährliche Silvesterböllerei „durch etwas anderes, Umweltfreundlicheres und damit Schadstoffärmeres und Leiseres, aber auch vor allem Ungefährlicheres“ zu ersetzen. Die Stadträtin der Grünen will deshalb bei den nächsten Koalitionsverhandlungen, die auf die Kommunalwahl folgen, „definitiv“ darauf dringen, neu über eine solche Licht- oder Drohnenshow zu diskutieren. Vorausgesetzt, dass die Grünen bei solchen Verhandlungen dabei sind. Mechthild Harting berichtet.
Die Geschehnisse an Silvester hatten wir auch kommentiert.
„Eine Vogelnestschaukel funktioniert bei hohem Spieldruck nicht“, sagt Markus Rathschlag. Stattdessen: Alles, was für eine große Gruppe geeignet ist, zur Bewegung anregt und den Gleichgewichtssinn, die Koordination und die Konzentration trainiert. Rathschlag ist der Mann hinter den Spielelementen der noch neuen Emma-Kann-Grundschule im Frankfurter Europaviertel. Sein Familienunternehmen aus dem mittelhessischen Löhnberg ist aus einer 1890 gegründeten Zimmerei entstanden und stellt Spielgeräte her, vor allem aus Holz. Rathschlag hat beobachtet, wie sich die Spielplätze in den vergangenen Jahrzehnten verändert haben, und weiß, was neue Trends sind und pädagogisch gefragt ist.
Das Unternehmen hat schon Hunderte Spielplätze mitgestaltet, auch in vielen Frankfurter Kitas und Schulen.
Und außerdem hat unser Autor in Taunusstein vor mehr als zwei Jahren einen Glasfaseranschluss bei der Telekom bestellt, Kabel wurden inzwischen sogar ins Haus verlegt, doch schnell surfen kann er immer noch nicht +++ schließen in Wiesbaden die Kinos „Hollywood“ und „Thalia“. Hunderte Menschen sind am Wochenende gekommen, um sich ausgemusterte Sessel zu holen +++ haben Polizisten nach einer Verfolgungsfahrt am Samstagabend in Frankfurt zwei Männer festgenommen. Ihr Auto war nicht versichert, der Fahrer hatte keinen Führerschein, beide Männer halten sich offenbar illegal in Deutschland auf.
Herzliche Grüße aus der Redaktion und einen guten Start in die neue Woche Ihr Carsten Knop
Das Wetter für Montag In der Frühe fällt Schnee, danach gefrierender Regen und Regen. Anfangs extreme Glättegefahr. Höchsttemperaturen 1 bis 3 Grad.
Verkehr
Wegen Arbeiten an Fernwärmeleitungen durch den Energieversorger Mainova wird die Töngesgasse zwischen Fahrgasse und Hasengasse in Höhe der Hasengasse von Montag, 12. Januar, bis Samstag, 7. März, für Kraftfahrzeuge voll gesperrt. Eine Umleitung erfolgt über Berliner Straße und Hasengasse. Vom Willy-Brandt-Platz kommend, kann die Baustelle über Kornmarkt, Bleidenstraße, Liebfrauenberg und Töngesgasse umfahren werden. Das Parkhaus Konstablerwache ist über die Fahrgasse weiterhin erreichbar. Fußgängerinnen und Fußgänger können die Baustelle passieren.
Geburtstag haben am Montag
Lothar Schmidt, Geschäftsführer der Sinn Spezialuhren GmbH, Frankfurt (77); Sven Wortmann, Geschäftsführer der Karbener Kelterei Rapp’s (63); Daniela Matha, Geschäftsführerin der kommunalen Wohnungsbaugesellschaft ABG Frankfurt Holding (56); Gunnar Sevecke, Geschäftsführer Finanzen und Strategie der Frankfurter Rotkreuz-Kliniken (54).
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