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Sonntag, 18.01.2026 | Zur Online Ansicht
 
 Frankfurter Allgemeine
HAUPTWACHE
Der Newsletter für Rhein-Main
Heute in Rhein-Main: Wie Privatleute für einen Stromausfall vorsorgen sollten
 
Guten Abend,
Noah ist wieder da, zum Glück. Seit Mittwoch hatte die Polizei nach dem vermissten Kind in Frankfurt gesucht, unter anderem waren Hubschrauber eingesetzt worden. Am Freitag wurde der acht Jahre alte Junge entdeckt, unversehrt. Die Geschichte ist trotzdem traurig, denn es ist eine, in der menschliches Unvermögen vorkommt, worin auch immer es begründet ist. Noah lebte seit vergangenem Herbst nicht mehr bei seiner Familie, sondern nach richterlichem Beschluss in einem Heim. Ein Fahrdienst hatte ihn am vergangenen Freitag an der Weißfrauenschule, einer Sprachheilschule im Frankfurter Bahnhofsviertel, abgesetzt; zum Unterricht erschien er nicht. Am Freitagnachmittag hieß es, das Kind lebe und halte sich vermutlich bei seiner Mutter auf. Am späten Freitagabend wurde er in einem Wohnhaus in Heppenheim angetroffen, im Beisein seiner Mutter. Die Frau ist nicht sorgeberechtigt, gegen sie wird jetzt ermittelt.
Autorenbild
Jacqueline Vogt
Ressortleiterin der Rhein-Main-Redaktion der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.
Plus Sign Folgen
Sich rüsten für den Fall, dass für längere Zeit der Strom ausfällt: Dass es sinnvoll ist, dieser Empfehlung zu folgen, dafür finden sich viele Gründe. Was Mieter und Eigenheimbesitzer tun können und wie, hat meine Kollegin Petra Kirchhoff recherchiert. Und hat aufgeschrieben, warum es für einen Privathaushalt sinnvoller sein kann, eine Powerbank zu haben als einen Generator, und womit Photovoltaikbesitzer im Vorteil sind.
A man walks near a petrol-run generator used to generate electricity for a shop during a power-cut in Kyiv
Notlösung, für Privathaushalte bedingt tauglich: Stromerzeugung mit einem Dieselgenerator Reuters
Über Wladimir Putin Witze zu machen, ist nicht nur schwierig, was in der Natur der Sache liegt, es kann auch sehr unschöne Folgen haben. Der Große Rat der Frankfurter Fastnachtsvereine bereitet gerade den Umzug für den Fastnachtssonntag in vier Wochen vor. Ein elementarer Bestandteil sind die Motivwagen, in Frankfurt ist für ihre Gestaltung Sven Tadic verantwortlich. Er hat unter anderem einen gestaltet, der Putin zeigt, wie er Drohnen wie Papierflieger in Richtung Ukraine, Deutschland, EU und NATO segeln lässt. In dieser Kampagne ist so ein Motiv nicht nur ein fastnachtsüblicher Kommentar des politischen Geschehens, sondern auch eine Solidaritätsadresse an den Düsseldorfer Wagenbauer Jacques Tilly, gegen den am 28. Januar in Moskau ein Prozess eröffnet werden soll. Die Staatsanwaltschaft dort wirft ihm Verunglimpfung der russischen Staatsorgane vor. Daniel Meuren berichtet.
Und außerdem sind bei einem Brand in einer Wohnung eines Mehrparteienhauses in Offenbach am Samstag drei Menschen verletzt worden und könnte ein defektes Haushaltsgerät das Feuer verursacht haben +++ waren in der zweiten Kalenderwoche dieses Jahres in Hessen 1783 Grippe-Fälle gemeldet; Höchstwert im bisherigen Winter war zuvor die 51. Kalenderwoche 2025 mit 747 gemeldeten Grippe-Fällen +++ bestimmen Nebel, Sonne und nächtliche Minusgrade in den nächsten Tagen das Wetter in Hessen und der Region.
Herzliche Grüße aus der Redaktion
Jacqueline Vogt
Aktuelle Meldungen aus der Region lesen Sie auch in unserem Liveticker für Frankfurt, Rhein-Main und Hessen und auf der Seite der Rhein-Main-Zeitung.
Das Wetter für Montag
Nach zum Teil nur zögernder Auflösung von Nebel ein Mix aus Sonnenschein und Wolken, Höchstwerte um 4 Grad.
Verkehr in Frankfurt
Die Niederlassung West der Autobahn GmbH führt zwischen Januar und Juli 2026 an mehreren Terminen im Nordwestkreuz Frankfurt (A5/A66) Arbeiten zum Austausch von Hochspannungsleitungen, die über die Autobahn führen, durch. Hierzu sind vorübergehende Sperrungen der Seitenstreifen notwendig.
Sperrung am Alfred-Brehm-Platz: Zoo nicht erreichbar
Wegen Bauarbeiten kann die Buslinie 31 von Montag, 19. Januar, bis voraussichtlich März ihren westlichen Linien-Endpunkt Zoo nicht mehr erreichen. Am Alfred-Brehm-Platz wird die Durchfahrt von der Pfingstweid- bis zur Hölderlinstraße wegen Arbeiten an Versorgungsleitungen gesperrt. Das kündigt die städtische Nahverkehrsgesellschaft traffiQ an.

Deshalb fahren die Busse der Linie 31 nach dem Halt Ostendstraße weiter zur temporären Endhaltestelle Allerheiligentor. In Richtung Fechenheim Hugo-Junkers-Straße beginnen die Fahrten ebenso am Allerheiligentor. Anschließend halten die Busse Richtung Fechenheim auch an der Haltestelle Ostendstraße, N11-Haltestelle Richtung Fechenheim, und bieten so eine direkte Zusteigemöglichkeit von der S-Bahn kommend.

Als bequemste Alternative für den Umstieg zwischen U7 und Bus 31 empfiehlt traffiQ die U6 via Ostbahnhof.
Geburtstag haben am Montag
Alex Azary, Initiator und Direktor des Museum of Modern Electronic Music, Frankfurt (63); Dirk Hinkel, geschäftsführender Gesellschafter der Bad Vilbeler Hassia Mineralquellen sowie Geschäftsführer der Karbener Kelterei Rapp’s (59); Marco Maier, Geschäftsführer von Radio/Tele FFH, Bad Vilbel (54); Michael Kadow, Geschäftsführer des House of Logistics and Mobility, Frankfurt (53).
Hinweise auf Veranstaltungen finden Sie online.
 
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