nein, nein, keine Sorge, nicht der Autor dieser Zeilen tritt in den Warnstreik. Wohl aber die Fahrer von U-Bahnen und Straßenbahnen in Frankfurt sowie von Omnibussen in Wiesbaden. Sie sollen mit der Frühschicht am Montag die Arbeit niederlegen, um den Forderungen der Gewerkschaft Verdi bei den Verhandlungen mit den Arbeitgebern Nachdruck zu verleihen. Man müsste sich einmal mit der Frage befassen, ob heute schneller zu Warnstreiks gegriffen wird als vor zwei, drei Jahrzehnten. Aber das hilft ja den Fahrgästen nicht. Profis werden sich jedenfalls in Frankfurt zu helfen wissen
, denn in dieser Stadt fahren auch am Montag die S-Bahnen sowie die Omnibusse, wenn auch natürlich auf anderen Routen als die U- und Straßenbahnen. Aber manchmal kommt man doch auch mit den S-Bahnen und Omnibussen ans Ziel, dann eben auf einem Umweg.
Manfred Köhler
Ressortleiter der Rhein-Main-Redaktion der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.
Es gibt natürlich weitaus größere Katastrophen als einen Warnstreik. Das Sinken der Titanic 1912 war eine solche, sie kostete 1514 Menschen das Leben. Derzeit ist in Frankfurt eine Wanderausstellung aufgebaut, die an das Schiff und sein Schicksal erinnert. Mit VR-Brillen kann der Ozeanriese virtuell erkundet werden. Billig ist der Besuch nicht, die Tickets kosten mehr als 20 Euro. Die Regionalredaktion hat sich die Schau angesehen.
Bleiben am Montag in den Betriebshöfen: die Frankfurter StraßenbahnenFrank Röth
Man kann natürlich auch einfach zu Hause bleiben, sich auf das Sofa setzen und zum Beispiel eine gute Flasche Wein öffnen. Spielt man jetzt mit seinem Leben, wegen des Alkohols? Der Rüdesheimer Internist Johannes Scholl hat einen differenzierten Blick auf das Thema, aber lesen Sie selbst.
Das Wetter für Dienstag Stark bewölkt oder bedeckt. Anfangs etwas Regen oder Sprühregen mit gefährlich glatten Straßen. Nachmittags 3 bis 5 Grad.
Geburtstag haben am Dienstag Volker Wieland, Professor für Monetäre Ökonomie an der Goethe-Universität Frankfurt, früheres Mitglied des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, Wiesbaden (60); Stefan Becker, Vorsitzender des Gewerbevereins Treffpunkt Offenbach und Wirtschaftsförderer der Stadt Obertshausen (59).
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