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Sonntag, 12.04.2026 | Zur Online-Ansicht
 
 Frankfurter Allgemeine
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Der Newsletter für Rhein-Main
Heute in Rhein-Main: Volt lässt die Karten im Römer neu mischen
 
Guten Abend,
die Grillsaison ist eröffnet. Im Scheerwald im Frankfurter Stadtteil Oberrad wurde sie nie für beendet erklärt. Nur wird jetzt, nachdem die Tage länger werden, wieder das ambitioniertere Programm gefahren. Statt einfacher Würstchen gibt es ein ganzes Schwein. Ein Spanferkel, um genau zu sein. Schon morgens um sieben Uhr dreht es sich am Spieß, wie bei der Joggingrunde durch den Wald festgestellt wird. Zwei Griller, bequem in Campingstühlen ausharrend, bewachen das Mahl. Zumindest tun sie so. Beide sind eingeschlafen. Frisch inspiriert den Entschluss gefasst: Heute wird gegrillt. Es gibt Würstchen im Schlafrock.
Volt will nicht: Die Nachricht, dass es keine Koalition im Frankfurter Römer aus CDU, SPD, FDP und Volt geben wird, hat am Freitagnachmittag viele überrascht. Allen voran aber wohl diejenigen, die mit am Verhandlungstisch saßen. Von einer konstruktiven Atmosphäre war da nämlich die Rede. Aber die Partei Volt hat verkündet, keine Chance für dieses Bündnis zu sehen. Es sei der Partei nicht glaubhaft vermittelt worden, „dass aus den Fehlern der vergangenen Jahre gelernt wurde“. Das von der CDU angestrebte Bündnis hätte nur eine knappe Mehrheit im Stadtparlament. Jetzt muss neu überlegt, neu verhandelt werden. Welche Bündnisoptionen noch möglich sind, wieso die Volt-Entscheidung gegen die angestrebte Koalition die Grünen stärkt und die CDU nachhaltig schwächt, darüber schreibt Günter Murr. In seinem Kommentar findet er deutliche Worte: „Schon der Versuch, ein Bündnis mit einer wackligen Mehrheit von einer Stimme zu bilden, war ein politisches Himmelfahrtskommando. Aber nicht nur das: Es ist schwer zu verstehen, dass die CDU-Führung die Vorbehalte, die es bei Volt, aber auch bei der SPD gegen eine weitere Zusammenarbeit mit der FDP gibt, nicht gesehen hat.“
Autorenbild
Marie Lisa Kehler
Stellvertretende Ressortleiterin der Rhein-Main-Redaktion der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.
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Ausschank mit Aussicht:  Frankfurter, aufgepasst: Wenn Sie nicht noch ein weiteres Ausflugsziel auf Ihrer immer wachsenden To-do-Liste haben wollen, müssen Sie jetzt aufhören zu lesen. Am Wochenende hat der Winzer Fabian Schmidt seine Pläne für das Weingut der Stadt Frankfurt vorgestellt. Und dazu gehört unter anderem die Wiedereröffnung des Gutsausschanks in Hochheim. Um den Termin halten zu können, haben Schmidt und sein Team in den vergangenen Wochen hart gearbeitet. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Unter dem vorherigen Pächter war der Ausschank, den der Winzer als Ausflugsziel für Frankfurter etablieren will, über 30 Jahre kaum genutzt worden. Welche Änderungen Schmidt, der sich in der Ausschreibung für die langfristige Pacht gegen zehn Bewerber durchgesetzt hat, noch plant, was die Umstellung auf ökologischen Weinbau langfristig bringen soll, wo in Frankfurt das Weingut eine Rolle spielt und wann mit dem ersten Wein unter Schmidts Verantwortung zu rechnen ist, weiß unser Autor Günter Murr.
Weingut der Stadt Frankfurt - Das Weingut wurde neu verpachtet und wird mit einem Empfang wiedereröffnet.
Das Weingut der Stadt Frankfurt liegt in Hochheim. Der Gutsausschank soll die Städter dorthin locken. Emil Eichinger
Kerbe-Kritik:  Die Schaustellerkultur auf Volksfesten ist in das „Bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes“ aufgenommen worden. So soll die Arbeit der Schausteller gewürdigt werden. Fehlende Wertschätzung beklagen jetzt aber einige von ihnen, die durch ihre Teilnahme am Wiesbadener Frühlingsfest zu einer stimmungsvollen Atmosphäre beitragen wollen. Denn für das Fest gibt es weiterhin keinen dauerhaften Standort. Die Veranstaltung findet zum zweiten Mal auf dem Gelände des ehemaligen Real-Marktes an der Mainzer Straße statt, die Besuchermassen bleiben bisher aus. Das könnte auch daran liegen, dass das Frühlingsfest zuvor immer auf dem Elsässer Platz gefeiert wurde und es Zeit braucht, einen neuen Standort zu etablieren. Die Schausteller sehen die Zukunft des Festes gefährdet und fordern politische Unterstützung. Der Parkplatz soll übrigens nur eine Zwischenlösung sein, als „Königslösung“ gilt aus Sicht der Schausteller die Salzbachaue nahe dem Hauptbahnhof. Aber auch hier lauern Probleme, wie Robert Maus schreibt.
Und außerdem konnten knapp zwei Wochen vor der offiziellen Eröffnungsfeier knapp 30.000 Menschen das neue Terminal 3 am Frankfurter Flughafen besuchen +++  hat die Frankfurter Illustratorin und Autorin Moni Port mit „Shrimpie und ich“ erstmals den Zeichenstift liegen lassen, um einen Comic zusammen mit Claudia Weikert zu erzählen +++ üben einige der besten FPV-Drohnenpiloten auf einem Feld bei Rüsselsheim. Der Sport erfordert volle Konzentration und Schwindelfreiheit, wie beeindruckend auch in einem Video zum Text zu sehen ist.
Herzliche Grüße aus der Redaktion
Marie Lisa Kehler
Aktuelle Meldungen aus der Region lesen Sie auch in unserem Liveticker für Frankfurt, Rhein-Main und Hessen und auf der Seite der Rhein-Main-Zeitung.
Das Wetter für Montag: Aus grauen Wolkenfeldern kommt zeitweise Regen oder Sprühregen. Die Höchsttemperaturen liegen bei 15 Grad. Schwacher Wind aus Nord.
Verkehr in Frankfurt:
Lange Straße nur einspurig befahrbar
Wegen Arbeiten an einer Fernwärmeleitung durch die Mainova wird die Lange Straße zwischen Battonnstraße und Rechneigrabenstraße von Montag, 13. April, bis Ende Juli auf eine Fahrspur reduziert. Radfahrer und Fußgänger können die Baustelle passieren.
Ulmenstraße wird voll gesperrt
Wegen privater Kranhebearbeiten wird die Ulmenstraße zwischen Guiollettstraße und Kettenhofweg von Montag, 13., bis Freitag, 17. April, für den Fahrverkehr voll gesperrt. Eine Umleitung erfolgt über Niedenau, Bockenheimer Landstraße und Ulmenstraße. Fußgängerinnen und Fußgänger können die Baustelle passieren.
 
Weitere aktuelle Verkehrsinformationen sind unter mainziel.de zu finden.
Geburtstag haben am Montag
Ulrike Neradt, Sängerin, Kabarettistin und Moderatorin, Martinsthal (75); Rudi Völler, Sportdirektor beim Deutschen Fußball-Bund, Frankfurt, Ehrenbürger der Stadt Hanau (66); Georg Bätzing, Bischof von Limburg (65); Gunnar Wöbke, geschäftsführender Gesellschafter des Frankfurter Basketballklubs Skyliners (59); Angelika Beckenbach (CDU), Erste Kreisbeigeordnete des Landkreises Bergstraße, Heppenheim (58); Silke Sinning, Präsidentin des Hessischen Fußball-Verbands, Frankfurt (57); Diana Stolz (CDU), hessische Ministerin für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege, Wiesbaden (50).
Hinweise auf Veranstaltungen finden Sie online.
 
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