wie viel muss noch gespart werden? Die Häuserpreise sind wieder gestiegen und legen tendenziell weiter zu. Um für den Immobilienerwerb ein Darlehen zu bekommen, braucht es einen Grundstock an Kapital. Gleiches gilt für die Kapitalanlage: Um an der Börse anzulegen oder in andere Produkte zu investieren, sollte ein gewisser Notgroschen sicher sein. Aber Sparen fällt nicht immer leicht.
Jan Hauser
Redakteur in der Wirtschaft, verantwortlich für Immobilien.
Damit herzlich willkommen zum Immobilien-Newsletter der F.A.Z. in der Mitte der Woche! Alles rund um Haus, Heim und Heizung: Hier finden Sie die aktuellen Beiträge und die wichtigsten Themen für Eigentümer, Mieter und Investoren.
Eigenkapital gefragt: Lieber ins Eigenheim?Lucas Bäuml
Sparen lässt sich dafür an den Energiekosten. Faustregel: Sinkt die Raumtemperatur um ein Grad Celsius, reduziert das den Verbrauch um rund sechs Prozent. Dazu können Haushalte immer wieder zwischen den Anbietern von Strom und Erdgas vergleichen, um ein günstigeres Angebot zu finden.
Digitale Helfer können ebenfalls den Energieverbrauch verringern. Digitale Thermostate kosten zunächst Geld in der Anschaffung, sollen aber dann Kosten sparen. Verschiedene Anbieter versprechen, dass die Energiekosten um bis zu 20 Prozent sinken können. „Vorher war es in einem Teil des Hauses sehr warm, aber woanders nicht warm genug“, sagt Stephan Thoenissen, Geschäftsführer von Termios. „Wir senken im Durchschnitt nach der Durchführung des hydraulischen Abgleichs die Raumtemperatur in einem Gebäude und sparen dadurch Energie und Kosten.“
Die Beschäftigung mit den eigenen Ausgaben kann sich somit auszahlen. Tado-Geschäftsführer Christian Deilmann sagt dazu: „Unser größter Feind ist das mangelnde Bewusstsein.“ Allerdings ist das Einsparpotential in älteren, ungedämmten Häusern höher als im Neubau. Wer die Energiekosten schon vorher im Blick hatte, wird weniger sparen können.
Aufdrehen: Heizkosten lassen sich senken.dpa
Die Immobilienpreise steigen auch durch höhere Baukosten. Hier kann die Politik ansetzen und versucht das auch schon: Ob der Bauturbo der Bundesregierung zündet oder die Erleichterungen verschiedener Bundesländer beim Endkunden ankommen, muss sich erst noch zeigen. Für den Ökonomen Ralph Henger kann der Bauturbo zum „Gamechanger“ werden.
Der Immobilienfachmann vom arbeitgebernahen Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln hat mit Kollegen gerade das Jahresgutachten des Zentralen Immobilien-Ausschusses (ZIA) vorgestellt. Dieser bietet den Blick auf viele Immobiliennutzungen: Auf der Liste der größten Bürotransaktionen steht das Upper West oben, für rund 450 Millionen Euro.
Die Immobilienseiten erscheinen wieder am Freitag in der gedruckten und digitalen Tageszeitung. Online können Sie sich mit FAZ+ in viele Texte davon vertiefen. Weiter unten finden Sie eine Auswahl an Beiträgen zum Lesen und die aktuelle Podcastfolge zum Hören.
Leiten Sie diesen Newsletter gern weiter:Hier kann sich jeder eintragen, um den Immobilien-Newsletter jeden Mittwoch zu erhalten.
Sie erreichen die Immobilienmannschaft der F.A.Z. aus Madeleine Brühl, Hanna Decker, Maybrit Martschin und mir unter immobilien@faz.de. Erzählen Sie uns, wie sich am besten sparen lässt. Welche Themen sind Ihnen wichtig? Vielen Dank für das Interesse und bis nächsten Mittwoch!
Herzliche Grüße
Ihr Jan Hauser Verantwortlicher Redakteur für Immobilien Frankfurter Allgemeine Zeitung
Für Neubauten und Dachsanierungen sind oft Photovoltaikanlagen zu installieren. Dadurch steigen die Kosten. Bauherrn sollten daher Regeln und Ausnahmen kennen.
Die Heizkosten steigen in den kalten Monaten. Die Digitalisierung soll die Wärme besser verteilen und den Verbrauch senken. Auf solche Hilfsmittel setzen nun auch Vermieter, um die Gebäude zu ertüchtigen.
Neue Regeln für Möblierungszuschläge, gedeckelte Index-Mieterhöhungen und weniger Befristungen – was das Justizministerium laut einem Bericht zugunsten von Mietern plant, dürfte noch für Diskussionen sorgen.
Eigentumswohnungen und Häuser kosteten 2025 erneut mehr als im Vorjahr – aber der Preisanstieg hat sich abgeschwächt. Laut einem Index, der auf realen Verkaufsdaten beruht, lag er unter der Inflationsrate.
Der Traum vom Eigenheim ist schön, aber auch teuer. Mit dem neuen Immobilienrechner lässt sich sehen, wann sich ein Kauf lohnt und wann Mieten lukrativer ist. Nicht immer zahlt sich Eigentum aus.
Seit Monaten markiert der Goldpreis neue Höchststände. Vergangene Woche kam es dann zum Knall. Gold und Silber im freien Fall. Was Anleger nun wissen sollten.
Eine Immobilie kann das beste Investment Ihres Lebens sein: Top-Zins und Förderung holen, schöner wohnen, Energie sparen – und etwas für später aufbauen!
Holen Sie 2026 das Beste aus Ihrem Geld heraus: Starten Sie mit Expertenwissen ins neue Finanzjahr und testen Sie F.A.Z. PRO Finanzen 4 Wochen lang für 0,99 €.
Das Geheimnis des Immobilienverkaufs liegt nicht nur in der Lage, der Größe und der Quadratmeteranzahl. Erfahren Sie hier, was Ihre Immobilie wert ist!