die Seite „Neue Sachbücher“ stellt im Mittwochsfeuilleton Peter-André Alts Studie „Die Kanzler und die Intellektuellen. Geschichte einer unbequemen Beziehung“ (C.H. Beck Verlag) vor. Unser Rezensent Thomas Karlauf zeigt sich durchaus beeindruckt.
Als seine Mutter sich online verliebt und fast einem Betrüger aufsitzt, folgt der spanische Journalist Carlos Barragán der Spur nach Afrika: Sein Buch „Hi Honey. Nigerias Romance-Scam-Industrie und die Einsamkeit im Westen“ (Suhrkamp Verlag) bespricht Laura Roban.
Ein umstrittener Pionier der Kinderpsychiatrie: Den von Katrin Luchsinger und Stefanie Mahrer herausgegebenen Sammelband „Ein Netzwerk im Krieg. Moritz Tramer und die Zeitschrift für Kinderpsychiatrie 1934–1963“ (Chronos Verlag) ordnet Urs Hafner ein.
Bei den Filmfestspielen von Venedig ist Sitzfleisch gefragt: Fast sechs Stunden nimmt sich Regisseur Mariano Llinás für seinen Film „Biografía de Jorge Luis Borges“ Zeit. Unser Kritiker Bert Rebhandl hat die biographische Annäherung durchgestanden.
Deutsche Geschichte und polnischer Post-Punk: Tobias Lehmkuhl hat das Konzert der polnischen Band Trupa Trupa in Berlin erlebt; er stellt die provokante Lyrik ihres Sängers Grzegorz Kwiatkowski vor, die auch Täter des Holocausts zu Wort kommen lässt.
Ist die verschwundene Tochter wirklich wieder zurück? Die Medienseite stellt die australische Serie „Last Seen“ (Apple TV) vor, in der es um die Folgen eines Entführungsfalls geht. Wenig originell findet unsere Kritikerin Sophia Coper die Produktion.
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Peter-André Alt legt eine beeindruckende Studie über das Verhältnis von Kanzlern und Intellektuellen in der Bundesrepublik vor. Und stellt die Frage: Konnten prominente Denker die Politik je maßgeblich beeinflussen?
Als seine Mutter sich online verliebt und fast einem Betrüger aufsitzt, folgt ein spanischer Journalist der Spur nach Nigeria. Er taucht tief ein in das Leben junger Internetbetrüger, die aus der Einsamkeit im Westen Profit schlagen.
Moritz Tramer war ein Pionier der Kinderpsychiatrie. Ein Sammelband wirft nun Streiflichter auf den widersprüchlichen und vergessenen Schweizer und zeigt, dass er den Ideen der NS-Rassenhygiene folgte.
Mariano Llinás nimmt für seinen beinahe sechsstündigen Film „Biografía de Jorge Luis Borges“ den argentinischen Großschriftsteller unter die Lupe. Das erfordert Geduld, doch sein Film ist für jedes Festival eine Trophäe.
Deutsche Geschichte und polnischer Post-Punk: Über den erstaunlichen Besuch der Band Trupa Trupa in Berlin und die provokante Lyrik ihres Sängers Grzegorz Kwiatkowski, die auch Täter des Holocausts zu Wort kommen lässt.
„Last Seen“ handelt von einem Ex-Polizisten, dessen Tochter entführt wurde und verschwand. Die Thrillerserie will etwas Besonderes sein. Ihrem Genre wird sie allerdings nur durch dramatisch anschwellende Musik gerecht.
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