der Siegerfilm der Berlinale, İlker Çataks „Gelbe Briefe“, kommt in die Kinos. Er erzählt von einem türkischen Künstlerpaar, das ins Visier des Staates gerät, und wirft einen neuen Blick auf Deutschland und die Türkei.
Peter Lange beschreibt in seiner Monographie „Vertraute Fremde“ das Leben von Deutschen im Prager Exil nach 1933. Der Politikwissenschaftler Mahmoud Jaraba beschäftigt sich in seinem neuen Buch mit kriminellen Großfamilien und ihren Herkunftsorten. Und Christina Strunck erkundet die Geschichte der eigenen Familie im NS-Staat.
Die Whitney-Biennale zeigt den State of the Art der amerikanischen Gegenwartskunst und übt sich in diesem Jahr in Zurückhaltung – was kein Nachteil sein muss. Das Deutsche Architekturmuseum wiederum widmet sich dem Sport in der Stadt und animiert zum Ausprobieren.
Wer hat 1969 das Caravaggio-Bild in der Kirche von San Lorenzo in Palermo gestohlen? Die Serie „Das Caravaggio-Komplott“ versucht sich an einer Antwort.
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İlker Çataks „Gelbe Briefe“ erzählt von einem türkischen Künstlerpaar, das ins Visier des Staates gerät. Dafür hat der Film in diesem Jahr den Goldenen Bären gewonnen. Zu Recht.
Prag wurde ab 1933 zum Zentrum des deutschen Exils. Hier trafen sich Intellektuelle, Kommunisten, Sozialdemokraten. Bis die Wehrmacht auch dort einmarschierte.
Täglich berichten Medien über kriminelle Großfamilien, doch wissenschaftliche Studien sind bislang rar. Mahmoud Jaraba hat mit den Clans gesprochen – und warnt vor einer neuen, diffuseren Bedrohung.
Porträts mit Totenkopfabzeichen im Familienalbum, Zwangsarbeiter im heimischen Betrieb, Briefe über die Lust am Töten: Christina Strunck hat die NS-Geschichte ihrer eigenen Familie erforscht.
Die renommierte New Yorker Whitney Biennale will einen Überblick der amerikanischen Kunst bieten und kommt diesmal eher verhalten daher. Das muss im Jubiläumsjahr der Nation kein Nachteil sein.
Wie man städtische Plätze so herrichtet, dass sie zu Sport und Bewegung ermuntern: Das Deutsche Architekturmuseum zeigt zwölf europäische Musterprojekte und bietet Mitmachstationen.
Eine Arte-Serie spürt dem Rätsel eines realen Kunstraubs nach: Wer zerschnitt 1969 das Caravaggio-Bild in der Kirche von San Lorenzo in Palermo und raubte es? Steckt dahinter die Cosa Nostra? „Das Caravaggio-Komplott“ versucht sich an einer Antwort.
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