Weltwirtschaft
                                                           
Donnerstag, 29.01.2026 | Zur Online Ansicht
 
 Frankfurter Allgemeine Pro
WELTWIRTSCHAFT
Alles Wichtige zu Globalisierung, Sicherheit und Ressourcen.
Danke, Donald!
Mit seiner Chaos-Politik hat US-Präsident Donald Trump den Freihandel der EU mit Indien ermöglicht. Auch China und den demokratischen Westen treibt der Mann aus Washington wieder zueinander. Wie nie zuvor arbeiten Kohorten übernächtigter Unterhändler aus Europa an Freihandels- und Partnerschaftsverträgen rund um die Welt. Es scheint, als klickte sich ein zurückgelassenes Brüssel im Eiltempo durch Partnerbörsen.
Die Frage ist nur, ob alle die Chance erkennen. Es gilt die alte Diplomatenfrage: „will Europa waste a good crises“, ob die EU eine hilfreiche Krise verspiele. Die Grünen vermittelten in den vergangenen Tagen genau diesen Eindruck: In Brüssel zeigten sie sich angesichts ihrer Blockade des Mercosur-Abkommens in Tateinheit mit den Rechtsaußen erschreckend unbeleckt, in Berlin als besorgniserregend naiv. Mit solchen Politikern wird es nicht möglich sein, Trump durch Suche neuer Partner Paroli zu bieten.
Autorenbild
Christoph Hein
Leiter F.A.Z. PRO Weltwirtschaft
Plus Sign Folgen
Dabei wirkt freier Handel wie eine Vitaminspritze für eine Volkswirtschaft: Im Durchschnitt steigt der Austausch mit dem Partnerland nach Inkrafttreten  jährlich um rund 3 Prozentpunkte stärker als ohne Freihandelsabkommen. Auf mittlere Sicht entstehen Arbeitsplätze, sinkt die Armutsrate, steigt die Bildung.
Der Blick der EU in die Welt ist wichtig und richtig. Am wichtigsten wäre es allerdings, dass die EU-Länder zeitgleich die Beschränkungen und nicht tarifären Hemmnisse untereinander abbauten. Fielen alle Schranken innerhalb der EU, könnte Deutschlands Wirtschaft in den nächsten zehn Jahren rund 200 Milliarden Euro mehr einnehmen. Das stützte den angeschlagenen Sozialstaat, schützte die Beschäftigung in schwierigen Zeiten.
Allerdings wird nun mit grobem Maß gemessen. Die Zeiten erfordern es. Dass der indische Ministerpräsident Narendra Modi und seine Hindunationalisten die brutale Härte zum Machterhalt, die bei Trump zurecht kritisiert wird, in Indien schon vorgemacht haben, stört in diesen Monaten der dringlichen Suche nach Verbündeten kaum noch jemanden. Modi hat seine Kritiker ausgegrenzt, Intellektuelle mundtot gemacht, die Armen vernachlässigt, während Covid das Land verrotten lassen. Dafür hat er den Subkontinent mit einem Feuerwerk der medialen Manipulation überzogen. Auch dass er seit Jahren ein doppeltes Spiel mit Blick auf seine Nähe zu Russland spielt und der davon profitierenden Milliardärsriege des eigenen Landes viel zu nahesteht, wird von den Europäern verdrängt. Anders der sichtbar verärgerte amerikanische Finanzminister Scott Bessent: „Russisches Öl fließt nach Indien. Die Europäer kaufen die raffinierten Produkte von dort. Sie finanzieren den Krieg gegen sich selbst.“ Natürlich haben die USA, die indische Waren mit einem Zoll von 50 Prozent belegen, hier einen Punkt.
Die Welt ist härter geworden. Was in diesem geoökonomischen Umfeld zählt, sind Partner. Zwar gehen nur rund 1 Prozent der deutschen Ausfuhren nach Indien. Aber der Subkontinent mit seinen 1,4 Milliarden Menschen wächst nun seit Jahren stärker als China. Zu Recht schauen europäische Exporteure auf Indiens Mittelschicht.
Die Handelsabkommen, viele von ihnen liegen 20 Jahre auf dem Tisch, fallen nun wie reife Früchte vom Baum – auch weil die Verträge entschlackt wurden, was den Europäern wichtig war. Sind die Verträge deshalb wertlos? Nein. Aber sie dienen auch nicht zur Erziehung oder dem Durchpauken westlicher Werte.
Schreiben Sie uns unter weltwirtschaft@faz.de gern, was Sie vom neuen Freihandel halten.
Ihr Christoph Hein
 
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EU-Indien: Großes Abkommen trotz mäßiger Ambitionen
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Ein Viertel der Firmen will Fertigung in die USA verlagern
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Rückspiegel: Vor 140 Jahren patentiert Benz das erste Auto
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Die Eurasische Wirtschaftsunion unter Führung Moskaus hat den Zoll für Abfälle, die wertvolle Metalle und Edelmetalle enthalten, von 15 Prozent auf 0 Prozent gesenkt. Damit soll der wachsende Bedarf an diesen Rohstoffen besser gedeckt werden. Weitere aktuelle Handelsliberalisierungen und -beschränkungen zeigt unsere interaktive Karte.
 
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Weltwissen
 
EU-Indien: Großes Abkommen trotz mäßiger Ambitionen
 
 Die EU und Indien haben ein Freihandelsabkommen vereinbart, das aus der großen Zahl anderer Abkommen herausragt. Beide Seiten waren dringend darauf angewiesen. Dass es voller Kompromisse ist, muss kein Nachteil sein.
Von Peter-Tobias Stoll, Professor für internationales Wirtschaftsrecht
Eine Einigung zwischen Partnern mit solchem Gewicht und vergleichbarer Verhandlungsmacht ist anspruchsvoll und eher selten. Sicher haben die aktuellen geopolitischen Spannungen und Verwerfungen Anlass gegeben, schnell zu einem Abschluss zu kommen. Dabei hatten die EU und Indien jeweils ausgeprägt unterschiedliche Präferenzen und Interessen.
 
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Ein Viertel der Firmen will Fertigung in die USA verlagern
 
 Zusatzzölle scheinen erst mal abgewendet, doch mittlerweile gelten 15 Prozent US-Zölle für deutsche Unternehmen – eine enorme Herausforderung. Sie suchen nach dem Königsweg, um sich anzupassen.
Von Alexander Börsch, Deloitte-Chefökonom
Die wirtschaftlichen Effekte zwischen der Ankündigung und der tatsächlichen Einführung der Zölle waren in den ersten Monaten nicht unmittelbar zu spüren. Die Exporteure versuchten, noch möglichst viele Waren vor dem offiziellen Start der Zölle am 1. August in die Vereinigten Staaten zu bringen. Dieser Prozess begann bereits mit dem Amtsantritt der neuen Trump-Regierung und der Erwartung steigender Zölle.
 
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Kolumne Weltblick: Der lange Arm der Autokraten
 
Staaten wie Russland, China, die Türkei und Iran verfolgen Kritiker längst jenseits ihrer Grenzen – auch in Deutschland. Dabei nutzen sie gezielt die Offenheit liberaler Demokratien aus.
Von Christian von Soest
Der Mörder nähert sich dem Opfer auf dem Fahrrad von hinten, schießt aus nächster Nähe und tötet den Georgier Selimchan Changoschwili in Berlin. Zwei Jahre später verurteilt das Kammergericht den russischen Attentäter zu lebenslanger Haft und ist überzeugt: Es war ein Auftragsmord aus Moskau.
Unser Kolumnist nimmt die Welt in den Blick. Jasper Hill
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+++ Wirtschaftsmacht Ostasien +++
 
Peking sucht sein Heil bei Trumps Opfern
 
Europäer und Inder haben den Freihandel beschlossen. Auf lange Sicht wird das China schmerzen. Doch ist aus Peking im Vergleich zum Getöse aus Washington auf der Weltbühne wenig zu hören. Denn das Land braucht die Märkte der Demokratien, um seine Wirtschaft zu stabilisieren.
Von Christoph Hein
Einmal mehr setzt Peking auf die Ausfuhr, um die heimische Schwäche auszugleichen. Die Welle der chinesischen Überproduktion wird Europa in dem Maße treffen, in dem sich die USA abriegeln. Zwar brauchen die Europäer chinesische Bodenschätze. Doch brauchen die Chinesen auch westliche Märkte.
 
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Die Welt wird chinesischer
 
 Während der Westen über den „Aufstieg Chinas“ diskutiert, ist die eigentliche Revolution längst sichtbar: Millionen Chinesen leben im Ausland. Sie bilden eine eigene Wirtschaftsmacht.
Von Thomas Brandt, Unternehmensberater
Seit Beginn des 21. Jahrhunderts leben wir im „asiatischen Jahrhundert“. Doch der Megatrend reicht über den Aufstieg Chinas hinaus: Es ist das weltweite Netzwerk der Überseechinesen, das zunehmend die globalen Machtverhältnisse prägt. Rund 60 bis 70 Millionen Chinesen leben heute außerhalb des Mutterlands – mehr, als es Italiener gibt. Einschließlich ihrer Nachkommen in zweiter Generation bilden sie das mächtigste „Außenheer“ der Welt.
China-Restaurant in Südkoreas Hauptstadt Seoul AFP
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Thailand ringt um einen Neubeginn
 
Die Parlamentswahlen am 8. Februar könnten einen demokratischen Regierungswechsel bescheren. Das klingt vielversprechend für Investoren, aber viele wirtschaftliche Probleme werden bleiben.
Von Georg Blume
Thailand kann immer wieder überraschen: In wenigen Monaten wird das traditionsbewusste Königreich erstmals das größte europäische Elektrofestival „Tomorrowland“ empfangen. Auf dem berühmten Strand von Pattaya sollen dann täglich über 50.000 Elektrofans die erste vollständige Version des populären belgischen Festivals in Asien erleben.
 
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ASEAN torpediert sich selbst
 
 Der Süden Ostasiens zählt mehr als 700 Millionen Menschen und eine wachsende Wirtschaftskraft. Doch die Länder des Staatenbunds bremsen sich gegenseitig aus.
Von Philippe Welti und Daniel Woker, frühere Schweizer Botschafter
Ausschlaggebend für Gründung und Fortbestand der ASEAN war und bleibt allein die Geographie. Um von den Großmächten an ihrer Peripherie nicht vereinnahmt zu werden oder sich doch abzugrenzen, haben sich alle Staaten in Südostasien zu einem Interessenverband zusammengeschlossen. Mit einem freieren Binnenhandel und der Personenfreizügigkeit verbuchen sie Erfolge. Gegenüber ausländischer Aggression, wie insbesondere den chinesischen Machtansprüchen im Südchinesischen Meer, besteht zumindest auf dem Papier eine gemeinsame Abwehr.
 
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China drängt auf den globalen Arzneimarkt
 
 Chinesische Pharmariesen expandieren weltweit wie nie zuvor. Doch eine Partnerschaft mit ihnen erscheint für westliche Unternehmen riskant.
Von Bowen Han, Geolytics
Globale Lieferketten werden nicht mehr durch Geschwindigkeit oder Kosten gestaltet, sondern durch staatliche Sicherheits- und Souveränitätsüberlegungen. Gesetzesvorstöße wie der US-amerikanische Biosecure Act sollen die Lieferketten resilienter machen.
 
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Finanzwelt
 
In Hongkong ist das Selbstbewusstsein zurück
 
Der Finanzplatz Hongkong hat unter Chinas wachsendem Druck gegen die Demokratiebewegung gelitten. Nun aber gibt es wieder große Börsengänge, und die Investoren klopfen an. Das liegt ausgerechnet an Peking.
Von Patrick Bernau, Gustav Theile
Mit breitem Lachen berichten die Vertreter der Börse von ihren Erfolgen. „2023 sagten viele Menschen, dass die Märkte in China, auch in Hongkong, nicht investierbar seien“, sagt Verwaltungsratschef Carlson Tong im Gespräch mit F.A.Z. PRO Weltwirtschaft beim Weltwirtschaftsforum in Davos.
 
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Was sonst noch wichtig ist
  • Die KI-Nachfrage dominiert die Investitionen weltweit: Zwar seien die ausländischen Direktinvestitionen 2025 um 14 Prozent gewachsen, heißt es bei den Vereinten Nationen. Doch betreffe ein großer Teil der Gelder Datencenter und Halbleiterproduktion in europäischen Industriestaaten. Der Internationale Währungsfonds erwartet deswegen 2026 ein globales Wachstum von 3,3 Prozent.
  • Die amerikanische Notenbank Fed beließ am Mittwoch den Leitzins im Korridor zwischen 3,5 und 3,75 Prozent. Fed-Chef Jerome Powell betonte, dass die höhere Inflation in den USA auf die Zölle zurückzuführen und damit temporär sei. Die vom Weißen Haus nominierten Gouverneure Stephen Miran und Christopher J. Waller hatten gegen den Entscheid gestimmt. Der amerikanische Aktienindex S&P 500 hatte zuvor erstmals die 7.000-Punkte-Marke überschritten.
  • Elektronikexporte treiben Japans Außenhandel trotz US-Zöllen : Die Exporte Japans stiegen im Dezember im Vergleich zum Vorjahr um 5,1 Prozent. Ausfuhren von Elektronikgeräten, einschließlich Halbleitern, stiegen um 11,3 Prozent an. Trotz der Spannungen mit China und der US-Zölle wird erwartet, dass der Halbleiterexport weiter zulegt.
  • Mexiko hat vorerst seine Ölausfuhren nach Kuba gestoppt. Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum betonte, dies sei eine souveräne Entscheidung gewesen und nicht von Donald Trump beeinflusst. Mexiko ist nach Venezuela der wichtigste Energielieferant Kubas, das Washington wirtschaftlich und politisch isolieren will.
 
Business Class
 
F.A.Z.-Zitat der Woche
„China gewinnt und verliert zugleich. Es baut sehr gute Elektroautos, aber auf dem Land haben die Rentner nicht genug Geld zum Heizen.“
Gustav Theile, Wirtschaftskorrespondent in Schanghai, kommentiert das China der zwei Geschwindigkeiten – und was dies für den Westen bedeutet.
Meist gelesen in F.A.Z. PRO Weltwirtschaft
Nach Trumps Rede in Davos: „Die NATO ist nicht tot“ von Gerald Braunberger
Am Ende eines denkwürdigen Tages verzichtet Donald Trump auf eine Konfrontation mit der NATO in der Grönlandfrage. Trumps Amerika bleibt jedoch ein erratischer Partner, daher muss Europa stärker an Souveränität denken und auf andere Mittelmächte zugehen.
Rückspiegel
Vor 140 Jahren: Benz patentiert das erste Auto der Welt. Als das Auto erfunden wird, hat es eigentlich keine Chance: Die Deutschen sehen die neue Technik skeptisch, es gibt Reichweitenangst, weil es keine Tankstellen gibt. Die Wagen seien viel zu teuer, im Gegensatz zu den etablierten Pferdekutschen. An guten Straßen fehlt es ohnehin. Und was passiert eigentlich mit den vielen Arbeitsplätzen rund um die Pferdewagen?
Der Erfolg des Automobils nach dem Patent-Motorwagen Nr.1 des Badeners Carl Benz, der am 29. Januar 1886 das Kaiserliche Patent erhielt, ist also keineswegs vorgezeichnet. Dabei hat Benz seinen Wagen mit Verbrennermotor sogar an das gewohnte Aussehen der Pferdedroschken angelehnt, um einen Umstieg zu erleichtern.
Benz Patent-Motorwagen 1886 - Benz Patent motorcar / 1886 -
Der Benz-Patentwagen von 1886 schaffte eine Höchstgeschwindigkeit von 16 km/h bei einem Leichtbenzin-Verbrauch von 10 Liter auf 100 Kilometer. Picture Alliance
Doch zu seinem Glück ist Benz nicht auf den deutschen Markt angewiesen: Von den 69 Fahrzeugen, die er bis 1893 verkaufen kann, gehen 54 ins Ausland. Gerade in Frankreich findet er ein interessiertes Publikum, nachdem er seinen Wagen bei der Weltausstellung in Paris 1889 vorgeführt hat. Dort zeigt übrigens auch der Schwabe Gottlieb Daimler einen von ihm entwickelten Stahlradwagen. Dass Deutschland zur Autonation aufsteigt, verdankt es dem Welthandel und insbesondere den Franzosen.
Benz wird innerhalb weniger Jahre der größte Autohersteller der Welt, wenn auch mit kleinen Stückzahlen von wenigen Dutzend Exemplaren pro Jahr. Heute fahren mehr als 80 Millionen Neuwagen jedes Jahr weltweit vom Fließband. Mit Abstand der größte Hersteller und zugleich der größte Absatzmarkt ist inzwischen China – mehr als die Hälfte der Neuzulassungen dort sind aber Elektroautos und Plug-in-Hybride.
 
 
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Verantwortlicher Redakteur für F.A.Z. PRO Weltwirtschaft:
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Kontakt: weltwirtschaft@faz.de

 
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Geschäftsführer: Thomas Lindner (Vorsitzender), Dr. Volker Breid
Herausgegeben von Gerald Braunberger, Jürgen Kaube,
Carsten Knop, Berthold Kohler
 
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