Eigentlich war es ein ganz normaler Mittwoch. Und doch geriet der gestrige Tag durch die Gleichzeitigkeit der Ereignisse zu einer Lehrstunde der Geoökonomie. Wer noch Zweifel hegte, wie verzahnt Wirtschaft und Krieg sind, lernte in zwölf Stunden eine Lektion in fünf Akten:
• Der Iran beschlagnahmt zwei Frachtschiffe in der Straße von Hormus. Sie bleibt weiter geschlossen.
• In Kiel besichtigt der indische Verteidigungsminister Rajnath Singh die U-Boot-Werft TKMS, die auch Indiens Marine aufrüstet. Deutschland und Indien vertiefen ihre „rüstungsindustrielle Kooperation“.
• Ungarn und die Slowakei erhalten wieder Gas aus Russland, weil die Ukraine die Druschba-Pipeline freigegeben hat. Daraufhin bietet die EU der Ukraine eine Kreditlinie von 90 Milliarden Euro, die Ungarn und die Slowakei zuvor blockiert hatten.
• Moskau erklärt dagegen, ab Mai die Durchleitung kasachischen Rohöls zur Raffinerie PCK im brandenburgischen Schwedt einzustellen.
• Und in Berlin halbiert die Regierung wegen der Folgen des Irankrieges ihre Wachstumsprognose auf nur noch 0,5 Prozent und rechnet nun mit einer Inflationsrate von 2,7 Prozent in diesem Jahr.
Flüchten oder wenigstens wegducken geht nicht mehr – wie die Wellen nach einem Steinwurf ins Wasser erreichen die Folgen der Kriege die Realwirtschaft rund um die Erde.
Überfälle, Blockaden, Raub sind so alt wie die Welt. Das Abschneiden der Rohstoffversorgung, das Ausnutzen geographischer Vorteile und wirtschaftliche Erpressung sind in dieser Fülle und Härte aber in den vergangenen Jahrzehnten eher selten gewesen. Nicht auszudenken, wenn andere Länder an anderen Knotenpunkten der Weltwirtschaft dem Beispiel Irans folgen. Wenn China die Welt von der Versorgung mit Seltenen Erden abschneidet. Oder wenn im Süden Asiens Wasser zur Waffe wird.
Die dramatischen Fehleinschätzungen der Regierungen in Washington und Jerusalem und die Folgen der Verteidigungsstrategie Teherans sollten der Welt eine Lehre sein. Die Gefahr der Abhängigkeit ist in den ersten Jahren der neuerlichen Globalisierung unterschätzt worden. Nach Jahrzehnten der Vernetzung sind wirtschaftliche Folgen von Kriegen aber weltumspannend. Sie können zur Massenvernichtungswaffe werden.
Wo liegen aus Ihrer Sicht die größten Gefahren der Globalisierung? Schreiben Sie uns gern unter weltwirtschaft@faz.de
Und: atmen Sie durch!
Ihr Christoph Hein
Teamchat
Donald Trump hat sich als Gott dargestellt, sich mit dem Papst angelegt. Nun meldet sich die Kirche zu Wort. Prof. Dr. Reiner Anselm, der an der LMU München den Lehrstuhl für Systematische Theologie und Ethik innehat, und die Theologin Friederike Krippner, Direktorin der Evangelischen Akademie zu Berlin, setzen sich bei uns mit dem Angriff auf den Iran auseinander. Ein Stück zweier Theologen über Krieg, Frieden und Völkerrecht in der „Weltwirtschaft“? Unbedingt. Genau solche Debatten müssen wir miteinander führen. Nicht zuletzt geht es in diesem Krieg ja auch um Religion und Ressourcen. Anselm ist uns schon länger willkommener Gast: Seine Sicht hatten wir schon während unserer „Weltwirtschafts“-Konferenz „Wehrhafte Gesellschaft“ in Frankfurt zu schätzen gelernt.
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Daten zur Weltlage
Brasilien erlaubt einen Import von Autoteilen, für die es keine gleichwertige inländische Produktion gibt, zu einem ermäßigten Zollsatz. Weitere aktuelle Handelsliberalisierungen und -beschränkungen zeigt unsere interaktive Karte.
Zusammenfassung: China verschärft den Druck auf ausländische Unternehmen, die ihre Lieferketten aus dem Land verlagern wollen. Vage Vorschriften des Staatsrates ermöglichen Ermittlungen, Verhöre von ausländischen Mitarbeitern und Strafen bis hin zu Ausreiseverboten für Manager. Laut EU-Handelskammer in Peking erhöhen die Bestimmungen das Geschäftsrisiko erheblich, da legitime Entscheidungen als „diskriminierend“ ausgelegt werden könnten. Besonders heikel könnte es durch Konflikte zwischen deutschem Lieferkettengesetz und chinesischen Gegenmaßnahmen werden.
Finanzminister Lars Klingbeil (r., SPD) zu Besuch in einer Siemens Healthineers-Produktionsstätte in China dpa
Zusammenfassung: Die wachsende Energiekrise treibt australische Bergbaukonzerne zu ungewöhnlichen Maßnahmen: Fortescue verhandelt mit China über den Tausch von Eisenerz gegen dringend benötigten Diesel. Australien exportiert zwar massiv Kohle und Flüssiggas, muss aber 90 Prozent seines Verbrauchs raffinierter Kraftstoffe importieren. Die Irankrise und der Zyklon Narelle verschärften die Lage, Fortescue musste Notfalllieferungen zum doppelten Preis sichern. Branchenvertreter und die Rabobank sehen Australien in guter Verhandlungsposition, da China auf australisches Eisenerz angewiesen sei.
Zusammenfassung: Chinas Fünfjahresplan sieht vor, dass weiter industrielle Überkapazitäten bei Autos, Maschinenbau und Batterien geschaffen werden, die in ausländische Märkte exportiert werden. Die bisherige Arbeitsteilung, bei der China einfachere Schritte übernahm und Deutschland komplexere Maschinen lieferte, gibt es nicht mehr. Chinesische Firmen müssen laut Merics-Wissenschaftlerin Antonia Hmaidi keine Profite erwirtschaften, da sie auf umfangreiche Subventionen zurückgreifen. Deutschland müsse entscheiden, welche Industrien geschützt werden.
Zusammenfassung: Die Theologin Friederike Krippner und der Ethikprofessor Reiner Anselm argumentieren, dass der Angriff der USA und Israels auf den Iran friedensethisch nicht zu rechtfertigen ist. Selbst ein gelungener Regimewechsel heilige den Völkerrechtsbruch nicht, da historisch kein Angriffskrieg dauerhaften gerechten Frieden gebracht habe. Die EKD-Denkschrift von 2025 betone den Schutz staatlicher Integrität als Grundlage jeder Friedensordnung. Legitime Gewalt sei nur als Ultima Ratio denkbar, doch Belege für ausgeschöpfte gewaltfreie Mittel fehlten. Deutschland und die EU müssten ihre Verteidigungsfähigkeit stärken und Macht stets an Recht und gerechten Frieden binden.
Auch ein Unrechtsregime wie der Iran, das die Vernichtung Israels anstrebt, darf aus friedensethischer Sicht nicht angegriffen werden. Reuters
Zusammenfassung: Im iranischen Machtapparat tobt ein innerer Machtkampf zwischen zwei Lagern der Islamischen Revolutionsgarde, der die Friedensverhandlungen mit den USA erheblich erschwert. Das konzessionsbereite Lager setzt auf Diplomatie und wirtschaftliche Öffnung. Das konfrontative Lager strebt eine „Nord-Koreanisierung“ Irans an und orientiert sich geopolitisch an Russland und China. Beide Lager sind autoritär und streben ihren Machterhalt um jeden Preis an. Trump verlängerte den Waffenstillstand mit dem Verweis auf die innere Spaltung der Garde und forderte einen „einheitlichen Vorschlag“ der iranischen Führung.
Das von offizieller iranischer Seite veröffentlichte Foto zeigt den Sprecher des iranischen Parlaments, Mohammad-Bagher Ghalibaf (r.), und den Armeechef Pakistans, Asim Munir. AFP
Zusammenfassung: Japans Regierung hat neue Regeln beschlossen, die erstmals den Export tödlicher Rüstungsgüter erlauben. Premierministerin Sanae Takaichi begründet dies mit der Notwendigkeit internationaler Sicherheitspartnerschaften. Die Liberalisierung folgt einem Jahrzehnt schrittweiser Abkehr vom strikten Pazifismus, beschleunigt durch die Nationale Sicherheitsstrategie von 2022, die China, Nordkorea und Russland als Bedrohungen benennt. Neben der Aufrüstung zielt die Reform auch darauf, die japanische Rüstungsindustrie zu stärken. Deutschland erhofft sich eine vertiefte industrielle Zusammenarbeit mit Japan.
Raus aus der Defensive: Japan hebt das Ausfuhrverbot für tödliche Waffen auf. AFP
Zusammenfassung: Der Wettkampf um kritische Rohstoffe zwischen den USA, China und der EU spitzt sich zu, wobei Europa als rohstoffarmer Kontinent besonders verwundbar ist. China nutzt seinen Vorsprung strategisch, indem es Rohstoffexporte an Bedingungen knüpft. Die USA setzen auf bilaterale Deals und haben seit Mitte 2025 mehr als 30 Milliarden Euro in den Bereich kritischer Rohstoffe investiert. Die EU muss ihren Weg finden. Über das Wettrennen zwischen den USA, China und der EU sprechen wir im Podcast Weltwirtschaft unter anderem mit dem Rohstoffexperten Stefan Müller, CEO der Deutschen Gesellschaft für Wertpapieranalyse (DGWA).
Zusammenfassung: Energiewende und Aufrüstung erfordern in Deutschland Investitionen für Rohstoffe von rund 600 Milliarden Euro bis 2030. Bislang hat China ein De-facto-Monopol auf die Verarbeitung und kontrolliert 85 Prozent der Seltene-Erden-Raffinerie sowie 60 Prozent der Lithiumverarbeitung. Der deutsche Rohstofffonds ist mit einer Milliarde Euro vergleichsweise gering ausgestattet. Japan investiert rund zehn Milliarden Euro pro Jahr und die USA mehr als 30 Milliarden Euro. Der Chef der Deutschen Gesellschaft für Wertpapieranalyse fordert operative Rohstoff-Partnerschaften etwa mit Australien, Chile oder Kanada sowie Kapitalbeteiligungen. Ohne massive Aufstockung der Mittel drohe Deutschland den Anschluss zu verlieren.
Ganze zwei Wochen sollten reichen, um ein Abkommen mit Iran auszuhandeln. Kein Wunder, dass Washington die Frist verlängert hat. Auch in anderen Fällen hat Donald Trump Deadlines freihändig verschoben.
In diesem ungleichen Krieg gegen Amerikas und Israels überlegene Feuerkraft will das iranische Regime der Weltmacht wirtschaftlich so zusetzen, dass diese ablässt. Mit der Blockade der Straße von Hormus hat Teheran den Ölpreis hochgetrieben. Tatsächlich bricht dem US-Präsidenten die Unterstützung weg: Mehr als die Hälfte der Amerikaner denkt, dass sich der Krieg in Iran nicht lohnt, nur jeder Vierte hält den Angriff für gerechtfertigt. Auch viele Amerikaner fragen sich, wie sie ihre nächste Tankfüllung zahlen sollen.
Verhandlungen im „reifen Moment“
Wie könnte eine Ausfahrt aus dem Krieg aussehen? Schließlich bleiben die Ziele unvereinbar: ein Ende von Irans Atomprogramm, dauerhafte Sicherheit für Israel, keine Angriffe auf Libanon und keine blockierte Meerenge mehr. Keines von Trumps Kriegszielen ist erreicht: Der Krieg kostet Menschenleben und Milliarden von Dollar, ohne dass eine Seite vorankommt. In der Forschung gilt das als „reifer Moment“: Wenn Verhandeln billiger wird, bewegen sich selbst Erzfeinde.
Doch da sind wir noch nicht. Entscheidend ist, wie beide Seiten auf die Lage blicken. In Washington gilt das Regime in Teheran als finanziell ausgezehrt, bald könne es Soldaten und Beamte nicht mehr bezahlen. Die Generäle der Revolutionsgarden setzen dagegen darauf, dass die Supermacht unter den Kosten des Krieges und des Ölpreises einknickt.
Drei Dinge entscheiden, ob ein Waffenstillstand hält: ein klarer Fahrplan mit überprüfbaren Zwischenschritten wie dem Öffnen der Straße von Hormus, belastbare Garantien und schließlich Verhandlungen, die an den Ursachen der Gewalt ansetzen. All das fehlt zwischen Washington und Teheran.
Denn die vergangenen Monate haben Vertrauen zerstört. Trump ließ angreifen, während sein Golfpartner Steve Witkoff verhandelte, Teheran spielte auf Zeit. Gerade deshalb rücken Dritte in den Mittelpunkt. China könnte als Schutzmacht für Iran auftreten, Trumps bevorstehender Besuch in Peking kommt zur rechten Zeit. Auch Pakistans Ministerpräsident Shehbaz Sharif und Armeechef Asim Munir, der eigentliche Machthaber, gelten auf beiden Seiten als akzeptable Vermittler.
Ein mehrstufiges Abkommen braucht Geduld und Ausdauer – keine Stärke des sprunghaften Präsidenten. Teheran dagegen versteht sich aufs Verhandeln und Verzögerungen.
Kurz & knapp
• Die Asiatische Entwicklungsbank (Asian Development Bank, ADB) hat ihre Prognose für 2026 für die Region Asien-Pazifik aufgrund der amerikanischen Zollpolitik und des Krieges gegen den Iran von 5,4 Prozent Wachstum in diesem Jahr auf 5,1 Prozent
zurückgenommen. Dauert der Krieg bis zum dritten Quartal, drohe die Wachstumsrate auf 4,7 Prozent zu fallen, die Inflationsrate schnelle dann auf 5,6 Prozent.
• Indiens Ministerpräsident Narendra Modi und der südkoreanische Präsident Lee Jae Myung wollen den bilateralen Handel bis 2030 auf ein Volumen von 50 Milliarden Dollar
verdoppeln und haben eine „Special Strategic Partnership“ vereinbart.
• Japans Aktienindex Nikkei hat am Donnerstag erstmals die Schallmauer von 60.000
Punkten genommen. Getrieben vom Waffenstillstand am Golf erreichte er zwischenzeitlich 60013,98 Punkte.
• Der designierte Chef der US-Notenbank, Kevin Warsh, trat in seiner Anhörung vor dem US-Senat betont vorsichtig auf. Zu möglichen Zinsschritten
äußerte er sich nicht konkret, verwies aber auf den klaren Vorrang der Preisstabilität. Er kritisierte aber die intensive Nutzung von Anleihekäufen und sprach sich für eine behutsame, schrittweise Verkleinerung der Notenbankbilanz aus, abgestimmt mit dem Finanzministerium.
• Taiwans Exportaufträge sind im März sprunghaft gestiegen und haben mit mehr als 90 Milliarden Dollar einen Rekordwert erreicht
. Die Exportaufträge stiegen um fast 66 Prozent im Vergleich zum Vorjahr – deutlich mehr als die erwarteten 41 Prozent.
Rückspiegel
Eines der ersten Containerschiffe der Sea-Land Corporation im Hafen von Newark in New Jersey um 1955. Leo Johannes/Wikimedia Commons
Es ist ein Geniestreich, der die Weltwirtschaft revolutioniert: Am 26. April 1956 schickt der amerikanische Spediteur Malcom McLean seine Fracht erstmals mittels eines Containerschiffs über See.
Ohne die normierte Transportkiste geht im Welthandel heute nichts mehr. Vorläufer der Container sind bereits im Zweiten Weltkrieg im Einsatz, in dem die US-Armee Waffen, Munition und Versorgungsgüter in sogenannten „Conex“-Boxen nach Europa schickt. Die eigentliche Revolution des internationalen Frachtwesens beginnt aber erst, als Malcom McLean vor 70 Jahren das erste Schiff mit normierten Containern erfindet.
Der Lkw-Spediteur McLean kommt auf die wegweisende Idee, Waren nicht einzeln, sondern in Stahlboxen zu verladen. Alles hatte mit einem einzigen Lastwagen angefangen, den der 1913 geborene Farmerssohn aus North Carolina sich zusammengespart hat. McLean erweist sich als Unternehmertalent und seine McLean Trucking Company gedeiht. 1937 steht Malcom McLean mit einem Lastwagen voll mit Baumwolle im Hafen von Hoboken gegenüber von Manhattan.
Seitenriss der Ideal X Karsten Kunibert/Wikimedia Commons
Es dauert Tage, um die Fracht mühsam Ballen für Ballen ins Schiff zu verladen. Der Jungunternehmer kommt auf die Idee, dass es schneller und profitabler wäre, wenn die ganze Truckladung komplett aufs Schiff gehoben werden könnte. Da er bei den Reedereien keinen Zuspruch für seine Pläne findet, nimmt er die Sache selbst in die Hand. Er kauft 1955 einen Tanker und lässt das oberste Deck mit einer zusätzlichen Stahlschicht ausstatten, um daran die Kisten zu befestigen. Das erste Containerschiff ist geboren, das den Namen „Ideal X“ bekommt.
Ihre Jungfernfahrt am 26. April 1956 ist von Newark (New Jersey) nach Houston (im Landesinneren von Texas, durch den 80 Kilometer langen Kanal mit dem Golf von Mexiko verbunden) und wird rund um die Welt beobachtet.
Die Neuerung ist so bedeutend, nicht nur, weil es nun die Möglichkeit gibt, große Frachtmengen gebündelt zu transportieren, sondern diese auch auf jedem Schiff und in jedem Hafen einfach und schnell verladen, befördern, lagern und entladen zu können. Denn die Container aus Stahl entsprechen einer festgelegten Größe, der ISO-Norm.
Die Entwicklung des Containermarktes verläuft zunächst bis Ende der 1960er Jahre nur schleppend. Viele Häfen verfügen noch nicht über die Kräne, um Container auf Schiffe zu heben und zu entladen, und der Wandel in der traditionsreichen Branche vollzieht sich nur langsam. Die Gewerkschaften wehren sich gegen die Neuerung, da sie ihre Arbeitsplätze gefährdet sehen.
Dennoch hat McLean mit seiner Geschäftsidee ins Volle getroffen. 1960 gründet der Pionier die Reederei Sea-Land Corporation. In der ersten Hälfte der 1960er Jahre entstehen neue, als Semicontainerschiffe geplante Frachter, wie die 1963 in Dienst gestellte Tobias Mærsk. Dieses ist das erste Containerschiff des heutigen dänischen Logistikriesen Mærsk, der 1999 die Sea-Land Corporation übernimmt.
Eine Weltwirtschaft ohne Containerschifffahrt ist heute undenkbar. Über 90 Prozent der weltweit gehandelten Güter werden mit Schiffen transportiert. Mittlerweile ist China vor den USA und Singapur das Land mit dem weltweit höchsten Containerumschlag. Im Außenhandel Chinas erfolgt der größte Teil des Warentransports per Schiff. In China werden auch die meisten Container hergestellt. Shanghai hat den weltweit größten Containerhafen (gemessen am Container-Umschlagsvolumen).