Weltwirtschaft
                                                           
Donnerstag, 19.02.2026 | Zur Online-Ansicht
 
 Frankfurter Allgemeine Pro
WELTWIRTSCHAFT
Alles Wichtige zu Globalisierung, Sicherheit und Ressourcen.
Kanzlerbesuch mit Risiken und Nebenwirkungen
Es waren ungewöhnliche Ansagen des Mercedes-Managers: Mit Hochdruck arbeite man daran, China als Lieferant der ersten Ebene (tier one) zu ersetzen. Das Risiko sei zu groß, bei einer Verschlechterung des Klimas zwischen Amerikanern und Chinesen für eine Zusammenarbeit bestraft zu werden und den amerikanischen Markt zu verlieren. Weitere Ebenen seiner Lieferketten könne Mercedes allerdings nicht vollständig kontrollieren – ein Restrisiko bleibt.
Die Abhängigkeit von der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt als Absatz-, aber auch Beschaffungsmarkt ist enorm. Wissenschaftler der Frankfurt School of Finance & Management ermittelten, dass knapp 40 Prozent der befragten Unternehmen mindestens ein Fünftel ihres Einkaufsvolumens aus China beziehen. Das theoretische „De-Risking“ ist in der Praxis mindestens so schwer wie teuer.
Damit steht Bundeskanzler Friedrich Merz bei seinem Peking-Besuch Mitte nächster Woche vor einer diffizilen Aufgabe. Beim „Systemrivalen“ China muss er den rechten Ton finden. Anbiederung liegt dem „Außenkanzler“ nicht, und das ist gut so. Aber insbesondere nach seiner starken Rede auf der Münchner Sicherheitskonferenz wird Peking auch auf Zwischentöne hören.
Autorenbild
Christoph Hein
Leiter F.A.Z. PRO Weltwirtschaft
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Dass Merz zuerst Indien besuchte, dann nach China fliegt, spricht für Selbstbewusstsein auf der Weltbühne. Ohne Peking aber geht es nicht. Zu besprechen sind die Abhängigkeit von Chinas kritischen Rohstoffen, die anschwellende Exportwelle aus einer überforderten Volkswirtschaft, drohende Strafen seitens unseres „Weiterhin-Partners“ USA für unsere China-Beziehung, die Taiwan-Frage, die Menschenrechte.
Merz weiß, dass Europas Gewicht für Peking in dem Maße steigt, in dem die Unberechenbarkeit der USA steigt. Darin liegen Chancen für Deutschland und die EU. Anders gesagt: China braucht Europa nicht minder, als die Europäer China brauchen.
Chinas Politiker werden nicht müde, ihrerseits nun eine regelbasierte Ordnung zu fordern. Unsere Regeln aber sind es nicht. Dem kommunistischen Ein-Parteien-Staat schwebt eine Ordnung vor, die nicht demokratisch sein kann. Die Reihe jener, die China maßregelt, weil es sich anders verhält als  erwünscht, wächst: Japan, Australien, Taiwan, die Philippinen, Vietnam und der Dalai Lama.
Im April werden Trump und Chinas Präsident Xi Jinping dann bei einem Gipfel aufeinandertreffen. Merz muss nun seine Chance nutzen, im Vorfeld in Peking Pflöcke einzurammen.
Uns interessiert, wie Sie über die deutsche China-Politik denken. Müssen wir alles schlucken, oder können die Europäer sich erlauben, Peking die Stirn bieten? Schreiben Sie uns unter weltwirtschaft@faz.de Wir sind auf Ihre Meinung gespannt.
Ihr Christoph Hein
 
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Daten zur Weltlage
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Vor der Merz-Reise: Der Kanzler im Stresstest
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Rückspiegel: Die Aluminium-Revolution vor 140 Jahren
Daten zur Weltlage
 
 
Argentinien darf deutlich mehr Rindfleisch in die Vereinigten Staaten  exportieren. Das Kontingent wurde von 20.000 auf 100.000 Tonnen angehoben, so will Washington die gestiegenen Fleischpreise in den USA drücken. Weitere aktuelle Handelsliberalisierungen und -beschränkungen zeigt unsere interaktive Karte.
 
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+++ China-Dossier +++
 
Der Kanzler im Stresstest
 
 Wenn Friedrich Merz nächste Woche nach Peking reist, geht es nicht nur um Symbolik. Es gehe auch darum, Kräfte zu messen, erklären zwei China-Expertinnen.
Von Julia Gurol-Haller, GIGA, und Eva Seiwert, MERICS
Auf der Münchner Sicherheitskonferenz war der Ton eindeutig: Europa muss stärker, geeinter, souveräner werden. Merz beschwor die Notwendigkeit strategischer Eigenständigkeit in einer Welt wachsender Spannungen, schwindender transatlantischer Gewissheiten und eines Chinas, das mit globaler Charmeoffensive und klarem Machtkalkül auftritt. Die Reise nach Peking ist damit ein Stresstest.
 
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Peking entwickelt sich zum Lehrmeister
 
Die Bundesregierung strebt nach größerer Unabhängigkeit von China. Zugleich bauen Deutschlands Konzerne ihre Präsenz in der Volksrepublik weiter aus. Es wird anspruchsvoll für Bundeskanzler Friedrich Merz, sich bei seinem Chinabesuch zu positionieren.
Von Gustav Theile, Schanghai
„Es ist viel zu einfach, ein Unternehmen zu ruinieren“, sagt ein Beamter in einer Audioaufnahme. „Man muss nur ein kleines Problem aufgreifen, es aufbauschen, und schon ist das Unternehmen erledigt.“
Volkswagen baut Elektroautos für den chinesischen Markt in Hefei. Reuters
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Wie China sich von US-Exporten unabhängig macht
 
 Chinas Exportmotor ist durch den Handelskrieg mit den USA nicht ins Stottern geraten. Die Wirtschaft hat sich umorientiert. Europa kann davon lernen.
Von Alexander Börsch, Deloitte
China hat 2025 etwas sehr Bemerkenswertes geschafft. Trotz des harten Handelskrieges mit den USA, in dem zeitweilig Zölle von 145 Prozent gegenüber chinesischen Produkten galten, hat das Land einen Handelsbilanzüberschuss in Rekordhöhe von 1,2 Billionen Dollar mit der Welt erzielt. Die chinesischen Exporte sind dabei um 5,5 Prozent gewachsen. Dies ist nicht zuletzt deswegen erstaunlich, weil die USA immer noch Chinas wichtigster Exportmarkt sind.
Chinas Export brummt: Containerschiff im Hafen von Qingdao dpa
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Peking plant ein globales Superstromnetz
 
 China durchzieht sein Land mit neuartigen Ultrahochspannungsleitungen. Die Regierung will diese Technologie als globalen Standard etablieren, um die Welt mit eigenem Ökostrom zu beliefern, erklärt ein China-Fachmann.
Von Thomas Bonschab, Unternehmer
Mit Respekt, teils auch mit Sorge, verfolgt der Westen die Fortschritte Chinas in Künstlicher Intelligenz und Big Data, 5-G-Technologie sowie im digitalen Handel und Zahlungsverkehr. Weniger beachtet wird hingegen der massive Ausbau seiner Stromautobahnen.
 
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Weltwissen
 
Das Rätsel um Amerikas milde Inflation
 
Die Kosten für Trumps Zölle müssen fast vollständig die amerikanischen Verbraucher und Unternehmer tragen, zeigen neue Studien. Dennoch ist die Inflation so niedrig wie zuletzt 2021. Woran liegt das – und bleibt es dabei?
Von Winand von Petersdorff, Washington
Die düsteren Prognosen vieler Ökonomen zu Beginn des vergangenen Jahres, als Trump seine Zölle erst androhte und später umsetzte, haben sich nicht bestätigt: Die Inflationsrate in den USA ist 2025 nicht gestiegen, sondern sogar gesunken. „Präsident Trump hat Joe Bidens Inflationskrise besiegt“, posaunt das Weiße Haus heraus. Seine America-First-Agenda bändige die Inflation. Für Preiserhöhungen infolge der Zölle gebe es keine Beweise.
 
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Asien analysiert: Europas Chancen im Indopazifik
 
 Das Abkommen der Transpazifischen Partnerschaft belegt, dass regelbasierter Handel auch ohne US-Führung und ohne Einbindung Chinas funktioniert. Die EU sollte sich CPTPP annähern.
Von Leonhard Xu und Martin Catarata, Geolytics
Kaum ein Tag vergeht ohne Meldungen über Strafzölle, Exportkontrollen oder Überkapazitäten. In Davos brachte es Kanadas Premierminister Mark Carney kürzlich auf den Punkt: Großmächte nutzen Integration, Zölle und Finanzinfrastrukturen strategisch. „Mittelmächte“ müssten sich koordinieren, oder sie drohten zwischen den Blöcken zerrieben zu werden.
 
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Kolumne Weltblick: Pakistan wird zum Testfall der Großmächte
 
China ist in Pakistan fest verankert. Doch auch Washington drängt auf größeren Einfluss. Zwischen Islamabad und Peking wird die Konkurrenz der Großmächte neu vermessen.
Von Christian von Soest
Zu den erstaunlichsten Wendungen in Washington zählt, dass Donald Trump ausgerechnet Pakistan zum bevorzugten Partner erklärt hat, den fünftgrößten Staat der Welt und einen der wichtigsten islamischen Staaten.
Unser Kolumnist nimmt die Welt in den Blick. Jasper Hill
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Podcast: Wird Deutschland zur Rüstungsdrehscheibe?
Von Philipp Krohn und Christoph Hein
Podcast: Wird Deutschland zur Rüstungsdrehscheibe?
Drohnen kommen in der Ukraine permanent zum Einsatz. dpa

 
Alle wollen verteidigungsfähig werden, aber warum geht's nicht schneller? Im Weltwirtschafts-Podcast sprechen wir mit Außenpolitiker Armin Laschet, Analysten und Managern.
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Finanzen
 
So können deutsche Exporteure in Zukunft bestehen
 
Der Druck auf die deutsche Exportwirtschaft wächst durch die Zollquerelen mit den USA und die Konkurrenz aus China. Heimische Unternehmen sollten sich auf einzelne Sektoren konzentrieren, raten Finanzierer.
Von Sabine Balk
Kürzlich konnte die deutsche Exportwirtschaft nach Jahren der Flaute einen Lichtblick wahrnehmen. Erstmals seit zwei Jahren sind die Ausfuhren wieder gewachsen, wenn auch nur um ein Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Insgesamt gingen vergangenes Jahr deutsche Waren im Wert von 1,6 Billionen Euro in alle Welt. Ob die deutsche Exportwirtschaft damit über dem Berg ist, sind sich Branchenvertreter nicht sicher.
 
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Der Klimawandel fordert Versicherer heraus
 
 Fluten, Großbrände, Hurrikans: Die Milliardenschäden durch extreme Wetterereignisse steigen seit Jahren. Der Rückversicherer Swiss Re überarbeitet nun seine Risikomodelle – und setzt auf Künstliche Intelligenz.
Von Balz Grollimund, Swiss Re
Ohne wissenschaftlich fundierte Modelle wäre die Versicherungsbranche im Blindflug unterwegs und könnte keine adäquaten Preise stellen für Risiken, gegen die wir uns alle versichern wollen. Dank Risikomodellen können wir Risiken mit einem Preisschild versehen.
 
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Lesezeichen
 
Was sonst noch wichtig ist
  • Die Europäische Union ermittelt gegen die chinesische Handelsplattform Shein. Brüssel stört sich unter anderem an mangelnder Transparenz und unzureichendem Kinder- und Jugendschutz. Der Händler steht in der Kritik, nachdem er Sexpuppen in Kinderoptik, rezeptpflichtige Medikamente und Waffen angeboten haben soll.
  • Indien und Frankreich wollen deutlich intensiver kooperieren und haben ihren Beziehungsstatus auf „Special Global Strategic Partnership“ angehoben. Eine stärkere Zusammenarbeit ist unter anderem in den Bereichen Rüstung, kritische Mineralien, Technologie und Start-ups geplant.
  • Der indische Mischkonzern Adani hat angekündigt, 100 Milliarden Dollar in den Bau von KI-Rechenzentren in Indien bis 2035 zu investieren. Die dafür benötigte Energie soll aus erneuerbaren Quellen kommen. Der Konzern kooperiert bereits mit Google und Microsoft. Indien will sich als globaler Standort für Künstliche Intelligenz etablieren.
  • Die US-Regierung will mit dem „America’s Maritime Action Plan“ den heimischen Schiffsbau stärken. Der Plan sieht langfristig Investitionen in Hafenerweiterungen, Deregulierung für US-Schiffe und Gebühren für im Ausland gebaute Frachter vor. Derzeit werden nur rund ein Prozent aller weltweiten Schiffe in den USA gebaut.
 
Business Class
 
F.A.Z.-Zitat der Woche
„Frankreichs Widerstand gegen das so wichtige Handelsabkommen mit Südamerika weckt Zweifel, wie ernst es Paris mit der viel beschworenen Stärkung Europas meint, wenn man den Bauern nicht mal etwas mehr Wettbewerb zumuten will.“
Niklas Záboji, Wirtschaftskorrespondent in Paris, kommentiert die Konflikte zwischen Deutschland und Frankreich in der Rüstungspolitik.
Meist gelesen in F.A.Z. PRO Weltwirtschaft
Leserfrage: Warum findet China, nicht aber Europa den Weg nach Afrika?
Die afrikanische Wirtschaft wächst seit Jahren schneller als die globale Wirtschaft. Profitiert haben in erster Linie China und die asiatischen Schwellenländer, aber nicht Europa. Woran liegt das, und wie kann man dies ändern?
Rückspiegel
Vor 140 Jahren: Aluminium wird vom Luxusgut zum Billigrohstoff. Was wäre die Welt ohne Aluminium? Flugzeuge, Zugwaggons und Autos würden aus schwerem Stahl gefertigt werden und deutlich mehr Sprit verbrauchen, Getränke und Lebensmittel in teuren Stahldosen oder Gläsern transportiert werden. Auch die Raumfahrt wäre ohne das Leichtmetall kaum denkbar.
Dabei war vor weniger als zwei Jahrhunderten Aluminium noch ein echtes Luxusgut und teurer als Silber. Zwar kommt Aluminiumoxid in Unmengen im Erdreich vor, um daraus aber das reine Metall zu gewinnen, müssten theoretisch 2072 Grad Celsius aufgebracht werden, um es zu schmelzen und daraus per Elektrolyse das reine Aluminium zu gewinnen.
Charles Martin Hall
Aluhüte wären ohne ihn undenkbar: Charles Hall, Miterfinder des Hall-Héroult-Verfahrens zur billigen Herstellung von Aluminium Archiv
Doch bei einem Versuch am 23. Februar 1886 entdeckt der 22 Jahre alte Amerikaner Charles Hall, dass man die Schmelztemperatur auf unter 1000 Grad senken kann, wenn man Aluminiumoxid mit Kryolith vermischt. Da auch der 22 Jahre alte Franzose Paul Héroult parallel diese Idee entwickelt, wird die Technologie mittlerweile als Hall-Héroult-Verfahren bezeichnet. Wegen Halls „aluminum refinement process“ schreiben und nennen Amerikaner übrigens bis heute das Metall „Aluminum“ statt „Aluminium“.
Durch das Verfahren sinken die Produktionskosten drastisch, es entsteht ein globales Liefernetzwerk: Australien, Guinea und China steigen zu den wichtigsten Bauxit-Lieferanten auf. Verarbeitet wird das Erz in Ländern, in denen Energie billig ist: China (Kohlekraft), Kanada (Wasserkraft) und Russland (Erdgas und Öl). Die größten Abnehmer sind lange vor allem die Auto- und Flugzeughersteller in Europa und Nordamerika. Derzeit werden mehr als 70 Millionen Tonnen Aluminium pro Jahr hergestellt, zu einem Kilogrammpreis von unter 3 Euro – während Silber 2000 Euro je Kilogramm kostet.
 
 
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Verantwortlicher Redakteur für F.A.Z. PRO Weltwirtschaft:
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Kontakt: weltwirtschaft@faz.de

 
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Geschäftsführer: Thomas Lindner (Vorsitzender), Dr. Volker Breid
Herausgegeben von Gerald Braunberger, Jürgen Kaube,
Carsten Knop, Berthold Kohler
 
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