Schon Kissinger musste feststellen: In einem asymmetrischen Krieg verliert der Starke, wenn er nicht gewinnt – und umgekehrt. So wie jetzt womöglich in Iran.
Kommentiert von Stephan Löwenstein Verantwortlicher Redakteur für „Die Gegenwart“.
Viele Iraner hatten nach Trumps Drohungen Angst, den Mittwoch nicht mehr zu erleben. Sie sind erleichtert über die Waffenruhe. Doch auch das Regime hat überlebt.
Der amerikanische Präsident Trump verkündet die „sofortige, komplette“ Öffnung der Straße von Hormus. Zu sehen ist davon noch wenig, sagen Reeder der F.A.Z. – und halten die Maut für illegal.
Iran will weiterhin die Straße von Hormus kontrollieren, Uran anreichern – und Reparationen kassieren. Trotzdem erklärt sich auch Amerika zum Sieger. Was ist überhaupt vereinbart?
Die USA und Israel konnten das Regime in Teheran nicht von der Macht vertreiben. Vielleicht kann Iran dank Trump künftig sogar Wegezoll für Hormus verlangen.
Die vorerst zweiwöchige Waffenruhe in Iran lässt Anleger rund um den Globus aufatmen. In Asien zogen die Kurse bereits kräftig an, Europa zieht nun nach.
Iran will Tanker wieder passieren lassen. Das Weiße Haus rät: Unterschätzt niemals Donald Trump! Doch Teherans Zehn-Punkte-Plan enthält dicke Brocken für Amerika.
Vermutlich sind mehr Menschen von Knochenschwund betroffen, als man lange dachte. Früher hieß es, Milch helfe. Das, wissen wir heute, stimmt so nicht. Aber man kann manches gegen den Abbauprozess unternehmen.
Preiskontrollen, Zwang zum Homeoffice, höhere Kriminalität: Der Kontinent leidet unter der Schließung der Straße von Hormus wie keine andere Region. Inzwischen eskaliert die Gewalt.