Bundeskanzler Friedrich Merz ruft in Davos zu enger Zusammenarbeit in Europa und in der NATO auf. Europa müsse mehr für seine Sicherheit und seine wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit tun.
Am Ende eines denkwürdigen Tages verzichtet Donald Trump auf eine Konfrontation mit der NATO in der Grönlandfrage. Trumps Amerika bleibt jedoch ein erratischer Partner, daher muss Europa stärker an Souveränität denken und auf andere Mittelmächte zugehen.
Donald Trump und NATO-Generalsekretär Rutte haben sich im Streit um Grönland geeinigt. Washington soll die Hoheit über Militärbasen auf der Insel bekommen – nach dem Vorbild britischer Einrichtungen auf Zypern.
Trump: Aufregender Tag +++ Bundeskanzler: „Eine neue Ära hat begonnen“ +++ Das Europäische Parlament hält vorerst am Stopp des EU-Handelsdeals mit den USA fest +++ US-Regierung soll Sturz des kubanischen Regimes planen +++ +++ alle Neuigkeiten im Liveblog
Die Europäer sollten Trump mit ruhigem Selbstbewusstsein und nicht wie Speichellecker entgegentreten. Der kanadische Premier hat nicht nur ihnen, sondern der ganzen Welt den Weg gewiesen.
Kurz nachdem der amerikanische Präsident in Davos seinen Anspruch auf Grönland und seine Kritik an der EU bekräftigt, reagiert das Parlament in Straßburg. Und legt das große Handelsabkommen auf Eis.
Kopenhagen verstärkt seine Truppen in Grönland. Offiziell geht es um Sicherheit in der Arktis. Doch die Militärpräsenz soll auch den Preis für eine Invasion hochtreiben.
US-Präsident Donald Trump verkündet die Einigung auf einen Rahmen für eine zukünftige Grönland-Vereinbarung und verzichtet auf Strafzölle zum 1. Februar. Witkoff und Kushner wollen mit Putin sprechen. Und im Kino geht es um Shakespeares Familiengeschichte. Der F.A.Z. Frühdenker.
Der schutzbesessene Betreuungsstaat zweifelt an der Fähigkeit der Bürger, persönliche Risiken abzuwägen. Die nehmen es gern hin: Eigenverantwortung wird abtrainiert.