haben Sie auch schon mal Krankheitssymptome bei ChatGPT eingegeben? Ob man das machen sollte, da gehen die Meinungen ja auseinander. Manche Ärzte empfehlen es, andere halten es für gefährlich. Fakt ist aber: Viele Menschen tun es – und vertrauen der KI. Doch dieses Vertrauen beruht vielleicht auf einem großen Missverständnis.
Denn die medizinischen Fähigkeiten von Chatbots werden in der Regel getestet, indem die Systeme Wissensfragen beantworten oder Diagnosen anhand von Patientendaten stellen. Das Problem ist aber: In Gesprächen mit echten Patienten liegen die Daten nicht fein säuberlich vor. Man muss sie erfragen. Ärzte können das. Aber die KI versagt, wie eine neue Studie von Forschern aus Oxford zeigt. Wie dramatisch diese Schwäche ist und welche Gefahren sie birgt, habe ich hier aufgeschrieben.
Dass Medizin und Alltagstechnologie so eine Sache zu sein scheinen, zeigt sich derzeit auch bei den Smartwatches. Die sammeln bekanntlich allerhand interessante Daten über ihre Träger und machen daraufhin Vorschläge, wie die sich fit halten sollen. Dabei warnen sie auch vor Bluthochdruck – oder geben das zumindest vor. Denn in Wahrheit übersehen sie jeden zweiten Fall, wie unsere Autorin Felicitas Witte in diesem Artikel beschreibt.
Ein Glücksfall für alle Katzenfreunde – und die, die sich für Katzen interessieren – trug sich neulich bei unserer Autorin Claudia Christine Wolff zu. Eine Nachbarin bat sie, sich um ihren Kater Harry zu kümmern. Das brachte Claudia Wolff dazu, sich Gedanken über die Klischees rund um Katzen zu machen: Sind Katzen wirklich eigensinnig? Sehen sie in uns bloße Dosenöffner? Aus dem Gedanken wurde eine Recherche und aus der Recherche dieser schöne Artikel. Aus ihm lernt man auch, warum Katzen viel weniger erforscht sind als Hunde und weshalb Katzenbesitzer ihrem Haustier öfter mal langsam zublinzeln sollten.
Ein Tabuthema hat diese Woche mein Kollege Andreas Frey aufgegriffen. Es geht um Teenager, die gewalttätig gegenüber ihren Eltern werden. Was in solchen Situationen hilft, lesen Sie hier.
Diese Woche haben uns noch andere große Themen beschäftigt: Pestizide, die Frage nach der richtigen Dosis Schlaf und eines der größten – und wenig beachteten – medizinischen Täuschungsmanöver
im Zweiten Weltkrieg. Diese und weitere Artikel finden Sie unten. Viel Spaß beim Lesen! Und falls Sie gute Ideen für Wissenschaftsthemen haben, immer her damit: wissenschaft@faz.de.
Viele Deutsche wenden sich mit Gesundheitsproblemen an Chatbots. Doch eine Studie entlarvt, dass die KI im Dialog mit medizinischen Laien scheitert. Selbst die klassische Internetsuche liefert bessere Ergebnisse.
Sind wir für Katzen wirklich nur Dosenöffner? Offenbar nicht. Forscher zeigen, was die Bindung zu den Samtpfoten ausmacht. Und warum sie gut für unsere Psyche sein können.
Grasland ist Grundlage der Viehhaltung – doch die gerät ins Wanken. Der Klimawandel könnte mehr als die Hälfte der globalen Weideflächen unbrauchbar machen, mit dramatischen Folgen für Millionen Viehhalter.
Zwei polnische Ärzte täuschten einen Fleckfieber-Ausbruch vor und retteten damit Menschen vor den Nazis. Ihre Geschichte zeigt, wie Wissenschaftler autoritäre Systeme unterlaufen können.
Pestizide setzen der Artenvielfalt zu. Denn die wirken immer stärker – und nicht nur gegen Schädlinge. In Skandinavien, China und Japan ist es allerdings gelungen, die Belastungen zu senken.
Können uns die eigenen Gene im Weg stehen, wenn wir alt werden wollen? Und was nützt es, Sport zu treiben, um dem Schicksal ein Schnippchen zu schlagen? Neueste Studien liefern dazu erstaunlich positive Erkenntnisse.
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