ich wundere mich häufig über merkwürdige Tiere. Hühner zum Beispiel. Sie laufen den halben Tag gurrend herum, scharren ständig im Dreck, und wenn sie mal ein Ei gelegt haben: Herrje – was für ein Gegacker! Mein Kollege Joachim Müller-Jung ist da etwas aufgeschlossener, er hatte als Kind mehr Kontakt zu Hoftieren als ich. Ich stamme ja aus dem Ruhrgebiet.
Umso mehr hat es mich gefreut, als er mir von Hühnerforschung aus Bochum erzählte: Die renommierten Kognitionsforscher Onur Güntürkün und Albert Newen gehen dort nämlich – mithilfe von Federvieh – auf die Suche nach den Wurzeln des Ich-Bewusstseins. Lesen Sie hier, zu welchen Schlüssen sie nach zahllosen Tests an Tieren und Menschen kommen.
Weniger erfreulich ist eine andere Erkenntnis aus dieser Woche: Unser Wohnort bestimmt mit, wie hoch unser Alzheimerrisiko ist. Kann gar nicht sein, dachte ich im ersten Moment. Denn Alzheimer ist eine Erkrankung des Gehirns, die man bekommt, weil man in der Lotterie der Gene die falschen Varianten abbekommen hat – oder weil man ungesund gelebt hat. Zu wenig Sport, zu hoher Blutdruck, Rauchen, Trinken, schlechte Ernährung.
Aber tatsächlich kann auch die Nachbarschaft entscheidend dazu beitragen, ob die Hirnzellen im Alter lange gesund bleiben. Hier habe ich aufgeschrieben, wie der Zusammenhang ist und warum diese Erkenntnis nicht nur für Menschen in der Großstadt wichtig ist.
Aber schnell zurück zu den positiven Nachrichten. Das Lipödem, eine Fettstoffwechselstörung, die vor allem Frauen betrifft, ist lange Zeit sehr stiefmütterlich behandelt worden. Die Ursachen sind weiterhin nicht wirklich verstanden – aber Ärzte wissen, wie Betroffene die Schmerzen am besten lindern können. Unsere Autorin Felicitas Witte hat das hier aufgeschrieben.
Bewusstsein ist in der Evolution mehrfach entstanden, glauben deutsche Forscher, und es erfüllt ganz basale Funktionen. Heißt das, dass auch Künstliche Intelligenz ein echtes Ich entwickeln kann?
Ist das Persönlichkeitsmerkmal stark ausgeprägt, leidet nicht nur die Umwelt. Auch die Betroffenen kommen häufig damit nicht klar. Wann eine Therapie gelingen kann.
Gefrorenes Wasser ist rutschig – darauf beruhen sämtliche Wintersportarten. Zur Erklärung der Eisglätte existieren drei verschiedene Theorien, von denen allerdings keine stimmen kann.
Können uns die eigenen Gene im Weg stehen, wenn wir alt werden wollen? Und was nützt es, Sport zu treiben, um dem Schicksal ein Schnippchen zu schlagen? Neueste Studien liefern dazu erstaunlich positive Erkenntnisse.
Die Zeit vergeht. Unser Anspruch bleibt. Sichern Sie sich jetzt den Zugang zu allen FAZ+ Artikeln auf FAZ.NET und in der F.A.Z.-App zum Jubiläumspreis.
Holen Sie 2026 das Beste aus Ihrem Geld heraus: Starten Sie mit Expertenwissen ins neue Finanzjahr und testen Sie F.A.Z. PRO Finanzen 4 Wochen lang für 0,99 €.