Olivenöl ist gut fürs Herz, sagen die Kardiologen: Es enthält einen hohen Anteil ungesättigter Fettsäuren und entzündungshemmender Substanzen – eine gute Kombination, um Ablagerungen in den Adern zu verhindern. Aber das ist sicher nicht der einzige Grund, warum es so beliebt ist. Lebensmittel, die zwar gesund sind, aber fade oder fies schmecken, werden bei Weitem nicht in den Mengen gegessen. Ich finde: Olivenöl schmeckt nach Sommer. Was wären Tomatensalat, Bruschetta oder Pesto ohne das würzige, grasige Aroma des Öls?
Allerdings setzt der Klimawandel dem Olivenanbau massiv zu. Die Bäume sind eigentlich von Natur aus an Trockenheit und Hitze angepasst. Aber die Hitzeperioden in Spanien und Griechenland in den letzten Jahren waren dann doch zu heftig. Vertrocknete Früchte, Missernten und schlechte Qualität waren die Folge. Die Preise stiegen und stiegen, teilweise haben sie sich verdoppelt. Auch wenn die Preise in diesem Jahr wieder etwas gefallen sind: Der Anreiz für Betrug bleibt hoch.
Was Katastrophen wie Sturmfluten anrichten können, zeigt eine versunkene Siedlung im Wattenmeer. Auch heute sind wir vor Fluten und Ähnlichem nicht sicher, und zu glauben, wir könnten den Gefahren – wie jetzt durch den Klimawandel – allein durch technische Abwehrmaßnahmen trotzen, ist eine Illusion, sagt der Landschaftsethnologe Werner Krauß. Unser Autor Andreas Frey hat mit ihm gesprochen.
Wer lieber mehr über Lebensmittel erfahren möchte, dem lege ich unseren Artikel über die genetische Vielfalt der Äpfel ans Herz sowie den Text über Listerien, das sind Pathogene, die in Rohmilchkäse oder Rohwurst vorkommen können.
Im Wattenmeer sind schon viele Menschen und Orte versunken. Früher wurde darin eine göttliche Strafe gesehen. Der Landschaftsethnologe Werner Krauß erforscht, wie wir heute mit Katastrophen umgehen.
Die Psychologin Amy Orben erforscht seit Jahren, was Technologie mit Jugendlichen macht. Hier spricht sie über Social-Media-Verbote und den deutschen Sonderweg beim digitalen Jugendschutz.
Neue Rechenzentren müssen ab sofort ihre Abwärme nutzbar machen. Doch es ist gar nicht so einfach, damit Wohnungen zu heizen und Wasser zu erwärmen. Warum ausgerechnet der Energiefresser KI helfen könnte.
In den Wettlauf um den leistungsfähigsten Quantencomputer ist erneut Bewegung gekommen. Ein Quantencomputer aus 98 gespeicherten Ionen macht den bisherigen Platzhirschen Konkurrenz.
Mehr Austragungsländer und mehr Teams denn je: Die Fußball-WM 2026 ist ein Rekordereignis – auch, was den Schaden für das Klima angeht. Ginge es auch anders?