der Mond bietet ja einen gewissen Trost. Egal, was ist, er ist immer da, dreht sich um die Erde, nimmt mal ab, mal zu. Er ist nicht nur der kleine Begleiter der Erde, sondern auch ein Freund in der Nacht. Umso interessanter ist es, wenn man von einem Astronauten wie Alexander Gerst erfahren kann, wie Wissenschaftler, Weltraumbehörden und Unternehmen eigentlich zum Erdtrabanten stehen. Was um Himmels willen wollen sie dort, warum tobt erneut ein Wettlauf der Nationen und ist es wirklich realistisch, dass dort irgendwann einmal Rohstoffe gewonnen werden?
Um ein irdisches Thema hat sich unser Autor Andreas Frey in dieser Woche gekümmert. Genauer: um die Dürre, die trotz der Regentage bereits wieder in weiten Teilen Deutschlands herrscht. In unserem Text sind wir der Frage nachgegangen, ob die anhaltende Trockenheit ein Effekt des Klimawandels oder nur eine Schwankung im Wettergeschehen ist.
Und natürlich kommen wir auch in dieser Woche nicht ohne ein Gesundheitsthema aus. Von vielen fast unbemerkt ist das Neugeborenen-Screening in Deutschland erweitert worden. Im Blut der Babys wird nun nach weiteren Erkrankungen gesucht. Joachim Müller-Jung hat das zum Anlass genommen, sich über die Zukunft der Früherkennung Gedanken zu machen. Ließe sich mit einem Gen-Screening vielleicht besser vorsorgen? Und: Was spricht dagegen?
Pia Heinemann
Verantwortliche Redakteurin für das Ressort „Wissenschaft“.
Wenn Sie noch mehr Wissenswertes lesen möchten, sehen Sie unten in den Topthemen, was meine Kollegen in dieser Woche für Sie recherchiert haben.
Viel Spaß beim Lesen und – wie immer: schreiben Sie uns an wissenschaft@faz.de, falls Sie Kritik, Anregungen oder auch einfach mal ein Lob loswerden wollen.
Nach Jahrzehnten rückt der Mond wieder in den Fokus der Raumfahrt. ESA-Astronaut und Geophysiker Alexander Gerst erklärt, warum die Mondforschung entscheidend für Europas Zukunft im All ist.
Am Universitätsspital in Zürich hat ein Herzchirurg Patienten mit defekten Herzklappen sogenannte Cardiobänder eingesetzt. Einige von ihnen sind vorzeitig gestorben.
Seit Jahrzehnten sinken die Sauerstoffwerte in den Flüssen. Das gefährdet Wassertiere wie Fische und Muscheln. Für einige der Gewässer gibt es aber auch gute Nachrichten.
Das Neugeborenen-Screening ist auf mehr als zwei Dutzend Tests erweitert worden. Bald könnten Hunderte Gentests dazukommen. Wie viel mehr Schutz bietet das – oder geht die Datensammlung zu weit?
Im Fall des gestrandeten Wals empfahl ein Gutachten von Fachleuten unmissverständlich: Lasst das Tier in Ruhe! Der zuständige Minister Till Backhaus entschied anders. Zu Recht?
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