in den vergangenen Tagen hat eine Nachricht vermutlich auch Sie erschüttert: Das Robert Koch-Institut hat errechnet, dass jeder Zweite von uns in seinem Leben an Krebs erkranken wird. Eine schreckliche Vorstellung, auch dann noch, wenn man sich vor Augen führt, dass ein großer Teil dieser Krebserkrankungen mittlerweile ziemlich gut behandelbar ist.
Da kommt eine Studie gerade recht, die genau auflistet, welche die wichtigsten vermeidbaren Krebsrisiken sind. Klar, Rauchen und Alkohol fallen vermutlich jedem ein. Die Wissenschaftler haben aber noch andere, weniger offensichtliche Risikofaktoren aus den bisher vorliegenden Daten und Studien herausgefiltert. Sie zeigen in ihrer Veröffentlichung auch, dass die Hauptrisiken in verschiedenen Weltregionen unterschiedlich sind. Meine Kollegin Julia Bellan hat die Studie hier für Sie aufbereitet.
Mein Kollege Manfred Lindinger beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit den allerkleinsten Teilchen und den für sie geltenden bizarren physikalischen Gesetzmäßigkeiten. Interessiert es Sie auch, bis zu welcher winzigen Größe die Quantenphysik gilt – und wann Partikel zu groß werden? Hier können Sie mehr über die Grenzen der Quantenwelt lesen.
Pia Heinemann
Verantwortliche Redakteurin für das Ressort „Wissenschaft“.
Und natürlich beschäftigt uns auch immer wieder die Evolution. Wie sah das Leben in der Urzeit aus? In China wurden nun Fossilien entdeckt, die 512 Millionen Jahre alt sind, also aus dem Kambrium stammen. Aus dieser Zeit gibt es so gut wie keine Zeugnisse, weshalb eine solche Lagerstätte umso wertvoller und interessanter für Paläontologen ist. Mein Kollege Ulf von Rauchhaupt berichtet, wie das Leben damals aussah. Es waren durchaus ungewöhnliche Lebensformen dabei.
Weiter unten finden Sie weitere spannende Texte: Forscher schlagen vor, Baumstämme im arktischen Ozean zu versenken. Ärzte diskutieren die Überkreuz-Spende bei Nieren. Und die Wunderkraft Resilienz ist uns bereits in die Wiege gelegt.
Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen und die ein oder andere Erkenntnis, die Sie durch die kommende Woche trägt.
Mehr als ein Drittel aller Krebserkrankungen wären vermeidbar, wenn wir uns anders verhalten und bestimmte Umwelteinflüsse meiden würden. Eine Form könnte besonders oft verhindert werden.
Gilt die Quantenphysik mit ihren seltsamen Regeln nur fürs Allerkleinste? Jetzt schweben auch massive Partikel in jenem Zwitterzustand, den man bei Atomen beobachtet.
Eine neue chinesische Fossilfundstätte zeigt Lebensformen aus der Zeit vor 512 Millionen Jahren. Damals erholte sich die Biosphäre gerade vom ersten Massenaussterben seit Erscheinen der Tiere.
Um Kohlendioxid aus der Atmosphäre zu fischen, werden Bäume gefällt und im Erdboden verbuddelt. Das kostet viel Platz. Nun präsentieren Forscher ein eleganteres Konzept.
Das Hochseeschutzabkommen tritt in Kraft und ist voller guter Absichten. Dutzende Länder machen mit. Doch die Frage bleibt: Ist das Völkerrecht in der Trump-Ära noch stark genug, die Meere vor der Ausbeutung zu schützen?
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