geht es Ihnen auch so, dass Sie auf Teufel komm raus jede Operation vermeiden wollen? Nicht nur, weil so ein Eingriff in der Regel mit Schmerzen verbunden ist und der Aufenthalt in einem Krankenhaus alles andere als ein Vergnügen ist. Aber manchmal muss ein Klinikaufenthalt sein. Ein Trümmerbruch heilt nicht von allein, ein Tumor muss entfernt, ein Stent gesetzt werden. Wie also schafft man es, den Aufenthalt im Krankenhaus möglichst kurz zu halten?
Pia Heinemann
Verantwortliche Redakteurin für das Ressort „Wissenschaft“.
Dieser Frage ist meine Kollegin Laura Fräulin nachgegangen. Sie ist dabei auf Programme und Trainingsmethoden gestoßen, die Kranke vor und nach einer Operation darin unterstützen, schneller wieder fit zu werden. Es gibt Leitlinien, wie Ärzte und Patienten vor, während und nach der Operation agieren sollten, um Heilung und Genesung zu verbessern. Dazu gehört, bei planbaren Eingriffen, beispielsweise ein Sportprogramm oder eine Ernährungsumstellung vor der Operation – und Bewegungsschulungen danach. Und um das Ganze möglichst patientengenau zu gestalten, wurden nun auch Apps entwickelt, die den Patienten individuell unterstützen. Lesen Sie hier
, ob das vielleicht auch für Sie etwas vor der nächsten Operation wäre.
In dieser Woche hat mein Kollege Ulf von Rauchhaupt auch recherchiert, was die Ankündigung im Netz bedeutet, man habe einen weiteren Schritt bei Quantencomputern geschafft. Dass diese Rechner, die auf andere Art als Supercomputer viel schnellere Lösungen bieten, bald Realität werden könnten, ist erfreulich. Allerdings wäre diese neue Realität auch mit sehr viel Unsicherheit verbunden.
Unser Kolumnist, der Psychiatrieprofessor Klaus Lieb, hat für uns einen genaueren Blick auf die Faktoren geworfen, die uns resilient werden lassen. Was haben Menschen, die psychisch unbeschadet durch die größten Krisen gehen können, für Kraftquellen? Und kann man sie trainieren?
Andere Themen, die uns in dieser Woche beschäftigt haben, sehen Sie unten. Wir haben unter anderem einen letzten Blick auf Wal Timmy geworfen: In unserem Podcast diskutieren wir, ob dieser Fall dem Vertrauen in die Wissenschaft geschadet hat. Wir haben auch nachgefragt, ob es eigentlich schlimm oder gut ist, wenn Kinder riskante Spiele spielen. Und Sie erfahren bei uns auch, wo es die schönsten Landschaften in Europa gibt.
Ich freue mich, wenn Sie in dieser Woche spannende Themen und Texte bei uns entdecken konnten. Falls Sie Ideen haben, welchen Fragen wir in der Wissenschaftsredaktion einmal nachgehen sollten, falls Sie Kritik oder Lob haben – schreiben Sie mir gerne unter: wissenschaft@faz.de.
Kliniken lassen sich allerhand einfallen, damit Patienten nach Eingriffen schneller nach Hause können. Spart das bloß Geld? Oder fördert es am Ende auch die Heilung?
Forscher haben erstmals kartiert, wo Europas malerischste Landschaften liegen. Ausgerechnet dort weht oft der beste Wind – und der Widerstand gegen Windräder ist am größten.
Naltroxen in geringen Dosen, Blutwäsche und Entzündungshemmung sind Methoden, die ME/CFS-Patienten helfen sollen. Ein Überblick über die aktuelle Studienlage.
Hohe Bäume und steile Abhänge ziehen manche Kinder magisch an, strapazieren aber die Nerven der Eltern. Experten warnen: Übervorsicht kann langfristig mehr schaden als schützen.
Im Fall des gestrandeten Wals empfahl ein Gutachten von Fachleuten unmissverständlich: Lasst das Tier in Ruhe! Der zuständige Minister Till Backhaus entschied anders. Zu Recht?
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